18.November 2018

Lesung01Interaktive Lesung in 7er-Klassen des WRG Bendorf

Neulich in einer Schule: Ein Schüler erhält nach einer Klassenarbeit von seinem Lehrer Hiebe und ein anderer wischt zufrieden grinsend das Blut einer Mitschülerin von der Tafel ab.

"Wie bitte? Das sind ja unerhörte Zustände!", denken Sie jetzt? Nicht, wenn Sie um die Ecke denken können und wie wir Schülerinnen und Schüler der Klassen 7a und 7d des WRG Bendorf Interesse am Enträtseln makaberer "Black Storys" in "School Story"-Version haben. Denn am Freitag, 09.11.2018, besuchte die "Black Story"-Autorin Corinna Harder im Rahmen ihrer Lesereise durch Schulen der Koblenzer Region unser WRG Bendorf und nahm uns Siebtklässler in einer interaktiven Lesung mit auf eine detektivische Mission zum Auflösen u. a. solcher Schulvorfälle.

Zunächst erzählte uns Frau Harder die für uns Schüler beeindruckende und ermutigende Entwicklung ihres literarischen und letztlich beruflichen Erfolgs als Schriftstellerin kurioser Rätselgeschichten: So fing sie bereits in der dritten Klasse an, Interesse an Büchern der "???" zu entwickeln, weil sie schon damals ein großer Fan von Detektivgeschichten war und es generell liebte, wie ein Archäologe Neues zu entdecken. Dazu stellte sie auch selbst kleine Mappen mit eigenen Detektivgeschichten zusammen, nachdem eine Lehrerin auf ihr Talent aufmerksam geworden war und sie motiviert hatte, ihre Erzählungen zu veröffentlichen. Mit Hilfe einer Jugendzeitschrift konnte sie diese in deutschsprachigen europäischen Ländern bewerben und erhielt schon bald Briefe von Kindern, die ihre Mappen kaufen wollten und sie somit unterstützten. Auf diese Weise schaffte sie es, eine Art Detektivgruppe von Kindern unterschiedlicher Länder Europas zusammenzustellen. Daraufhin traute sie sich bei Verlagen anzufragen und begann, rätselhafte Kriminalgeschichten zu erfinden, die als "Black Storys" veröffentlicht wurden und teilweise sogar auf wahren Begebenheiten beruhen. Diese musste und muss sie manchmal sehr aufwändig recherchieren, um Neugier weckende Rätselsätze - wie etwa jene zu Beginn dieses Berichtes - formulieren und ihre Lösung dann ansprechend und spannend erzählen zu können. Inzwischen hat sie bereits 13 Editionen von Geschichten im "Black Story"-Format geschrieben und arbeitet derzeit im Auftrag ihres Verlags an einer neuen Ausgabe mit "Rainbow Storys", die rätselhafte Fantasy-Geschichten umfassen soll.

Lesung02Schließlich durften wir im zweiten Teil ihres Lesungsbesuchs gemeinsam einige Rätselgeschichten aus den spaßigen "School Storys", den kriminalistischen "Red Storys" und sogar aus den gruseligen "Black Storys" lösen. Dies funktionierte so, dass wir zu dem von Frau Harder vorgestellten offenen Rätselsatz Ja-Nein-Fragen stellten und uns mithilfe kleinerer Tipps ihrerseits zur Lösung der Geschichten durcharbeiteten.

Als kleines Dankesgeschenk für unsere erfolgreiche detektivische Mitarbeit verteilte Frau Harder zum Abschied noch Autogramme zusammen mit jeweils einer Rätselkarte, verschwand dann auf rätselhafte Weise zu ihrer nächsten Lesung in einer anderen Schule und ließ viele rätselhaft-verrückte Geschichten in unseren Köpfen zurück.

Und Sie, liebe Leserinnen und Leser, lassen wir nun mit den beiden rätselhaften Schulsituationen vom Anfang dieses Berichts alleine bei Ihrer Suche nach dem jeweils lustigen(!) Grund für einen schlagenden Lehrer und eine blutende Schülerin...

(Romy Noll, Maike Wernecke, Yelda Dogan - Klasse 7a & Frau Hürter)

16.Oktober 2018

Theater DummyKulturabend im Evangelischen Gemeindezentrum Bendorf

Bühne frei hieß es am 19. September 2018 mal wieder im Evangelischen Gemeindezentrum Bendorf! Es war ein bunter Abend, der von den Grundkursen Musik und Darstellendes Spiel sowie der Technik-AG der 13. Jahrgangsstufe gestaltet wurde.

Der Grundkurs Musik unter Leitung von Herrn Brengmann präsentierte mit seinem Orchester und zwei Gesangsstimmen eine Auswahl verschiedenster Stücke und rahmte damit die Theaterdarbietungen ein. Es ging los mit „Sowieso“ von Mark Foster, dann folgten „Amazin' Grace“ und „Ein Kompliment“ von den Sportfreunden Stiller, nach der Pause „Another love“ von Tom Odelle und „ The Man - Feel It Still“ von Portugal. Weil die begeisterten Zuschauer eine Zugabe forderten, gab es als krönenden Abschluss „Let it be“ von den Beatles.

Vor der Pause führte der Grundkurs Darstellendes Spiel von Frau Mattern sein Stück „Woyzeck mal anders“ auf – der Klassiker der Weltliteratur, oft Unterrichtsstoff in der Oberstufe, mit neu gestaltetem Ausgang. Warum müssen Stücke wie „Woyzeck“, „Faust“, „Romeo und Julia“ oder „Der Sandmann“ immer tragisch enden? Das magische Glückselixier „HappyWoy“ gab hierauf in einem selbstgestaltenen Werbespot eine überraschende Antwort und entließ die Protagonisten der genannten Werke in eine glückliche Zukunft. HappyWoy wurde von den Schauspielern zur großen Freude der Zuschauer in der Pause übrigens gegen eine Spende verteilt. Ob es was bringt??

Nach der Pause präsentierte der Grundkurs Darstellendes Spiel von Dr. Surall sein selbst erdachtes und geschriebenes Stück "Einer wie alle, alle wie einer?" Die Schüler gingen darin der Frage nach, inwieweit uns die Suche nach Individualität bzw. Gruppenzugehörigkeit prägt. Der Kurs präsentierte eine collagenartige Folge verschiedener Szenen, unterbrochen von originellen Werbeszenen für die Sparkasse Koblenz, die den Kurs in der Probenphase gesponsert hatte. Die Spieler bezogen das Publikum mit ein und rissen es durch ihre Darbietung so mit, dass es zu begeistertem Szenen- und Schlussapplaus kam.

