16.Mai 2018

zeitzeugen2018 01Zeitzeugenbegegnung am 09.04.2018 mit der Shoah-Überlebenden Henriette Kretz

Durch die Kooperation mit dem Haus Israel (Herrn Udo Winkler) hatten die Schüler der 9a und des Grundkurses 12 seg die Möglichkeit, die Holocaust-Überlebende Henriette Kretz kennenzulernen.

Frau Kretz, die durch ihr autobiographisches Werk „Willst du meine Mutter sein?“ bekannt wurde, ist Jahrgang 1934 und entstammt einer jüdischen Familie aus Polen. Ihr Vater war Arzt. Beim Einmarsch der Deutschen in Polen 1939 floh die Familie aus Mittelpolen nach Lemberg in der Sowjetunion.  Mit dem Einmarsch der Deutschen in die Sowjetunion wurde die Familie aus ihrer Wohnung vertrieben. Es folgten Umsiedlungen in Ghettos. Ihren Eltern, insbesondere dem Vater, einem Facharzt für Tuberkulose, gelang es, die Familie vor Exekutionen zu bewahren. Ebenso wurde die Familie aus dem Gefängnis befreit. Dennoch musste Henriette erleben, wie ihre Eltern vor ihren Augen von den Nazis erschossen wurden.

Die Soldaten begannen den Revolver zu ziehen, mein Vater schrie mir zur: 'Lauf!'. Ich begann zu laufen und dann hörte ich Schüsse, dann hörte ich meine Mutter schreien, dann hörte ich weitere Schüsse und dann hörte ich schon gar nichts. Und dann wusste ich, dass ich keine Eltern mehr habe."

Für die Schülerinnen und Schüler war diese Schilderung ein besonders ergreifender Moment.  Henriette Kretz überlebte die Zeit des NS-Terrors in einem Nonnenkloster.

zeitzeugen2018 02Nach Ende des Krieges zog sie nach Antwerpen. Sie studierte Kunstgeschichte, lebte und arbeitete als Französisch-Lehrerin in Israel, bis sie nach dreizehn Jahren Aufenthalt in Israel nach Antwerpen zurückkehrte.

Henriette Kretz ist eine der letzten Zeitzeugen des Holocaust und macht es sich zur Lebensaufgabe gegen das Vergessen anzukämpfen ohne Verbitterung oder Hass. Die Schülerinnen und Schüler waren von ihrem dreistündigen Vortrag, angereichert mit anschaulichem Bildmaterial, sehr angetan. Neben den persönlichen Schilderungen vermittelte sie Kenntnisse über die Rassegesetze, das Terrorsystem und die Propaganda der Nazis.

Beeindruckend für die Schülerinnen und Schüler war, dass Frau Kretz die Grausamkeiten zwar persönlich schilderte, ohne jedoch zu verurteilen. Vielmehr ging sie mit ihrem Publikum der Frage nach, wie Menschen zu solchen Gräueltaten in der Lage sein können, sei es die systematische Verfolgung der Juden in der NS-Zeit oder aktuell die Giftgasangriffe in Syrien.  Somit wurde den Schülerinnen und Schülern bewusst, dass die Geschichte lebt, nicht nur in den Texten aus Geschichtsbüchern, sondern in den Menschen, die die Geschehnisse persönlich erfahren haben.

( - D. Wüsten - )

15.Mai 2018

Volley HF 2018 01Volleyballerinnen wurden Vize Landesmeister bei Jugend trainiert für Olympia, Wk IV

