19.Juni 2018

Ungarnaustausch

Ungarische Partnerschule zu Gast in Bendorf

UngarnAVom 11.06 bis zum 17.06.2018 empfing das WRG die ungarischen Austauschschüler und -lehrer aus Szeged. Unter dem Motto „Man ist, was man isst“ wurde neben dem deutschen Schulunterricht ein buntes Programm an Besichtigungen und Aktivitäten geboten:

Am Dienstag startete die Austauschwoche mit einer kulinarischen Stadtrallye durch Bendorf, die gänzlich von den deutschen Austauschschülern organisiert und durchgeführt wurde. Am Mittwochvormittag nahmen die SchülerInnen zunächst an einem Projekt über die Knigge-Benimmregeln teil, während es am Nachmittag zu der Geisen-Großbäckerei ging, wo es bei hervorragender Verpflegung eine informative Führung gab. Der Donnerstag startete mit der Herstellung von Käse in den schuleigenen Chemieräumen unter der Leitung von Herrn Störmer. Am Nachmittag wurde zunächst die Koblenzer Brauerei besichtigt, bevor es dann zum Bummeln nach Koblenz ging. Am letzten Schultag der Austauschwoche fuhren alle SchülerInnen nach Köln – hier stand neben einer Dombesichtigung auch ein Aufenthalt im Schokoladenmuseum an. Zum Abschluss verbrachten die ungarischen Austauschschüler den Samstag mit ihren deutschen Gastfamilien, bevor sie am Sonntagmorgen wieder in den Bus nach Szeged stiegen.

UngarnBWir bedanken uns sehr herzlich bei unseren ungarischen Gästen für die schöne Zeit sowie bei unseren deutschen SchülerInnen für ihr Engagement. Zudem möchten wir uns an dieser Stelle bei allen Gastfamilien bedanken, die eine/n ungarische/n Schüler/in bei sich aufgenommen haben!

(Sven Störmer und Helena Kapell)

Suchtpraevention02Das Schüler-Multiplikatorenseminar zum Thema Suchtprävention

In diesem Schuljahr nahm das Wilhelm-Remy-Gymnasium erstmalig an einem dreitägigen Schüler-
Multiplikatorenseminar (SMS) zur Suchtprävention teil. Sechs Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe, die zuvor von ihren jeweiligen Klassen gewählt wurden, machten sich zusammen mit den Lehrerinnen Jennifer Friedrich und Marion Fettelschoß sowie der Schulsozialarbeiterin Sigrid Saxler im Frühjahr auf den Weg in die ev. Jugendbildungsstätte nach Rheinbach-Merzbach, um dort gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern des Are-Gymnasiums Bad Neuenahr, des Bertha- von Suttner-Gymnasiums Andernach und des Hilda-Gymnasiums Koblenz als Multiplikatoren ausgebildet zu wer
den.

An dieser Stelle gilt ein besonderer Dank Herrn Bernd Schittler, Vorstandsvorsitzender der PSD Bank Koblenz eG. Die großzügige Spende hat die Erweiterung und unmittelbare Umsetzung der Präventionsarbeit sehr positiv beenflusst.

Da der Einstieg in den Suchtmittelkonsum für Jugendliche in der Regel über Gleichaltrige, Freunde und Bekannte erfolgt, legt das Schülermultiplikatoren-Seminar „Auf der Suche nach…“ einen Schwerpunkt auf die Stärkung der Ressourcen der am Seminar teilnehmenden Jugendlichen. Zusammenhänge zwischen Suchtmittelkonsum-/missbrauch und verfügbaren bzw. nicht verfügbaren Lebenskompetenzen werden während des Seminars erfahrbar gemacht und mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern reflektiert. Das Lebensumfeld der teilnehmenden Jugendlichen (Clique, Familie, Schule, Freizeit) wird bei der Gestaltung der Seminarinhalte berücksichtigt. 

Suchtpraevention01Die beiden Highlights während des Seminars stellten sicherlich das Gespräch mit Herrn Hoffmann (Polizei Ahrweiler) und zwei Suchtpatienten aus der VFG Fachklinik Meckenheim dar, die sich den interessierten und oft auch persönlichen Fragen der Schülerinnen und Schülern offen stellten.