Ein großes Dankeschön an alle Beteiligten, besonders an die Techniker unter Leitung von Herrn Brügel, die alle unsere Aufführungen durch ihr großes Engagement erst möglich machen.

Alles in allem ein in seiner Vielfalt äußerst anregender und gelungener Abend!

(- E. Mattern -)

27.September 2018

Kinderfußballtag am WRG ein voller Erfolg!

Kinderfussballtag

Am 27.09.2018 fand am WRG zum ersten Mal der Kinderfußballtag statt. Organisiert wurde das Projekt von dem Verein „CHILDeMotion“, die es mit der Hilfe von örtlichen Sponsoren möglich machten, dass zwei DFB Trainer an die Schule kamen und mit den Kindern einen kompletten Vormittag im Zeichen des Fußballs verbrachten – von Dribbelübungen, zu Passübungen bis hin zum Turnier auf dem Großfeld – es war einfach alles dabei! Die Klasse 5c war absolut begeistert.

Wir bedanken uns herzlich bei CHILDeMotion und den örtlichen Sponsoren für den tollen Erlebnistag mit diesen beiden großartigen Trainern!

Ein herzlicher Dank für die finanzielle Unterstützung geht an:

  • Hoppen-Fleisch GmbH
  • Steinhardt & Splettstößer Bau GmbH
  • Sachverständigenbüro Axel Pekrul
  • Autotechnik Longhi
  • René Bujakiewicz Zimmermeister
  • GASTRING INGENIEURE
  • SCHLEMMERGILLES Tina Gilles
  • Sparkasse Koblenz
  • KANN GmbH Baustoffwerke
  • AK Autoteile Andreas Konietzny
  • I&M Baustoffhandel Bruchof GmbH & Co. KG
  • E + B Stahlhandel GmbH & Co. KG
  • Die neue Küche GbR, Inh. Magret Grundmeier + Diana Zimmermann
  • Die-Berater-Manufaktur Steuerkanzlei Oliver Haag StBG mbH
  • Hausmeisterservice Blitz und Fertig, Inh. Yildirim Yazan
  • APA Adelfang & Parbel GmbH & Co. KG

(Helena Kapell)

27.September 2018

Sport LK nimmt am Golf-Wandertag teil

Wandertag Sport LKDer Deutsche Golfverband ermöglichte es 20 Schülerinnen und Schülern des WRGs, an einem Schnupperkurs Golf teilzunehmen. Der Trainer des GC Rhein-Wied, Andre Müller, begrüßte den Kurs am 27.09.2018 auf dem Gut Burghof in Heimbach-Weis. Neben einem super gepflegten Platz stellte der GC Rhein-Wied netterweise auch kostenlos das Material, so dass wir direkt „losgolfen“ konnten. Neben dem Putten und dem Chippen lernten wir natürlich auch den langen Abschlag. Fazit des Tages: Golfen ist schwieriger und vor allem anstrengender als man denkt!

Wir danken dem DGV für die großzügige Spende und Andre Müller für die professionelle Durchführung des Schnupperkurses. Wir hatten einen unvergesslichen Wandertag!

(Helena Kapell)

27.September 2018

Vorlese 01Gute Vorleserinnen und Vorleser gibt es noch

Am letzten Schultag vor den Herbstferien fand in der Schulbibliothek des Wilhelm-Remy-Gymnasiums wieder der Vorlesewettbewerb für die sechsten Klassen statt. Zwölf Schülerinnen und Schüler hatten sich zuvor als Klassensieger qualifiziert und traten in der zweiten Runde an, um die Schulsieger zu ermitteln.

Zunächst wurde drei Minuten lang aus einem Buch vorgelesen, das sich die Jugendlichen selbst ausgesucht und zum Wettbewerb mitgebracht hatten. Unter anderem vertreten: Jeff Kinneys Bestseller „Gregs Tagebuch“, Alfred Hitchcocks „Die drei Fragezeichen“, Alice Pantermüllers „Lotta Leben“ oder Suzanne Collins´ „Tribute von Panem“. All diese Jugendbuchreihen konnten in den vergangenen Jahren für den Bestand der Schulbibliothek angeschafft werden, sodass es heute genügend Lesefutter für „Bücherwürmer“ gibt. Im zweiten Teil musste ein unbekannter Text vorgelesen werden; diesmal zwei Minuten aus Robert Louis Stevensons Klassiker „Die Schatzinsel“.

Dann gespanntes Warten in der großen Pause für die Schülerinnen und Schüler und Beratung der Jury. In ihr vertreten: das Leitungsteam der Schulbibliothek (Judith Vomfell, Nicole Otto und Ralf Hoffmann), die Fachschaft Deutsch (Heike Opgenorth-Hoffmann und Martin Finke) und Uwe Sigismund vom Bendorfer Buchladen, der die Schulbibliothek nicht nur beim Vorlesewettbewerb regelmäßig unterstützt.

Schließlich die Siegerehrung, die Schulleiter Johannes Arnold vornahm: Für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer gab es Urkunden, die ihre Leistung für den Klassensieg dokumentieren und ein Buchpräsent. Platz 3 in der Gesamtwertung ging an Nico Tiedke (Klasse 6 b), Platz 2 an Linda Teine (Klasse 6 d), und Schulsiegerin wurde Greta Follmann (Klasse 6 b), die das Wilhelm-Remy-Gymnasium im kommenden Jahr auf Kreisebene vertreten darf.

Ein Vorlesewettbewerb ist ein probates Mittel, um einer zunehmenden Leseschwäche bei Kindern und Jugendlichen, die auch die letzte IQB-Studie festgestellt hat, zu begegnen. Er macht neugierig auf mehr Lektüre und trainiert, mit Lampenfieber umzugehen, denn immerhin ist so ein Auftritt vor Schülerinnen und Schülern aus anderen Klassen und teils fremden Lehrkräften keine einfache Sache. Genau deswegen soll die gute Tradition am Wilhelm-Remy-Gymnasium erhalten bleiben.