Am 16.04.2018 trafen in der Endausscheidung des Wettkampf IV in Speyer die Mannschaften des Gymnasiums an der Heinzenwies aus Idar-Oberstein, das Hans-Purrmann- Gymnasium Speyer und das Wilhelm-Remy- Gymnasium aus Bendorf aufeinander.
Im ersten Spiel gegen Idar-Oberstein konnte sich die Mannschaft des WRG gut einspielen, denn der Gegner war dem Leistungsstand unserer Mädchen weit unterlegen. Das Spiel wurde problemlos mit 25:9 und 25:3 gewonnen.
Anders sah es im nächsten Spiel gegen Speyer aus. Da der Gegner einem Teil unserer Spielerinnen bekannt war, ging man schon mit ordentlichem Respekt in die Partie. Im ersten Satz fanden die Mädchen des WRG nicht so recht in ihr Spiel und mussten schließlich mit 7:25 den Gegner davonziehen lassen. Im zweiten Satz kehrten das Selbstbewusstsein und der Kampfgeist der Mädchen wieder. Die Aufschläge kamen hart und gut platziert über das Netz, man hatte sich jetzt auf den Gegner eingestellt, war bei den kurzen Lops bereit und auch der Block war erfolgreicher. Es wurde entsprechend ein eng umkämpfter Satz, der aber schließlich mit 21:25 der Mannschaft aus Speyer überlassen werden musste. Die Mädchen des WRG konnten trotzdem mit ihrem Spiel zufrieden sein, denn sie hatten dem Gegner zumindest im zweiten Satz die Stirn geboten und den Sieg schwer gemacht.

Volley HF 2018 03Es spielten für das Wilhelm-Remy- Gymnasium: Jasna und Saskia Jachmich, Luca Kalter, Charlotte Käß, Alicia Rivera und Johanna Schmidt.
Wir gratulieren der Mannschaft für diesen sehr guten 2. Platz im Landesfinale!

(- Regine Weber-Kunkel -)

10.Mai 2018

Darstellendes Spiel - Workshop des Grundkurses Stufe 12 (Surall) in Hochspeyer

DS-Treffen des Landesverbands Theater in Schulen 12.-13.04.2018

DS-Kurs mit Leiter Herr Surall und Frau Schatz
DS-Kurs mit Leiter Herr Surall und Frau Schatz
DS-Treffen des Landesverbands Theater in Schulen 12.-13.04.2018 in Hochspeyer
DS-Treffen des Landesverbands Theater in Schulen 12.-13.04.2018 in Hochspeyer
Unsere spielerische Vorstellung
Unsere spielerische Vorstellung
Schulszene aus unserem Stück „Einer wie alle – alle wie einer?“
Schulszene aus unserem Stück „Einer wie alle – alle wie einer?“
Verhalten der Jugend
Verhalten der Jugend
Militärszene von Emirhan und Lea
Militärszene von Emirhan und Lea
Die Einheitsgruppe
Die Einheitsgruppe
Die Grundschulszene
Die Grundschulszene
Emirhan als Außenseiter in der Jugendszene
Emirhan als Außenseiter in der Jugendszene
Emirhan und Marie im Freeze am Ende der Oberstufenszene
Emirhan und Marie im Freeze am Ende der Oberstufenszene
Farid als Individuum in der Zukunftsszene
Farid als Individuum in der Zukunftsszene
"Wir haben unsere Individualität zurückbekommen!"
Der DS-Kurs bei der gemeinsamen Arbeit an unserem Rap-Text
Der DS-Kurs bei der gemeinsamen Arbeit an unserem Rap-Text
Workshopleiter Ricardo bei der Arbeit an unserem Raptext
Workshopleiter Ricardo bei der Arbeit an unserem Raptext
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Am Donnerstag, dem 12.04.18, ging die Reise für 16 Schüler der 12. Jahrgangsstufe des Grundkurses Darstellendes Spiel von Herrn Surall, begleitet von Frau Schatz, um 9:45 Uhr am Koblenzer Hauptbahnhof los. Nach 2 1/2 Stunden kamen wir endlich in der Jugendherberge in Hochspeyer an. Um 13 Uhr ging dann schon das Programm für alle los. Natürlich waren wir nicht die einzige Schule dort, sondern noch eine 8te Klasse der IGS Grünstadt, eine 11te Klasse der IGS Frankenthal und eine 12te Klasse des Eduard-Spranger-Gymnasiums Landau. Nach einer spielerischen Vorstellung von uns und unserer Schule begannen wir damit, unser lang eingeprobtes Stück „Einer wie alle – alle wie einer?“ aufzuführen. Jeder Schule wurde noch zu Beginn eine andere Schule zugeteilt, die dann nach dem gespielten Stück eine spielerische Rückmeldung an die Schauspieler gab. Um halb acht war dann der erste Tag für uns zu Ende und wir haben den Abend gemütlich mit den anderen Klassen ausklingen lassen.

