09.Januar 2018

Sportlich fit

30 Sportabzeichen abgelegt

Sportabzeichen2017Am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien konnte 30 Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen 6 bis 12 am WRG das deutsche Sportabzeichen verliehen werden. Alle erhielten eine Urkunde sowie eine Anstecknadel, die sie sich durch ihre sportlichen Leistungen in den Prüfungen im Jahr 2017 verdient haben.

Das deutsche Sportabzeichen ist die höchste Auszeichnung, die außerhalb des Wettkampfsports vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) für überdurchschnittliche und vielseitige körperliche Leistungsfähigkeit in den motorischen Grundfähigkeiten Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination verliehen wird.

Wir gratulieren allen ausgezeichneten Schülerinnen und Schülern herzlich zu dieser grandiosen sportlichen Leistung!

(- Helena Kapell -)

06.Dezember 2017

Schuhkarton

Schuhkarton02Mini-SV sammelt Weihnachtsgeschenke für Kinder in Uganda

Gerade zur Weihnachtszeit wird vielen von uns bewusst, dass es nicht allen Menschen auf der Welt gut geht und daher waren auch die Kinder der Mini-SV von der Idee begeistert, anderen Jungen und Mädchen zum Fest eine Freude zu bereiten. Als Anlehnung an das bekannte Hilfsprojekt „Weihnachten im Schuhkarton“ sammelten die Schülerinnen und Schüler der 5-7. Klassen gemeinsame mit ihren Klassenlehrer/innen Schulmaterialien sowie Teddybären und Kartenspiele, welche sie  - zusammen mit einem persönlichen Brief -  in Kartons festlich verpackten.

 

 

 

Schuhkarton01Dieses Jahr erhielten 23 Schülerinnen und Schüler aus Namugongo und Rwengoma die Päckchen der Mini-SV. Diese Kinder werden von Boaz Murema unterstützt, welcher seit längerem Projekte des Wilhelm-Remy-Gymnasiums mitbetreut und an unserer Schule gelegentlich hospitiert. Mit seiner Hilfsorganisation Ability Beyond the Iris hilft er armen und vor allem körperlich beeinträchtigten Menschen dabei, ihren Lebensunterhalt selbst zu leisten. Persönlich brachte er den Kindern in Uganda die Geschenke vorbei und freute sich, diese so glücklich zu sehen. Als Dankeschön verfassten die Schülerinnen und Schüler aus Uganda Karten und Briefe an unsere Kinder, die in den nächsten Tagen bei den jeweiligen Klassen eintreffen werden.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Eltern und Kindern der Klassen 5-7 für ihre großzügigen Spenden und bei den jeweiligen Klassenlehrer/innen für ihre tatkräftige Unterstützung bei der Organisation. Ohne das Mitwirken aller Beteiligten wäre diese gelungene Aktion der Mini-SV nicht möglich gewesen. Vielen Dank und in diesem Sinne: Frohe Weihnachten.

(- Christiane Schlich -)

03.Dezember 2017

MINT-freundlich

WRGbleibtMINTWRG Bendorf bleibt MINT-freundliche Schule

Als eine von 19 Schulen in Rheinland-Pfalz wurde das Wilhelm-Remy-Gymnasium am 27. November erneut mit dem Signet „MINT-freundliche Schule“ geehrt. Stellvertretend für die vielen engagierten Kollegen des MINT-Bereiches nahmen Jennifer Friedrich, Benedikt Müller und Sven Störmer die Auszeichnung in der Mainzer Akademie der Wissenschaften und Literatur entgegen. „Ich freue mich sehr für alle Schulen, die heute ausgezeichnet wurden und danke allen beteiligten Lehrkräften sowie den Schülerinnen und Schülern für ihr vorbildliches Engagement“, sagte Bildungsministerin Stefanie Hubig und ergänzte: „Wir wollen Rheinland-Pfalz zu einem starken MINT-Land machen. Von der Kita bis zur Hochschule wollen wir Kinder und Jugendliche für die MINT-Fächer begeistern. Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik sind Bereiche, in denen Fachkräfte gesucht werden und Frauen noch immer unterrepräsentiert sind - das wollen wir mit der MINT-Initiative des Bildungsministeriums ändern.“ Die besondere Bedeutung, die den MINT-Fächern in der heutigen Zeit zukommt, fasste Thomas Sattelberger, Vorsitzender der Initiative „MINT Zukunft schaffen“, folgendermaßen zusammen: „Wenn MINT hustet, hat Deutschland Grippe, wenn MINT Grippe hat, hat Deutschland Lungenentzündung“.