(- Ralf Hoffmann-)

22.September 2018

Rom 2018 01Literarische Studienfahrt nach Rom 2018

„Anderer Orten muß man das Bedeutende aufsuchen, hier werden wir davon überdrängt und überfüllt.“

Mit diesen Worten beschrieb Johann Wolfgang von Goethe die Eindrücke, die er auf seiner Reise nach Rom gesammelt hatte. Und wer die „Ewige Roma“ einmal besucht hat, der weiß, weshalb Goethe schon damals, vor über 200 Jahren, so sehr ins Schwärmen verfiel.

Auf die Spuren Goethes, vor allem aber der antiken römischen Schriftsteller, machten sich im Juni 2018 auch die Lateinschüler der elften Jahrgangsstufe des Wilhelm-Remy-Gymnasiums, begleitet von den Lateinlehrern Herrn Prill und Herrn Civello, um das politische Zentrum der Antike literarisch zu erkunden. Blicken wir noch einmal zurück auf fünf lehrreiche, intensive und harmonische Tage in der italienischen Hauptstadt:

Nachdem wir bei unserer Ankunft am Flughafen Roma Ciampino von strahlendem Sonnenschein, blauem Himmel und warmen Temperaturen empfangen und mit dem Shuttlebus zu unserer Unterkunft, dem Camping Village Roma, gebracht worden waren, checkten wir ein und machten uns nach einer kurzen Besprechung und dem Bezug der Zimmer auf zu einer ersten Erkundungstour durchs abendliche Rom: Überwältigt von dem Anblick, den uns das im Rot der Abendsonne strahlende Kolosseum bot, begannen wir einen abendlichen Spaziergang vorbei am Forum Romanum, den Kaiserforen, der Piazza Venezia mit dem beeindruckenden Altare della Patria und dem Teatro Marcello, wo wir ein interessantes Referat über Ovids Ars amatoria hören durften. Schließlich gelangten wir ins lebendige Viertel Trastevere, wo das italienische Dolce Vita zum Greifen nahe schien: Der Versuch, einen Bus zurück in Richtung unserer Unterkunft zu nehmen, erwies sich trotz fortgeschrittener Stunde (es war mittlerweile weit nach Mitternacht) aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens als aussichtsloses Unterfangen. Mit der Metro gelangten wir schließlich doch noch - überwältigt von den ersten Eindrücken dieser wunderbaren Stadt - in unserer Unterkunft an.

Am nächsten Tag, einem Sonntag, besuchten wir den Vatikan und konnten dort das Angelusgebet des Papstes live miterleben. Ein lehrreicher Vortrag über die vierzehn Obelisken Roms rundete den Besuch auf dem Petersplatz ab. Bezeichnete mancher den mühevollen und mitunter abenteuerlichen Aufstieg auf die Kuppel des Petersdoms anfangs noch als „Zeitverschwendung“, so wurden wir spätestens durch den wundervollen Ausblick auf die Dächer Roms, der alle Anstrengung vergessen ließ, reich belohnt. Im Anschluss gelangten wir nach einem langen Spaziergang entlang des Tibers und vorbei am Circus Maximus, der einst größten Wagenrennbahn Roms, zum Aventin, einem der sprichwörtlichen sieben Hügel der Ewigen Stadt. Dort riefen wir uns die literarischen Schilderungen der Stadtgründung in Erinnerung, ehe wir bei einem Blick durch das berühmte Schlüsselloch die Kuppel des Petersdoms, auf der wir am Mittag noch selbst gestanden hatten, erkennen konnten.

Rom 2018 02Am Tag darauf stand vormittags eine Besichtigung des Forum Romanum, der Machtzentrale des antiken Rom, auf dem Programm. Eindrucksvoll ließen hier zwei Referenten die wohl berühmteste Persönlichkeit der römischen Antike, den Feldherrn und Politiker Gaius Julius Caesar, beinahe wieder lebendig werden. Danach stiegen wir auf den Palatin, einen weiteren der septem montes Romae, von wo aus sich uns ein grandioser Blick auf das Forum Romanum, die Kaiserforen und die Via Sacra eröffnete. Nachdem wir uns von dem Panorama gelöst hatten, besichtigten wir das wohl bekannteste Bauwerk der Antike, das Kolosseum, und lauschten zwei weiteren informativen Darbietungen über die Geschichte des Kolosseums sowie über die Triumphzüge im alten Rom.

Am Mittwoch stand schließlich ein Spaziergang durch Roms Centro Storico auf dem Programm, natürlich inklusive der berühmten Sehenswürdigkeiten Fontana di Trevi, Pantheon und Vierströmebrunnen auf der Piazza Navona. Dann stiegen wir über die spanischen Treppen hinauf in den Park der Villa Borghese, von wo aus wir einen atemberaubenden Ausblick über die Piazza del Popolo hinweg auf die Dächer und Kuppeln der Altstadt Roms genießen konnten. Auf dem Weg zurück zu unserer Unterkunft eröffnete sich uns noch einmal der Blick auf den in der Dunkelheit beleuchteten Petersdom, ein wahrlich atemberaubender Anblick.

Am Donnerstag fuhren wir mit dem Zug in das rund 50 Kilometer südlich von Rom gelegene Hafenstädtchen Anzio, die Geburtsstadt des berühmt-berüchtigten römischen Kaisers Nero. Im Angesicht der Ruinen des von ihm erbauten Palastes, der direkt am Strand nur wenige Meter von der Brandung des Mittelmeers entfernt gelegenen war, erfuhren wir mehr über eine der wohl berühmtesten Legenden der römischen Antike, den Großen Brand Roms im Jahre 64 n. Chr., der angeblich von Nero selbst in Auftrag gegeben worden sein soll.

Wieder zurück im Camping Village Roma angelangt, verbrachten wir einen letzten gemeinsamen Abend in der Hauptstadt Italiens, denn am darauffolgenden Tag hieß es Abschied nehmen von der Ewigen Roma. Die bedrückende Stimmung des Abschieds, derer sich nach diesen lehrreichen und intensiven Tagen in einer harmonischen Gruppe niemand mehr entziehen konnte, wurde schließlich noch umrahmt von einem letzten Referat über Auszüge aus Goethes bereits zu Beginn zitierter Italienische[r] Reise sowie Ovids Tristien, in denen die beiden Autoren ihrem Schmerz und ihrer Trauer angesichts ihres Abschieds aus der Ewigen Stadt freien Lauf lassen. In ihre Gefühle konnten wir uns nun nur allzu gut hineinversetzen.