Am nächsten Tag gab es dann zu Ungunsten für uns Schüler schon um halb acht Frühstück und um halb neun ging es zum rhythmischen Workshop von Ricardo Espinosa. Zuallererst bastelten wir uns eigene Rasseln, um ein Gefühl für die Rhythmik zu bekommen, die uns den ganzen Tag begleiten sollte. Danach wurden wir in drei Gruppen eingeteilt, um unsere eigenen Texte und Rhythmiken auf einen vorgegebenen Beat zu entwerfen. Nach ca. zwei Stunden der Arbeit an Text und Rhythmik setzten wir uns alle wieder zusammen, um gemeinsam zu musizieren und alles miteinander zu kombinieren. Als uns das Ergebnis dann zufriedenstellte, machten wir uns zurück auf den Weg zum Bahnhof. Nach einer ca. 5-minütigen Fahrt hatten wir noch eine Stunde Aufenthalt in Kaiserslautern. Gegen 16 Uhr kamen wir dann endlich wieder in der Heimat an und schlossen die DS-Tage zufrieden und stolz gemeinsam ab.

Die Kosten für Fahrt, Unterkunft und Verpflegung hat netterweise der Landesverband Theater in Schulen übernommen, nachdem unsere Bewerbung für das DS-Treffen angenommen wurde. Zum Beitrag für den Workshop hat uns der Förderverein des Wilhelm-Remy-Gymnasiums einen großzügigen Zuschuss gewährt. Dafür sagen wir ein herzliches Dankeschön!

(- Sarah Höfer und Julia Salz, GK DS 12-)

06.Mai 2018

Schulpartnerschaft mit dem IJM

13PH am CernZur neuen Partnerschaft mit der Stiftung „Institut für Jugendmanagement“ (IJM, http://www.ijmonline.de/), hat die Stiftung dem Wilhelm-Remy-Gymnasium einen Workshop zur 3D-Modellierung spendiert. Im Workshop zeigt Marwin Madsen vom IJM der 9d die Grundlagen der Programmierung und der 3D-Modellierung am Computer.

Angefangen hat die Schulpartnerschaft mit einer Exkursion zum größten Teilchenbeschleuniger der Welt am CERN schon am Dienstag, dem 19. Dezember 2017. Frau Feja, die Physiklehrerin des Leistungskurses der 13. Jahrgangsstufe, macht sich mit ihrem Physikkurs auf nach Heidelberg. Von dort aus übernimmt das IJM: Gero Schäfer, unter dessen Leitung das IJM seine Angebote entwickelt, kommt persönlich mit dem stiftungseigenen Bus am Bahnhof vorgefahren und sammelt die Gruppe vom Wilhelm-Remy-Gymnasium Bendorf, begleitet außerdem vom stellvertretenden Schulleiter Herr Arnold und dem Physikkollegen Herr Müller, ein. Von dort aus fährt er, unterstützt durch zwei junge Mitarbeiter, den Bus durch die Nacht in die Schweiz in die Nähe von Genf zum CERN. Vor Ort werden den nun ehemaligen Schülern Vorträge von Mitarbeitern gehalten und einer der Detektoren des größten Teilchenbeschleunigers der Welt gezeigt. Mittwochs Nachmittag geht es zurück nach Heidelberg. In der IJM-Zentrale übernachten die Physiker vom WRG in Schlafsäcken, was nochmal die Einzigartigkeit des Abenteuers unterstreicht. Am darauffolgenden Morgen geht es mit dem Zug zurück nach Koblenz. Das IJM organisiert bis auf die Zugfahrt den kompletten Ausflug, sorgt für Verpflegung und fachliches Vorwissen über Teilchenphysik.

Da das IJM nicht nur Exkursionen zu Preisen unter den Selbstkostenpreisen, sondern auch ganze Forschungsreisen, Workshops an Schulen, Feriencamps, Unterstützung bei Studienbeginn während der Schulzeit, Lernsoftware und vieles mehr anbietet, hat Herr Müller eine Schulpartnerschaft mit dem IJM in die Wege geleitet. Diese beinhaltet viele Vergünstigungen für individuelle Förderungen im MINT-Bereich, die das IJM organisiert.