Das Bendorfer Gymnasium hat als eine von 86 Schulen in Rheinland-Pfalz, die diese Auszeichnung tragen dürfen, das Prinzip der Begeisterung für die MINT-Fächer bereits fest verinnerlicht. Sven Störmer, Mitglied der erweiterten Schulleitung, bezeichnete die erneute Ehrung deshalb auch als „natürlich“, schließlich sei das Wilhelm-Remy-Gymnasium vor 50 Jahren mit einem naturwissenschaftlichen Schwerpunkt gegründet worden. Und Benedikt Müller ergänzte, dass man auch weiterhin an den bereits erreichten Standards arbeiten werde, um sich in drei Jahren erneut zertifizieren zu lassen. So habe sich beispielsweise eine Teilkonferenz MINT gegründet, die seit dem vergangenen Schuljahr besondere MINT-Zeugnisse als Würdigung für besondere Leistungen und herausragendes Engagement im MINT-Bereich verleiht. „Die Zeugnisse sind freilich nur ein Aspekt, sie stehen exemplarisch für die hervorragende Arbeit des Kollegiums, der Schülerinnen und Schüler, der Eltern und des Fördervereins. Alle haben ihren Anteil an der erfolgreichen Zertifizierung“, lobte Müller als Vorsitzender der MINT-Teilkonferenz.

 

 

03.Dezember 2017

Tag der Physik

TagderPhysik2017WRG zum dritten Mal in Folge beim Tag der Physik an der Technischen Universität Kaiserslautern

Am 2. Dezember besuchte eine Gruppe von 38 Schülerinnen und Schülern von der zehnten bis zur dreizehnten Jahrgangsstufe mit Frau Ivanenko und Herrn Müller den Tag der Physik an der Technischen Universität Kaiserslautern. Der Förderkreis des Wilhelm-Remy-Gymnasiums Bendorf ermöglichte den Ausflug, indem er den Bus für die jeweils fast zweistündige Fahrt finanzierte. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle!

In diesem Jahr feierte das WRG in Kaiserslautern persönliche Rekorde. Mit 38 Schülern hat sich die Zahl der Teilnehmenden im Vergleich zu 2015 fast verdoppelt. Und vor vier Jahren, als eine Delegation von Physikinteressierten vom WRG erstmals die TU Kaiserslautern besuchte, war solch eine hohe Teilnehmerzahl nur Wunschdenken.

In Kaiserslautern nahmen in diesem Jahr zum ersten Mal fünf Schülerteams der Schule am Physikwettbewerb teil. Zuvor waren dies maximal vier. Dort erreichten die Vertreter des WRGs teilweise sehr gute Platzierungen. Besonders herauszuheben ist  das in Unterzahl angetretene Team „Flown WRG“ des 12. Jahrgangs mit Sebastian Krämer, Dominik Schemmer, Joshua Günster und Aaron Eisel. Sie verpassten im Wettbewerb mit den etwa 70 anderen Teams aus den 12. und 13. Jahrgängen von allen möglichen Schülern aus Rheinland-Pfalz nur um einen halben von 37 Punkten den dritten Platz und somit einen Geldpreis. „Natürlich hatten wir Glück, dass eine der Aufgaben bereits in unserer letzten Kursarbeit bei Herrn Müller vorkam“, resümierten sie, „aber andererseits war eine andere Aufgabe für uns gar nicht lösbar, da wir dieses Thema noch nicht im Unterricht hatten.“ Auch die anderen vier Teams des WRGs konnten sich bei der Siegerehrung teilweise auf einstelligen Plätzen wiederfinden, wie zum Beispiel das Team „Nils Nickenig“ aus der 11. Stufe.