Abschließend möchten wir uns noch einmal sehr herzlich beim Förderkreis des WRG bedanken, der unsere Reise mit einem großzügigen Zuschuss unterstütze.

Jonas Westphal (MSS 12)

20.September 2018

SSD 2018Schulsanitäter-Prüfungen am Gymnasium Bendorf bestanden

Annemarie Fröse, Julia Herber und Tim Krischok, alle drei aus der Klasse 9 c des Wilhelm-Remy-Gymnasiums, absolvierten kürzlich erfolgreich die Schulsanitäter-Prüfung und halten nun ihre Prüfungsurkunden in Händen.

Die Prüfung umfasste einen schriftlichen Multiple-Choice-Test und die Herz-Lungen-Wiederbelebung mit Einsatz des Defibrillators als praktische Einzelleistung. In einem dritten Prüfungsteil war Teamwork gefragt: Je zwei Helfer kooperierten bei der Erstversorgung einer stark blutenden Wunde und einer Kopfverletzung.

In 40 Unterrichtseinheiten wurden neben den klassischen Themen der Sanitätshelferausbildung des Deutschen Roten Kreuzes wie gestörte Vitalfunktionen, Schock, Verbrennungen, Kopfverletzungen, Knochenbrüche oder der Transport und die Lagerung von Verletzten auch schulspezifische Themen behandelt wie die Evakuierung von Rollstuhlfahrern, das Führen des Verbandbuches oder die sanitätsdienstliche Betreuung schulischer Veranstaltungen.

Im Schulsanitätsdienst engagieren sich am Bendorfer Gymnasium seit nunmehr elf Jahren ein gutes Dutzend Schülerinnen und Schüler aus den Klassenstufen 5 bis 13 und leisten damit einen wertvollen Beitrag für eine reibungslose Erstversorgung von Verletzten. Die Arbeitsgemeinschaft profitiert von der guten Kooperation mit dem DRK. Schulleiter Johannes Arnold und Sicherheitsbeauftragter Ralf Hoffmann dankten hierfür ausdrücklich dem eigens aus Mayen angereisten Leiter Bildungswesen beim DRK-Kreisverband, Frank Minwegen.

19.September 2018

Rhythmisierung und Musik im Theater

Ein erfreuliches Wiedersehen mit Ricardo Espinoza
Ein erfreuliches Wiedersehen mit Ricardo Espinoza
Cajons, wunderbare Instrumente, um Rhythmen zu erlernen
Cajons, wunderbare Instrumente, um Rhythmen zu erlernen
Die Schüler entwickeln ihren ersten eigenen Gesangstext.
Die Schüler entwickeln ihren ersten eigenen Gesangstext.
Gruppe 1 entwickelt einen Gesangstext zum Thema Lernen, Uni und Schule.
Gruppe 1 entwickelt einen Gesangstext zum Thema Lernen, Uni und Schule.
Gruppe 2 entwickelt einen Gesangstext zum Thema Party.
Gruppe 2 entwickelt einen Gesangstext zum Thema Party.
 Bennet übt fleißig für sein Solo.
Bennet übt fleißig für sein Solo.
 Ricardo gibt der Gruppe letzte Anweisungen sowie hilfreiche Tipps.
Ricardo gibt der Gruppe letzte Anweisungen sowie hilfreiche Tipps.
Das Gelernte sowie die erarbeiteten Gesangstexte werden von den Gruppen zusammengetragen.
Das Gelernte sowie die erarbeiteten Gesangstexte werden von den Gruppen zusammengetragen.
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Am 23.08.2018 hatte der DS-Kurs von Herrn Surall in der 13. Jahrgangsstufe einen Workshop zum Thema Rhythmisierung und Musik im Theater. Schon im April dieses Jahres hatte der Kurs einen ersten Vorgeschmack des Themas in einem anderen Workshop während des DS-Treffens in Hochspeyer, von welchem bereits berichtet wurde. Hier lernte der Kurs Ricardo Espinoza kennen, Deutschlands besten Cajonspieler, der mit den Schülerinnen und Schülern erste Thematiken zur Rhythmisierung von Theaterstücken besprach und anhand praktischer Beispiele übte.

Da man schon im April sehr begeistert von der Thematik und Gestaltung des Workshops war, beschloss der Kurs einvernehmlich Ricardo auch an unsere Schule einzuladen und gemeinsam mit ihm ein bereits ausgearbeitetes Theaterstück durch musikalische Unterstützung weiterzuentwickeln. Das Theaterstück wurde bereits für die DS-Tage im April vom Kurs selbst gestaltet und nun für den Kulturabend der Musik- und DS-Kurse der 13. Jahrgangsstufe am 19. September 2018 noch einmal überarbeitet. Um das Stück anschaulicher und interessanter zu gestalten, überlegte man rhythmische Akzente einzubauen und besprach diese Ideen im Workshop.

Gemeinsam erarbeiteten Ricardo und die Schülerinnen und Schüler einige akzentuierende und steigernde musikalische Unterlegungen, die die Botschaft des Stückes unterstützen sollen. Zudem wurde ebenfalls eine vollkommen neue Szene erarbeitet, die zusätzlich in das Stück eingefügt wurde und sich der Methoden und Wirkung von Sprechgesang bedient, um so dem Stück eine überraschende und frische Note zu verleihen.

Die Schüler entwickelten in Kleingruppen ihre eigenen Sprechgesänge zu einem von Ricardo vorgegebenen Beat und stellten diese dann im Plenum vor. Gemeinsam haben die Schülerinnen und Schüler noch kleine Veränderungen und Feinschliffe an den Texten durchgeführt und die Szene wurde im Gesamten – spielerisch und gesangstechnisch – eingeübt.

So wurde innerhalb eines Tages mit viel Spaß und Motivation ein bereits ausgearbeitetes Stück mit einer zusätzlichen individuellen Note versehen, sodass es nicht nur bei einem normalen Theaterstück blieb, sondern zu etwas Besonderem wurde.