Zum Auftakt spendiert das IJM dem WRG einen Workshop zum Thema 3D-Modellierung am Computer, welcher sonst etwa 600€ kosten würde. „Viele der Aufwandsentschädigungen können wir teilweise oder sogar ganz durch die Stiftung bezahlen. Diese wird vor allem durch Firmen aus dem MINT-Bereich aus der größeren Umgebung von Heidelberg finanziell unterstützt. Ohne den zusätzlichen ehrenamtlichen Arbeitsanteil der Mitarbeiter wäre dies aber auch nicht möglich.“, erläutert Marwin Madsen dem Kollegium des WRG bevor er Herrn Arnold stolz die Plakette zur Schulpartnerschaft überreicht. Der 9d, einigen Schülern aus der 8. Klasse und einigen Schülern aus der 3D-Druck-AG von Herrn Müller zeigt er im Anschluss, wie man auf Grundlage verschiedener kostenfreier Programme 3D-Objekte am PC erstellt.
„Besonders das Ende, als wir ein Haus im PC konstruieren konnten, hat mir gut gefallen.“, resümiert eine Schülerin der 9d.

Demnächst melden sich nun etwa ein Dutzend Schülerinnen und Schüler der 12. Jahrgangsstufe zum Schnupperstudium beim IJM an: Unter der individuellen Förderung der Mitarbeiter des IJM belegen sie den Kurs „Mathematik für Wirtschaftswissenschaftler“ einer Fernuniversität. Für Schüler von Partnerschulen fallen keine Kosten für das Semester an, lediglich die Teilnahme an der Klausur kostet eine „Ernsthaftigkeitsgebühr“ von etwa 30€. Der Schein wird teilweise auch von anderen Universitäten anerkannt, die Teilnahme an diesem Stipendium kann sich so mit hoher Wahrscheinlichkeit positiv auf spätere Stipendienbewerbungen auswirken.

Um auf die anderen individuellen Förderprogramme aufmerksam zu machen, erhalten bald alle Schüler einen Informationsflyer vom IJM. Damit bekommen sie auch eine individuelle Kennung, mit der sie sich auf der Homepage des „Bildungsnetzwerks“ Zugriff auf verschiedene unterstützte Softwarepakete sichern können. Mit dabei ist unter anderem der Vokabeltrainer „Phase6“, das Sprachenlernprogramm „Rosetta Stone“ und verschiedene Online-Kurse zum Abitur, insbesondere in Mathematik. Einige Programme sind kostenlos, andere müssen individuell dazu gebucht werden.

(Benedikt Müller)

06.Mai 2018

Mathematik-Olympiade und Känguru-Wettbewerb

20171109 093839Auch in diesem Jahr stellten sich viele Schülerinnen und Schüler des Wilhelm-Remy-Gymnasiums der Mathematik-Olympiade und dem Känguru-Wettbewerb. Erstmals nahm eine Delegation des WRG am Bonner Mathematik Turnier teil.