Im Juni hatten die Multiplikatoren Gelegenheit, das erworbene Wissen an ihre Mitschülerinnen und Mitschüler weiterzugeben. Die Erstellung eines eigenen Konsum- und Tätigkeitsprofil ließ die Jugendlichen erkennen, dass alle deutlich mehr konsumieren als zum (Über-)Leben benötigt wird. Bei der Erarbeitung des Tankmodells wurde klar, jeder Mensch braucht besondere Dinge in seinem seelischen Tank, um gut und gerne zu leben und sich wohl zu fühlen. Mit Hilfe von Fallbeispielen wurde anschließend ein Suchttrichter erstellt und über Ursachen von Suchtmittelkonsum und Suchtentwicklung gesprochen. Die Jugendlichen konnten sich eine differenzierte Meinung zu Suchtverhalten und einer sinnvollen Freizeitgestaltung bilden, die sie hoffentlich in alltäglichen Situationen wie bspw. auf privaten Feten vertreten werden.

( - M. Fettelschoß -)

19.Juni 2018

Mobbing/Gewalt

REB 2018RegionalElternTag tagt am WRG

zum Thema Mobbing / Gewalt in der Schule und
Anregungen aus der Elternschaft für die weitere Elternarbeit

am Donnerstag, den 16. August 2018, um 18:30 – ca. 22:00 Uhr im Wilhelm-Remy Gymnasium.
 

Zur besseren Planung melden Sie sich bitte bis zum 10.08.2018 über folgende Emailadresse an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Weitere Informationen wie z.B. ein ausführliches Programm und Ansprechpartner können Sie dem Flyer entnehmen.

 

18.Juni 2018

Rollstuhlprojekt

Mit dem Rollstuhl durch Bendorf

WRG Rollstuhlprojekt1Am 24. Mai sowie am 06. Juni testeten zwei achte Klassen des Wilhelm-Remy-Gymnasiums unter Anleitung des schulischen Physiotherapeuten Herrn Steiger Bendorf auf seine Barrierefreiheit. Dafür benutzten sie die schuleigenen Rollstühle und stellten sich den Herausforderungen und Aufgaben, denen Rollstuhlfahrer alltäglich begegnen.

Nach einer kurzen theoretischen Einführung durch Herrn Steiger und zwei Schüler des WRG mit körperlicher Beeinträchtigung ging es nach draußen. Dafür wurden die Teilnehmer in Gruppen aufgeteilt, um möglichst vielfältige Erfahrungen sammeln zu können. Sie fanden Antworten auf folgende Fragen: Sind die Geschäfte in Bendorf ebenerdig und die Türen breit genug, um mit dem Rollstuhl hineinzufahren, oder gibt es Rampen? Was mache ich, wenn ich in einem Restaurant mit dem Rollstuhl auf Toilette muss? Gibt es genügend Möglichkeiten, die Straßen zu überqueren, ohne sich dabei einer Gefahr auszusetzen? Wie ist es um die Barrierefreiheit des Rathauses bestellt? Sind Bordsteine und kleine Stufen mit dem Rollstuhl überwindbar?

Insgesamt überwogen die positiven Erfahrungen, jedoch trafen die Schülerinnen und Schüler auch auf unüberwindbare Barrieren. So bleibt z.B. der Zugang zur Stadtbibliothek und somit auch zu Räumlichkeiten der VHS Rollstuhlfahrern verwehrt. Auch die Situation am Rathaus und der Stadtverwaltung ist problematisch. Zwar besteht ein Aufzug für eines der Gebäude, jedoch ist die Nutzung sehr umständlich und somit haben auch Menschen mit Rollator oder Kinderwagen Schwierigkeiten die vielen Stufen zu überwinden.

WRG Rollstuhlprojekt2Eine besondere Herausforderung ist es in Bendorf eine barrierefreie Toilette zu finden, besonders weil es keine öffentliche Toilette im Stadtzentrum gibt. Trotz der aufgeführten Probleme, trafen die Schülerinnen und Schüler auf Verständnis für ihr Anliegen, und Passanten boten oft spontan ihre Hilfe an. Das Bewusstsein für die Situation und Probleme zu schärfen, mit denen sich Rollstuhlfahrer in ihrem täglichen Leben auseinandersetzen müssen, war ein zentrales Anliegen. Und so erreichten die Schülerinnen und Schüler zumindest bei einigen Inhabern, sich über die Anschaffung einer Rampe Gedanken zu machen.