Wir laden jeden, der sich dieses andersartige Theaterstück mit dem Titel „Einer wie alle – alle wie einer?“ selbst ansehen möchte, ganz herzlich zu unserem Kulturabend am 19. September ab 18:00 Uhr im evangelischen Gemeindehaus Bendorf ein und bitten lediglich um eine kurze vorige Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Zudem würden wir uns gerne im Kursverband des DS-Kurses 13 bei Herrn Surall und Ricardo Espinoza für den sehr gelungenen und lustigen Workshop bedanken sowie auch bei der Stiftung Zukunft der Sparkasse Koblenz, die gemeinsam mit dem Förderverein des Wilhelm-Remy-Gymnasiums diesen Workshop ermöglicht hat!

Anne Döbell und Marie Grosser (Gk ds1)

13.September 2018

Fußballer des WRG überraschen bei Jugend trainiert für Olympia

Wettkampf drei (2005-2007) belegt einen tollen zweiten Platz in der ersten Kreisrunde

fussballAm 06.09.18 fand in Andernach am Stadion auf dem Kunstrasenplatz die erste Kreisrunde der Jungen im Fußball (JtfO) statt. Für das WRG, das den weitesten Anreiseweg hatte, ging es gegen drei Lokalmatdore aus Andernach. Die Spielzeit betrug jeweils zweimal 13 Minuten. Neben dem Kurfürst-Salentin-Gymnasium nahmen auch die St. Thomas Realschule plus und die Geschwister Scholl Realschule plus Andernach an der ersten Spielrunde teil. Um in die nächste Runde einzuziehen, musste man sich gegen alle drei Schulen durchsetzen und den ersten Platz belegen.

Nach der Auslosung stand fest, dass man im Auftaktspiel sofort auf den großen Turnierfavoriten vom KSG-Andernach treffen würde, die mit zahlreichen Spielern aus der guten Jugendarbeit der SG 99 Andernach bestückt sind.

Die Spieler des WRG unter der Leitung von Herrn Nürnberg schlugen sich in der ersten Halbzeit mehr als ordentlich und so ging es torlos in die Kabinen. Nach der Pause spielte Andernach seine individuelle Klasse aus und ging verdient mit 1:0 in Führung. Der Widerstand des WRG war gebrochen und so kam das KSG zu weiteren schön herausgespielten Treffern. Das Ergebnis fiel am Ende mit 4:0 für die Gastgeber aber das ein oder andere Tor zu hoch aus.

Nach einem Spiel Pause ging es in der zweiten Partie gegen die St. Thomas Realschule plus. Hier zeigten die Fußballer des WRG ihr ganzes Können und spielten einen, auch in der Höhe verdienten, Sieg heraus. Mit 8:1 konnte das Spiel schließlich gewonnen werden. Besonders auffallend agierten in diesem Spiel die beiden Jugendspieler Euan Williams-Noss und Elias Heidenreich der SpVgg. Wirges, die ihre Farben zum Sieg führten. Williams-Noss konnte sage und schreibe fünf Treffer verbuchen, außerdem trugen sich Almedin Draganovic, Lennox Hancke und der genannte Heidenreich in die Torschützenliste ein.

Direkt im Anschluss traf man dann auf die Geschwister Scholl Realschule plus aus Andernach, die den vorherigen Gegner ebenfalls deutlich schlagen konnte (4:0). Die Mannschaft von Herrn Nürnberg nahm die Aufgabe sehr ernst und spielte sich schnell eine verdiente 2:0 Führung heraus. Danach wurde man etwas nachlässig und kassierte noch vor der Pause den Anschlusstreffer, was besonders schmerzte, da zuvor genügend Chancen für eine komfortablere Führung ausgelassen wurden. Nach der Halbzeit nahm das WRG das Zepter erneut in die Hand und konnte folgerichtig durch Lennox Hancke auch das 3:1 erzielen. Die nie aufsteckenden Realschüler aus Andernach kamen aber wieder heran und so war es wieder der starke Euan Williams Noss, der mit einem Traumtor aus gut 20 Metern in den rechten Winkel für die Entscheidung sorgte. Ein Elfmeter kurz vor dem Ende stellte lediglich den Endstand zum 4:3 her.

Am Ende konnte das WRG nach drei Spielen mit sechs Punkten und 12:8 Toren einen sehr guten zweiten Platz belegen. Für die nächste Runde qualifizierte sich souverän das KSG, das alle drei Spiele gewann.

Im nächsten Jahr ist es nun das Ziel, die nächste Runde zu erreichen, da viele der teilnehmenden Schüler zu den jüngeren Jahrgängen (2006, 2007) zählen und somit im nächsten Jahr im selben Wettkampf (WK III) antreten können. Durch weiteres Trainieren und Einspielen in der AG soll sich dafür fitgemacht werden.

Die Spiele im Überblick:                                                                                   Tabelle

KSG                       4 - 0       WRG                                                                    1. KSG Andernach                           9

St. Thomas            1 – 8      WRG                                                                     2. WRG Bendorf                             6

WRG                     4 – 3      GSRS+                                                                  3. GSRS+ Andernach                      3

                                                                                                                          4. St. Thomas RS+ Andernach        0

Für das WRG nahmen teil:

Euan Williams-Noss (7d), Elias Heidenreich, Max Büller (alle 8b), Aaron Stein (5c), Tristan Descourvieres (7d), Fernando Krück (7a), Lennart Paulsen, Pablo Richard, Almedin Draganovic, John Mies, Nikolai Millich, Eduart Sahiti (alle 6d), Lennox Hancke, Max Diensberg (alle 8d), Elmedin Draganovic (6b) und David Ablank (6c)

 

WRG muss sich knapp der IGS-Plaidt geschlagen geben

Wettkampf zwei (2003-2005) belegt den zweiten Platz in der ersten Kreisrunde

Am 11.09.18 fand im Stadion auf dem Rasenplatz in Polch die erste Kreisrunde der Jungen im Fußball (JtfO) statt. Das WRG traft dort auf die Integrierten Gesamtschulen aus Polch und Plaidt. Die Spielzeit betrug jeweils zweimal 20 Minuten. Um in die nächste Runde einzuziehen, musste man sich gegen alle diese beiden Schulen durchsetzen und den ersten Platz belegen.