Mathematik-Turnier Bonn

20170929 095317Bereits im letzten Jahr stellten sich fünf Schülerinnen und Schüler der MSS einer neuen Herausforderung im Rahmen des Mathematik-Turniers in Bonn. Johanna Niggemann, Katharina Held (beide MSS 13), Sebastian Krämer (MSS 12) sowie Anna Peters und Jonas Westphal (beide MSS 11) vertraten am 29. September 2017 das WRG, um sich gegenüber 63 anderen Schülermannschaften in zwei unterschiedlichen Wettbewerbsrunden durchzusetzen. Seit 2015 veranstaltet die Universität Bonn jährlich das Turnier, in dem sich die Teams zunächst in einer „Staffel“ und anschließend in einem Nachmittagswettbewerb „Sum of Us“ stellen. In der Staffel lösen die Gruppen herausfordernde Aufgaben zu allen Themenbereichen der Mathematik in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Hier ist ein hohes Maß an Teamfähigkeit gefordert: Die Aufgaben müssen nacheinander gelöst werden, die Ergebnisse werden den Juroren präsentiert und erst, wenn eine Aufgabe richtig oder nach zwei bzw. drei Versuchen nicht gelöst werden konnte, darf die nächste Aufgabe bearbeitet werden. Abhängig von dem Schwierigkeitsgrad variiert die Bepunktung der richtigen Lösungen. Am Ende werden alle erreichten Punkte addiert und die Platzierungen ermittelt. Für diese Runde haben die Teams 90 Minuten Zeit. Nach einer Stärkung in der Mensa steht die zweite Runde an, in der es in diesem Jahr Aufgaben rund um das Thema "Error Correcting Codes" / "Fehlererkennende und -korrigierende Codes" zu lösen galt. Um dem spezifischen Wissen gewappnet zu sein, hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich mithilfe von Vorbereitungsmaterial bereits Wochen vor dem Turnier einzuarbeiten. Unterstützt wurden sie dabei durch Matthias Prill und trafen sich darüber hinaus in kleiner Runde am Nachmittag sowie in ihren Freistunden. Wie in jedem Jahr war auch bei diesem Turnier ein besonderer Gast zu Besuch, der eine Brücke von der theoretischen Bearbeitung zur praktischen Anwendung der Mathematik geschlagen hat und die Teilnehmenden begeisterte. In diesem Jahr war dieser Gast Dr. Dr. Gert Mittring, der Kopfrechenweltmeister. Die anschließende Siegerehrung rundete das Turnier ab. Die WRG-Delegation fand sich im Mittelfeld wieder und nimmt viele Eindrücke mit, um vielleicht in diesem Jahr wieder angreifen zu können!

Wir danken dem Förderverein des WRG für die finanzielle Unterstützung, sodass eine An- und Abreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln möglich war, herzlich!

Olympiade

Im Rahmen der Mathematik-Olympiade stellten sich mehr als 30 Schülerinnen und Schüler vorwiegend der Jahrgangsstufen 5 – 7 bereits zu Beginn des Schuljahres den kniffeligen Aufgaben der ersten Runde. Etwa die Hälfte von ihnen schaffte den Sprung in die zweite Runde. Katharina Wimmer (6b) und Lutz Niggemann (7b) konnte auch in diesem Jahr in der zweiten Runde überzeugen und an der dritten und letzten Runde teilnehmen. Die vierstündige Klausur meisterte Lutz so gut, dass er einen 2. Platz erringen konnte. Wir gratulieren ihm herzlich!

Känguru-Wettbewerb

20180425 113510Auch in diesem Jahr stellte sich erneut eine Vielzahl unserer Schülerinnen und Schülern den Aufgaben des Känguru-Wettbewerbs. 89 Schülerinnen und Schüler der 5. – 11. Jahrgangsstufe tüftelten 75 Mitunten an ihren Aufgaben. Fünf von ihnen durften sich über Platzierungen und großartige Preise freuen: Katharina Wimmer (6b) und Jonas Reif (7a) errungen den 1. Platz, Max Weber (7d) und Jan-Luca Theis (8c) den 2. Platz und Kim-Lea Andräß (8c) den 3. Platz ihrer Klassenstufe. Alle Teilnehmende erhielten eine Broschüre mit den Känguruaufgaben sowie den diesjährigen Teilnehmerpreis „Pentomino“, einem Zwölfer-Puzzle zur Steigerung der Vorstellungskraft, Kreativität und Geduld.

Den weitesten Känguru-Sprung unter allen Teilnehmenden mit 18 richtigen Antworten in Folge hat in diesem Jahr Jan-Luca Theis (8c) geschafft – zur Belohnung erhielt er ein grünes Känguru-Wettbewerb-Shirt.

Wir gratulieren allen Preisträgerinnen und Preisträgern!

Bereits im nächsten Jahr können wieder alle Freiwilligen zum Känguru-Wettbewerb antreten!