„Besonders im Wettbewerb zeigten sich die Schüler motiviert wie noch nie, was sich natürlich in den lobenswerten Platzierungen äußert. Hier äußert sich beispielhaft der Beitrag der Schülerinnen und Schüler zum MINT-Profil der Schule, welches Anfang dieser Woche in Mainz zur erneuten Zertifizierung zur „MINT-freundlichen Schule“ geleitet hat“, freut sich Benedikt Müller.

Außerdem stillten die Schüler durch Workshops, Experimente, Demonstrationsversuche und Vorträge ihr Interesse an der Physik. Die Angebote bedienten ein weitreichendes Themenspektrum: Lehrbuchthemen, wie z.B. Selbstbauexperimente zum Wasserdruck, neueste Anwendungsbereiche der Physik, wie etwa ein Elektronenmikroskop, modernste Forschung, hier seien beispielhaft die ultrakalten Bose-Einstein-Kondensate genannt, aber auch allgemeinere Themen, wie das Physikstudium wurden vorgestellt, erfahrbar gemacht und von den Schülern teilweise selbst ausprobiert und untersucht. „Besonders der Vortrag zum Thema „Akustik der Schwarze Löcher“ wurde von unseren Schülern sehr gelobt“, stellte Olga Ivanenko fest.

Alle Altersklassen kamen durch entsprechende Anforderungsprofile auf ihre Kosten.

Und somit waren sich am Ende dieses intensiven Tages der Physik alle freiwilligen Teilnehmer – Lehrkräfte wie Schülerinnen und Schüler – einig, dass sich die Exkursion an einem Samstag sehr gelohnt hat und bedanken sich beim Förderverein für die Stiftung der Busfahrt – zum dritten Mal in Serie.

(-Benedikt Müller-)

03.Dezember 2017

Europaschule

Brssel EuropaschuleTreffen der Europaschulen in Brüssel

Am 28. Und 29. November 2017 trafen sich in Brüssel die Koordinatoren von Europaschulen der Bundesländer Rheinland-Pfalz, Hessen und Nordrhein-Westfalen auf Einladung der EU-Kommission. Das Wilhelm-Remy-Gymnasium wurde durch Herrn Arnold vertreten, der die Gelegenheit nutzte, sich und die Schule mit Koordinatoren aus Hessen und unserem Bundesland zu vernetzen und gemeinsame Projekte anzustoßen. So konnte etwa ein von der EU-Vertretung angebotenes Planspiel zur Digitalisierung in Europa für Mai nächsten Jahres für die Durchführung an den zusammengeschlossenen Schulen geholt werden.

Seit dem Jahr 2014 ist das Wilhelm-Remy-Gymnasium eine der ersten Europaschulen des Landes Rheinland-Pfalz. Die umliegenden Bundesländer zertifizieren ebenfalls Europaschulen, die im Bereich der politischen Bildung und darüber hinaus die SchülerInnen in besonderer Weise mit dem europäischen Gedanken vertraut machen. Damit das Programm weiter entwickelt werden kann, wurden Vertreter ausgewählter Europaschulen zu Information und Austausch mit der Kommission und untereinander nach Brüssel eingeladen.

An den beiden Tagen des Seminars gab es eine dichte Fülle von Informationen zu aktuellen Themen, Entwicklungen und bildungsspezifischen Programmen der EU und insbesondere der EU-Kommission. Unter anderem wurde im Anschluss an Impulsvorträge über den Umgang mit Migration, die Vermittlung des europäischen Gedankens, den Umgang mit neuen Technologien und Datenschutz, aber auch über Wege der Vermittlung der Funktionsweise und Aufgaben der europäischen Institutionen debattiert. Darüber hinaus gab es für die Teilnehmer des Seminars die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen und Projektideen weiter zu geben. Dabei stand im Zentrum, trotz der je nach Bundesland sehr unterschiedlichen Konzepte für Europaschulen, die besten Ideen für alle zu nutzen und die Europabildung in Kooperation weiter zu entwickeln.    

(- J. Arnold -)