Die Auslosung bescherte dem WRG im ersten Spiel die Zuschauerrolle. Im zweiten Spiel ging es gegen die Gastgeber aus Polch und zum Abschluss gegen die IGS-Plaidt, was sich dann auch als echtes Endspiel um das Weiterkommen herausstellen sollte.

Im ersten Spiel setzte sich Plaidt souverän mit 4:0 gegen den Gastgeber durch. Im zweiten Spiel griff das WRG in das Turnier ein. Nach einer eher durchwachsenen ersten Halbzeit konnte man aufgrund eines tollen Schlenzers von Yannik Sand und einem toll herausgespielten Tor von Pascal Schuster nach toller Vorarbeit von Dane Stollenwerk mit 2:0 in Führung gehen. Nach der Pause gab das WRG zunächst weiter den Ton an und erhöhte durch Euan Williams-Noss nach einem Torwartpatzer auf 3:0. Danach ließen Kraft und Konzentration sichtlich nach, sodass Polch auf 3:1 verkürzen konnte und noch weitere Chancen ungenutzt ließ.

Nach einer zehnminütigen Pause kam es zum „Showdown“ ums Weiterkommen gegen die IGS-Plaidt. Der Start wurde komplett verschlafen und so tauchte ein Plaidter Stürmer nach einer schönen Ballstafette frei vor WRG-Schlussmann Nico Schmitz auf und schon abgeklärt zur Führung ein. Es folgten wütende Angriffe des WRG, die immer wieder vom starken Luke Hoppen initiiert wurden. Doch zahlreiche Chancen konnte nicht in Zählbares umgemünzt werden. So verpasste Daniel Pauss ein Abspiel in die Mitte, wo ein Mitschüler zum Einschieben bereit stand und scheiterte knapp mit einem Heber aus spitzem Winkel. Leider lief man in dieser Drangphase in einen Konter, der zum 0:2 führte. Doch davon ließen sich die aufopferungsvoll kämpfenden Bendorfer nicht unterkriegen und spielten weiter mutig nach vorne. Dieser Mut hätte in der Folge mit einem Elfmeter belohnt werden müssen, aber der Pfiff des Schiedsrichters blieb nach einem klaren Foul an Hoppen aus. Eine Minute später entschied der Unparteiische auf der Gegenseite zum Erstaunen aller auf Handelfmeter für Plaidt, den der gute Bendorfer Keeper entschärfen konnte. Im folgenden Angriff dann der verdiente Lohn für das WRG. Nach einem tollen Angriff mit schnellem Direktspiel tauchte Samir Prothmann halblinks frei im Sechszehner auf und schob den Ball überlegt zum 2:1 Halbzeitstand in die Maschen. Nach der Pause gab das WRG noch einmal alles, aber trotz großem Kampf gelang kein Tor mehr. Plaidt reichte ein solides Abwehrverhalten und schnelles Umschaltspiel, um den Vorsprung über die Runden zu bringen. Kurz vor Schluss gelang durch einen abgefälschten Freistoß etwas glücklich noch das 1:3, was gleichzeitig den Endstand bedeutete.

Ein wenig glücklich, aber unter dem Strich verdient, zieht die IGS-Plaidt in die nächste Runde ein, während dem WRG nur der undankbare zweite Platz bleibt.

Die Spiele im Überblick:                                                                                 Tabelle

IGS Polch            0 - 4       IGS Plaidt                                                             1. IGS Plaidt                                       6

IGS Polch            1 – 3      WRG                                                                    2. WRG Bendorf                                3

WRG                   1 – 3      IGS Plaidt                                                             3. IGS Polch                                       0

                                                                                                                            

Für das WRG nahmen teil:

Euan Williams-Noss (7d), Elias Heidenreich, Pascal Schuster, Tim Ecker, Samir Prothmann, Eric Weyer (alle 9e), Nick Keuler, Yannik Sand, Nico Schmitz (alle 9d), Eric Braun, Maikel Schaufler (beide 10c), Moritz Schade, Luca Wallstein (beide 9b), Daniel Pauss, Luke Hoppen, Dane Stollenwerk (alle 10b) und Jan-Luca Prets (10a)

 

(Thomas Nürnberg)

12.September 2018

Plakat Kulturabend 13erAm Mittwoch, den 19.9.18, findet um 19 Uhr ein Kulturabend der Jahrgangsstufe 13 im evangelischen Gemeindehaus in Bendorf statt.

Practice any art, music, singing, dancing, acting, drawing, painting, sculpting, poetry, fiction, essays, reportage, no matter how well or badly, not to get money and fame, but to experience becoming, to find out what's inside you, to make your soul grow.“ (Kurt Vonnegut)

Die Musik- und DS-Kurse der 13. Jahrgangsstufe laden ein zu einem Kulturabend der darstellenden Künste....

Nach einer intensiven Vorbereitung und Planung ist es endlich soweit. Wir, die DS-Kurse von Frau Mattern und Herrn Surall laden Sie und Euch, kurz alle Interessenten, ganz herzlich zu einem einzigartigen Kulturabend ein.

Am Mittwoch, den 19. September, findet um 18 Uhr einleitend ein Sektempfang statt, bevor dann schließlich um 19 Uhr der Vorhang fällt!

Lassen Sie sich überraschen. Ob spannende Musikbeiträge, moderne Inszenierungen bekannter Klassiker oder Premieren eigener Werke, das Dargebotene ist so abwechslungsreich wie die Individuen selbst, die dazu beitragen.

Der Eintritt ist, um die Teilnahme unabhängig von Vermögen und sozialer Stellung jedem Kulturbegeisterten zu ermöglichen, frei. Dieses „Social Ticketing“ bedeutet aber natürlich auch, dass wir bei der Durchführung auf Spenden angewiesen sind.

Die Veranstaltung findet im Evangelischen Gemeindehaus in der Unteren Vallendarer Straße 32-38 in Bendorf statt. Das bedeutet, dass Sie etwaige PKWs auf dem nahegelegenen Yzeurer Platz parken können.

Um Voranmeldung wird gebeten. Falls Sie Interesse haben, bitten wir Sie, sich an die Mailadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu wenden und die Anzahl der erwünschten Sitzplätze anzugeben.