 

(Laura Kares für die Fachschaft Mathematik)

06.Mai 2018

mathe oG 2018Feierstunde zu„Mathematik ohne Grenzen“

Klasse 10a (Herr Störmer) und der Kurs 11 M2 (Frau Reiber) verfehlten nur knapp das Siegertreppchen

Zwar reichte es nicht für eine Ehrung in der am 18.04.2018 am WRG stattgefundenen Siegerehrung, doch auch die Leistung der Klasse 10a (Herr Störmer) kann sich sehen lassen: Sie erreichte den siebten Platz und konnte sich somit gegen elf andere Klassen der Region Koblenz durchsetzen. Noch herausragender sind die Erfolge des Kurses 11 M2 (Frau Reiber), der ebenfalls einen siebten Platz erreichte und sogar zwanzig Kurse der konkurrierenden Schulen hinter sich ließ.

Die Fachschaft Mathematik gratuliert zu diesen Erfolgen, die angesichts der stärksten Konkurrenz in den letzten 10 Jahren noch einmal an Bedeutung gewinnen: So konnten sich gleich 14 Klassen und Kurse der Region Koblenz einen Preis sichern. Diesen überreichte Wettbewerbsleiter Sebastian Bott in einer Feierstunde am 18. April am Wilhelm-Remy- Gymnasium:

Im Rahmen der Siegerehrung verdeutlichte Frau Dr. Krapf vom mathematischen Institut der Universität Koblenz-Landau eindrucksvoll, dass Mathematik mehr zu bieten hat als formalisierte Rechenwege. Mit ihrem Gastvortrag zu Beweistechniken und Aussagenlogik forderte sie die diesjährigen Preisträger erneut heraus und knobelte gemeinsam mit ihnen am Lügner-Paradoxon sowie an Yablos Paradaxon.

Den festlichen Rahmen ergänzten Theresa Gebauer und Benjamin Sawatzki vom Wilhelm-Remy-Gymnasium mit ihrer musikalischen Einlagen an Flügel und Gitarre sowie beeindruckendem Gesang. Anschließend erreichte die Siegesfeier ihren Höhepunkt - so konnten sich gleich vier Schulen den 1.Platz sichern: Das Gymnasium auf der Karthause (Klasse 10b von Herrn Thulmann-Matar), das Max-von- Laue Gymnasium (Klasse 10c von Frau Harzer), der Raiffeisen-Campus in Dernbach (Kurs MSS1 von Herrn Deinert) und das Bischöfliche-Cusanus- Gymnasium (Kurs M2 von Frau Rupprecht). Sach- und Geldpreise lassen sich nur durch das Engagement von Sponsoren verwirklichen. In diesem Jahr ist hier vor allem der Sparkasse Koblenz, dem Theater Koblenz, der Volksbank Koblenz Mittelrhein, der Lottostiftung Rheinland-Pfalz, der EVM, der Rheinhafen Bendorf GmbH, dem Kinopolis, der Buchhandlung Reuffel sowie dem Bendorfer Buchladen zu danken.

(- Sebastian Bott -)

13.April 2018

„Die Götter verlassen den Olymp“

Abiturientia 2018
Abiturientia 2018
Das Moderatorenteam
Das Moderatorenteam
Der stellvertr. Schulleiter Herr Arnold
Der stellvertr. Schulleiter Herr Arnold
Der MSS-Leiter Herr Conrad
Der MSS-Leiter Herr Conrad
Herr Mohr
Herr Mohr
Frau Stuhlträger-Fatehpour
Frau Stuhlträger-Fatehpour
Jens Kahn
Jens Kahn
...richten ihre Worte an den Abiturjahrgang
...richten ihre Worte an den Abiturjahrgang
Ehrungen der Götter
Ehrungen der Götter
Ein besonderer Dank an den SSD
Ein besonderer Dank an den SSD
Männerballett in Aktion
Männerballett in Aktion
Danke für einen wundervollen Abend
Danke für einen wundervollen Abend
Wir sind raus...
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Am Bendorfer Wilhelm-Remy-Gymnasium haben 88 Abiturientinnen und Abiturienten am Freitag vor den Osterferien ihre Abiturzeugnisse erhalten. Zwei Abiturientinnen durften sich über die Bestnote 1,0 freuen, insgesamt 18-mal konnte ein Einser-Abitur vergeben werden.

Mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Bendorfer Medarduskirche eröffnete die diesjährige Abiturientia ihre Abiturfeierlichkeiten. Anna-Lena Kaufmann und Thelma Schwenkmezger sorgten hier gemeinsam mit einem stimmgewaltigen Abiturientenchor für einen eindrucksvollen musikalischen Rahmen. In Erinnerung an seine eigenen Erfahrungen machte der aus Indien stammende Pater Paul Antony den Abiturienten Mut für die vor ihnen liegenden Aufbrüche und Reisen. Und Pfarrer Edwin Dedekind gab den jungen Erwachsenen ein afrikanisches „Sanibona!“ – „Wir sehen Euch!“ mit auf den Weg und riet ihnen, auf ihrer künftigen Lebensreise offen für die Ratschläge anderer zu sein und zugleich die Bedürfnisse ihrer Mitmenschen nicht aus den Augen zu verlieren.

Im Anschluss daran fand in Siershahn der offizielle Festakt samt Abiball statt. Hier geleiteten Milena Gizzi und Philipp Noll als Moderatoren die zahlreichen Gäste kurzweilig und souverän durch den ereignisreichen Abend. Das diesjährige Abimotto „ABIkropolis – die Götter verlassen den Olymp“ aufgreifend, bestätigte der stellvertretende Schulleiter Johannes Arnold dem Abiturjahrgang in seiner Eröffnungsrede, dass die Noten dem offenkundig göttlichen Anspruch durchaus nahekämen. „Ihr habt das olympische Motto nach Kräften umgesetzt“, betonte Arnold und hatte dabei nicht etwa ein „Dabeisein ist alles“, sondern das lateinische „Citius, altius, fortius“ (Schneller, höher, stärker) im Sinn. Mit Blick auf die politischen Veränderungen seit seiner eigenen Abiturfeier ermunterte der stellvertretende Schulleiter die jungen Erwachsenen, an der positiven Gestaltung der sich immer rasanter wandelnden Welt aktiv mitzuwirken.

Stellvertretend für die Lehrerinnen und Lehrer des diesjährigen Abiturjahrgangs richtete Christoph Mohr das Wort an die Abiturientenschar und verwies in Anlehnung an das Abimotto auf Griechenland als Wiege der Demokratie. In ihrem Olymp, so Mohr, hätten die Abiturienten gelernt, dass „körperliche Voraussetzungen nichts mit Bildungserfolg zu tun haben sollten, dass Diskriminierung aufgrund von Hautfarbe, Religion oder sexueller Neigung in einer aufgeklärten Gesellschaft keinen Platz haben“ dürften. Der Sozialkundelehrer verband damit die eindringliche Bitte, die Vorzüge der Demokratie in vollen Zügen zu genießen, und appellierte: „Steht ein für die Freiheit, in der wir leben dürfen. Steht ein für ein geeintes und friedliches Europa. Tut es für euch, aber tut es auch für eure Eltern und Lehrer.“

Als Vertreterin der Elternschaft und langjähriges Mitglied des Schulelternbeirates dankte Frau Dr. Stuhlträger-Fatehpour besonders denjenigen Lehrkräften, bei denen neben der Wissensvermittlung vor allem auch die mitfühlende Begleitung und ein wahrhaftes Interesse an ihren Schutzbefohlenen im Vordergrund stand. Den Abiturienten riet sie in Anbetracht der nunmehr unterschiedlichen Wege, sich auch künftig ausreichend Zeit für die Pflege der während der Schulzeit gewachsenen Freundschaften zu nehmen. Zugleich machte sie deutlich, dass neben unterschiedlichsten Zielen auch Umwege im Lebenslauf nützlich sein können.