Nach dem Praxistest wurden die Erfahrungen gemeinsam im Klassenzimmer reflektiert und Erlebnisse untereinander ausgetauscht. Insgesamt haben beide Klassen ein positives Fazit gezogen, auch wenn Bendorf noch viel tun kann, um bestehende Barrieren abzubauen.

Für die Schülerinnen und Schüler war dieses Projekt sehr gewinnbringend, da es die Sozialkompetenz schulte. Durch den Perspektivwechsel mit körperlich Beeinträchtigten, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, wurde die Empathiefähigkeit der Schülerinnen und Schülern gefordert und gefördert.

Abschließend möchten wir noch einen besonderen Dank an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäfte, des Rathauses und der Arztpraxen richten, die uns bereitwillig Auskunft gegeben haben und so dieses großartige Projekt mit ermöglicht haben.

(Helena Kapell)

18.Juni 2018

Schüleraustausch

Hamburg, Frankfurt, Koblenz - buntes Programm bei deutsch-polnischem Schüleraustausch

Vom 16.4. bis zum 24.4.2018 fand der Rückbesuch der polnischen Schülergruppe der Oberschule Nummer 1 aus Krotoszyn statt

Polen18 GruppeAm Anfang des Austauschs stand auch direkt ein Höhepunkt, denn der Austausch startete mit einem gemeinsamen Treffen in Hamburg. Die zentrumsnahe Unterkunft ermöglichte uns viele spannende und verschiedene Einblicke in die Weltstadt an der Elbe. Am ersten Tag genossen wir bei einem abendlichen Stadtspaziergang die Atmosphäre rund um das Rathaus und das Alsterufer. Am nächsten Morgen brachen wir auf, um die Hafencity zu erkunden und uns am wunderbaren Ausblick von der Aussichtsplattform der Elbphilarmonie zu erfreuen. Anschließend absolvierten wir bei strahlendem Sonnenschein eine Hafenrundfahrt und konnten uns von den gewaltigen Dimensionen dieses Areals überzeugen. Danach besuchten wir mit dem Michel eines von Hamburgs bekanntesten Wahrzeichen und entließen unsere Schüler auf private Erkundungstouren. Den Abschluss des zweiten Tages bildete ein Besuch in der Hamburger Kunsthalle. Am Abreisetag gab es die Möglichkeit beim Besuch im Miniaturwunderland einzigartige und faszinierende Landschaften und Gebäude aus aller Welt zu besichtigen.

Polen18 ElbPolen18 MiniaturAm folgenden Donnerstag stand neben dem Besuch des Unterrichts auch der Kulturabend auf dem Programm, bei dem die deutschen Schüler mit interessanten Präsentationen und heimischen Speisen für eine tolle Atmosphäre sorgten.

Ein Besuch in Bendorf kann natürlich auch nicht ohne eine Fahrt ins benachbarte Koblenz vonstatten gehen, wo wir uns mit der Festung Ehrenbreitstein, dem Deutschen Eck und der Altstadt mit einigen kulturellen Höhepunkten dieser Stadt vertraut machen durften.

Polen18 FFMDer nächste Tag hielt einen weiteren Höhepunkt der Reise bereit, da wir die Bankenmetropole Frankfurt/Main bei erneut wunderschönem Wetter besuchten. Das Senckenberg-Museum, der Römer, die Paulskirche und das Mainufer bildeten nur einige der vielen Sehenswürdigkeiten der Hessen-Metropole.

Der Sonntag diente traditionell als Familientag und ließ Raum für individuelle Ausflüge. Am Montag klang der Austausch mit einer Erkundung von Bendorf/Sayn und dem Besuch des dortigen Schmetterlingsgartens sowie des Schlosses, der Burg und der Abtei Sayn aus. Nach einer abschließenden Evaluation am Dienstag, verabschiedeten wir nach dieser spannenden Woche unsere polnischen Freunde und freuen uns schon auf eine Fortsetzung im Herbst, voraussichtlich mit einem dreitägigem Aufenthalt in Danzig. Anmeldungen können ab jetzt bei Herrn Damson und Herrn Schmitt abgegeben werden.

Unser Dank gilt dem WRG-Förderkreis und dem deutsch-polnischen Jugendwerk (DPJW), die mit ihrer großzügigen Unterstützung diesen gelungenen Austausch erst möglich machen.

(Thomas Damson/Benjamin Schmitt)