„Come, come along
Come with fear, come with love
Come however you are
Just come, come along“ (Damien Rice)

 

26.August 2018

Das WRG hat wieder einen Schulleiter

neuer SL2Das lange Warten hat endlich ein Ende: Nach einer dreijährigen Vakanz hat das Wilhelm-Remy-Gymnasium nun wieder einen Schulleiter. Johannes Arnold, der im April 2015 sein Amt als stellvertretender Schulleiter angetreten hatte, wurde am Donnerstag, den 23. August 2018, offiziell zum kommissarischen Schulleiter ernannt. Hierzu war der als Referent für das WRG zuständige Leitende Regierungsschuldirektor Hendrik Immel (ADD) persönlich nach Bendorf gekommen, um dem im Lehrerzimmer versammelten Kollegium die frohe Botschaft zu verkünden und das Ernennungsschreiben der Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig zu verlesen. Zugleich dankte Immel dem Schulleitungsteam sowie dem gesamten Kollegium für die gute Arbeit während der langen Wartezeit auf einen neuen „Chef“, der nun gewissermaßen aus eigener Hand ein gut bestelltes Feld übernehmen könne. Die Schulgemeinschaft des WRG Bendorf wünscht dem inzwischen bestens eingearbeiteten Schulleiter für sein neues Amt alles Gute und allzeit ein glückliches Händchen!

26.August 2018

Schultheatertage am 11.06. und 12.06.2018

Schultheatertage 2018Show GalleryDer Grundkurs Darstellendes Spiel 11 bei Herrn Surall konnte sich erfolgreich für die Theatertage am Theater Koblenz bewerben. Bereits am Vorabend hatten wir die Möglichkeit, ein Theaterstück der „ Jungen Enthusiasten“ zu besuchen und im darauf folgenden Plenum den Schauspielern des Stückes unsere ganz persönlichen Fragen zu stellen. Das Stück, welches den Titel „Daheim“ hatte, beschäftigte sich mit der Wohnungsproblematik und dem ständig fortwährenden Wandel unseres Zuhauses. Die schauspielerische Leistung war sehr beeindruckend und man muss auch festhalten, dass die Schauspieler noch sehr jung waren und trotzdem in vollem Maße überzeugen konnten: Sie waren zudem auch die Regisseure des Stückes. Das Stück läuft noch bis Ende der Spielzeit 2017/2018 und ein Besuch lohnt sich in jedem Fall.

Am darauf folgenden Tag nahm unser Kurs am Workshop des Theaters teil. Im Vorfeld hatten wir kursintern Prioritäten für die Inhalte des Workshops wählen können und somit konnten wir den Workshop auch teilweise selbst bestimmen. In vielen spielerischen Übungen konnten wir den Stoff des Unterrichts festigen, wie etwa das Verhalten im Raum oder die allgemeine Bühnenpräsenz und vieles mehr. Unter der Leitung von der Konzeptionistin und Spielleiterin Anna Zimmer lernten wir aber auch viele neue Übungen kennen, welche unseren Unterricht in Zukunft bereichern werden.

Spannend war es zudem auch etwas über das Theater an sich zu erfahren und wie beispielsweise die Technik im Theater funktioniert und aufgebaut ist.

Es war ein sehr gelungener Workshop und es hat viel Spaß gemacht an den verschiedenen Angeboten teilzunehmen. Hier besteht also Wiederholungsbedarf.

Weitere Informationen unter: https://theater-koblenz.de/seitenbuehne/schultheatertage-reloaded/

 

Mara Maurer, Lilly Pegelow, Tim Unger (Gk ds2)

 

19.August 2018

Projekt Perspektivwechsel „Hören mit Technik“ in den Klassen 5

hoeren1Die Schülerinnen und Schüler der neuen 5a am Wilhelm-Remy-Gymnasium staunten am Tag ihrer Einschulung nicht schlecht, als ihre Klassenlehrerin sich noch vor der Begrüßung aller Schüler nach Anlagen und Mikrofonen erkundigte. Den fragenden Blicken folgten sogleich interessierte, als Frau Meurer erklärte, dass in der 5a drei der Schülerinnen und Schüler mit Technik hören. 

hoeren2Um genauer zu verstehen, was es bedeutet, mit einer Hörschädigung den Alltag an einem Regelgymnasium zu bewältigen, wie es sich vielleicht anhört, mit Hilfe von Technik zu hören, und worauf Lehrer und Mitschüler achten sollten, besuchte Herr Günter von der Landesschule für Gehörlose und Schwerhörige vergangene Woche die 5. Klassen am WRG. In 90 Minuten animierte er die Schüler, die Perspektive von Hörgeschädigten zu übernehmen. Zunächst erfuhren sie in einem Film, welche Schwierigkeiten sich im Alltag ergeben können. Danach verteilte er Schallschutzkopfhörer, Hörgeräte - in die man mit Stethoclips reinhören kann - und so genannte MyLinks, die das Hören durch eine digitale Anlage simulieren, an die Mädchen und Jungen, die dieses Ausprobieren ganz spannend fanden. Sie merkten dadurch, wie anstrengend ein Schultag für ein hörgeschädigtes Kind sein muss, da die Hörgeräte jedes noch so kleine Rascheln verstärken und man erst mit der digitalen Anlage die gewünschten Stimmen von Mitschülern und Lehrern lauter und klarer hört. Es folgte eine kleine Einführung in das deutsche Fingeralphabet sowie eine Erläuterung unseres Hörorgans. Nach zwei Schulstunden waren dann aber doch die meisten Fragen beantwortet und alle stürmten fröhlich in die Pause. 

hoeren3Auch den Lehrerinnen und Lehrern ermöglichte Herr Günter bereits in der ersten Schulwoche einen Einblick in das „Hören mit Technik“. Er gab Tipps zum Umgang mit der Technik, zur Unterrichtsorganisation und zum Nachteilsausgleich, auf den hörgeschädigte Schüler per Gesetz ein Recht haben. 

hoeren4Am Wilhelm-Remy-Gymnasium werden insgesamt über 10 Schülerinnen und Schüler mit einer Hörschädigung unterrichtet. Eine Evaluation der Universität zu Köln hat ergeben, dass dies für die hörgeschädigten Kinder und Jugendlichen einen immensen Vorteil bedeutet: Zum einen sind sie nicht allein und erfahren Unterstützung durch Mitschüler mit ähnlichen Schwierigkeiten. Zum anderen verfügen Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte über einen immer größer werdenden Erfahrungsschatz, der ihnen täglich hilft, ihre Schüler adäquat zu fördern und zu unterstützen. Nicht zuletzt profitieren auch alle anderen Schüler davon, dass im Unterricht der Focus auf eine verstärkte Visualisierung und Strukturierung gelegt wird. Eindeutig eine Win-Win-Situation für alle! Oder wie es eine Schülerin aus der 5a formulierte: „Ich finde es toll, dass wir hier am WRG Sachen lernen, die man an anderen Schulen nicht lernt.“

(Ulla Meurer)

19.August 2018

Erlebnispädagogische Tage mit der Mini-SV im Schuljahr 2017/2018

minisvADrei Tage der letzten Schulwoche vor den Ferien verbrachten die Mitglieder der Mini SV gemeinsam mit den Vertrauenslehrern Frau Friedrich und Herr Schmitt und den beiden Schülersprechern Anne und Sebastian auf den Erlebnispädagogischen Tagen im Haus Wasserburg in Vallendar. Um das sehr gelungene und erfolgreiche Schuljahr gemeinsam abzuschließen wurde in den drei Tagen vor allem Augenmerk auf gemeinsames Arbeiten und Teambuilding gelegt. Spielerisch wurden hierbei die Mitglieder, manchmal auch gemeinsam mit den Lehrern und Schülersprechern, vor verschiedene Herausforderungen gestellt, bei denen sie in Kleingruppen oder im großen Gruppenverband Lösungen finden und ausführen mussten. Der Spaßfaktor wurde niemals vernachlässigt und so fühlte sich die Zeit trotz vielen lehrreichen Lektionen nach einem krönenden und spaßigen Abschluss an.

Nach der Ankunft am Haus Wasserburg und einem Mittagessen begann der erste Tag zunächst mit Namens- und Gedankenspielen, bei welchen vor allem die Achtsamkeit aufeinander geübt wurde, bis die Gruppe zum Abendessen und danach folgender Freizeit entlassen wurde. Den Abend verbrachte die Mini SV bei einem gemeinsamen Spiel des Gruppenhits Werwolf in gemütlicher Runde und ließ den Abend so mit Lachen und Freude ausklingen.

Am zweiten Tag wurde der Fokus der gemeinsamen Übungen dann auf Teambuilding und Problemlösung verschoben. Die am Vortag erlernte Achtsamkeit musste genutzt werden, um innerhalb der Gruppe Gespräche zur Lösung des Problems führen zu können. Die Schüler mussten lernen ihre Meinung kund zu tun, aber auch ihre eigenen Ideen aufzugeben und einen ‚Spielmeister‘ unter sich zu bestimmen, der die Organisation und Ausführung des aufgestellten Plans sicherte oder ein Gespräch führte. Hierbei wurden vor allem Vorurteile der einzelnen Klassenstufen vom Tisch geräumt und die Vorschläge und Ideen aller angehört. Man konnte klar sehen, wie die Gruppe enger zusammenwuchs und sich eine Dynamik unter den Schülern entwickelte, die zu Lösung der gestellten Probleme führte. Nach dem spaßigen und doch anstrengenden Kursprogramm wurde der Tag abends mit einer Modenschau der einzelnen Zimmer beendet, bei der die SchülerInnen Kostüme zu verschiedenen Themen entwerfen und vorstellen mussten. Mit ausgiebigem Lachen und einigen wirklich besonderen Kostümen wurde auch der zweite Tag fröhlich beendet.

Der dritte und letzte Tag bestand noch einmal aus einigen gruppenbildenden Spielen, bei denen die Schüler die gelernten Fähigkeiten der letzten beiden Tage anwenden mussten. Abschließend wurde die gemeinsame Zeit in der Mini-SV reflektiert, die allgemein positiv und fröhlich ausfiel. Nach einem letzten, gemeinsamen Mittagessen wurde es dann Zeit die Schüler zu entlassen und in die letzten zwei Tage vor den Ferien zu schicken.

minisvBDie erlebnispädagogischen Tage waren auch dieses Jahr wieder ein voller Erfolg und brachten Freude, Spaß und einige lehrreiche Lektionen. Sowohl die Schülerinnen und Schüler, als auch ihre Begleiter hatten eine entspannte und fröhliche Zeit und somit einen gelungenen Abschluss für ein ebenso gelungenes Jahr.

(Anne Döbell)

12.August 2018

Ungarn01Ungarische Partnerschule zu Gast in Bendorf


Vom 11.06 bis zum 17.06.2018 empfing das WRG die ungarischen Austauschschüler und -lehrer aus Szeged. Unter dem Motto „Man ist, was man isst“ wurde neben dem deutschen Schulunterricht ein buntes Programm an Besichtigungen und Aktivitäten geboten:
Am Dienstag startete die Austauschwoche mit einer kulinarischen Stadtrallye durch Bendorf, die gänzlich von den deutschen Austauschschülern organisiert und durchgeführt wurde. Am Mittwochvormittag nahmen die SchülerInnen zunächst an einem Projekt über die Knigge-Benimmregeln teil, während es am Nachmittag zu der Geisen-Großbäckerei ging, wo es bei hervorragender Verpflegung eine  informative Führung gab. Der Donnerstag startete mit der Herstellung von Käse in den schuleigenen Chemieräumen unter der Leitung von Herrn Störmer.


Ungarn02 Am Nachmittag wurde zunächst die Koblenzer Brauerei besichtigt, bevor es dann zum Bummeln nach Koblenz ging. Am letzten Schultag der Austauschwoche fuhren alle SchülerInnen nach Köln – hier stand neben einer Dombesichtigung auch ein Aufenthalt im Schokoladenmuseum an. Zum Abschluss verbrachten die ungarischen Austauschschüler den Samstag mit ihren deutschen Gastfamilien, bevor sie am Sonntagmorgen wieder in den Bus nach Szeged stiegen.
Wir bedanken uns sehr herzlich bei unseren ungarischen Gästen für die schöne Zeit sowie bei unseren deutschen SchülerInnen für ihr Engagement. Zudem möchten wir uns an dieser Stelle bei allen Gastfamilien bedanken, die eine/n ungarische/n Schüler/in bei sich aufgenommen haben!

(-S.Störmer und H. Kapell-)