Jens Kahn betonte als Vertreter des Abiturjahrgangs, dass das bestandene Abitur eine Vielzahl von Eintrittskarten bereithalte, die es nun einzulösen gelte, und konstatierte ermutigend: „Wer will, der kann!“

Zusammen mit der feierlichen Übergabe der Abiturzeugnisse wurden verschiedene Preise verliehen. Johannes Wölbert wurde für seine Leistungen im Fach Biologie ausgezeichnet. Den von der Gesellschaft Deutscher Chemiker gestifteten Abiturpreis erhielten Jonathan Jung sowie Tina Saebel, die zudem als beste Quereinsteigerin mit dem Preis des Förderkreises geehrt wurde. Für hervorragende Leistungen im Fach Mathematik erhielt Katharina Held den Preis der Deutschen Mathematiker-Vereinigung und Daniel Dieser den Preis des Fördervereins. Valerie Fries und Alexander Schneider erhielten den Abiturpreis im Fach Physik, der mit einer einjährigen Mitgliedschaft in der Deutschen Physikalischen Gesellschaft verbunden ist. Für herausragende Leistungen im Fach Latein wurde Maya Maurer mit einer lateinischen Urkunde des Deutschen Altphilologenverbandes sowie einem Buchpreis geehrt. Anna-Lena Kaufmann wurde für ihre Leistungen im Fach Französisch gewürdigt, gemeinsam mit Thelma Schwenkmezger konnte sie außerdem die Auszeichnung der Fachschaft Musik für die langjährige Unterstützung bei zahlreichen Schulveranstaltungen in Empfang nehmen. Mit einem Preis der Deutschen Gesellschaft für Philosophie wurde Lasse Schloemer geehrt. Celina Stopperich wurde für ihr soziales Engagement ausgezeichnet, Max Gleim für sein außerunterrichtliches Engagement, insbesondere bei der Unterstützung der Technik-AG. Geehrt für ihren unermüdlichen Einsatz als Schulsanitäter wurden Sabrina Strohe, Joanna Zwick und Sandro Hartel, der für sein langjähriges Wirken zudem eine Urkunde der Ministerpräsidentin erhielt. Eine besondere Ehre ist der Preis der Ministerin für Bildung des Landes Rheinland-Pfalz, Dr. Stefanie Hubig, der an Johanna Niggemann für ihr soziales Engagement und ihr Wirken als Schülersprecherin vergeben wurde. Sie erhielt zudem den Preis des Philologenverbandes für herausragende Leistungen im Fach Geschichte sowie den Pierre-de-Coubertin-Abiturpreis des Landessportbundes.

Erstmals wurden in diesem Jahr sogenannte MINT-Diplome für sehr gute Leistungen sowie besonderes Engagement im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik vergeben, sie gingen an Valerie Fries, Katharina Held, Johanna Niggemann und Jonathan Jung.

Für den inoffiziellen Teil des Abends hatte sich die Abiturientia noch so manche Überraschung ausgedacht. So wurde beispielsweise der Dank an die Stammkursleiter geschickt in Sketche, Gedichte oder Quizshows eingebettet, die Eigenarten ihrer pädagogischen Götterväter vermochten die Abiturienten dabei sehr liebevoll in Szene zu setzen. Und zweifelsohne gehörte auch der Auftritt eines beeindruckend professionellen Männerballetts zu den Höhepunkten des langen Abends, der reichlich Gelegenheiten bot, Vergangenes und Künftiges im persönlichen Gespräch in den Blick zu nehmen.

(Matthias Prill)

13.April 2018

Schülerinnen und Schüler des Wilhelm-Remy-Gymnasiums verkaufen über 7000 Tulpenzwiebeln für den guten Zweck

Tulpen1Im Herbst 2017 fand zum 25. Mal die Aktion „Tulpen für Brot“ unter der Schirmherrschaft von Frau Ministerpräsidentin Malu Dreyer statt. Das Projekt, unter der Leitung von Herrn Koltes, bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, sich für Gleichaltrige zu engagieren, ganz nach dem Motto: „Kinder helfen Kindern!“. Die Schülerinnen und Schüler bekommen dazu Tulpenzwiebeln geschenkt und verkaufen diese dann weiter an Verwandte, Freunde oder Nachbarn. Der Erlös geht an die Peruhilfe in Nonnweiler (45%), an die Deutsche Welthungerhilfe (45%) und an die Stiftung Deutscher Krebshilfe (10%).

Nachdem die Aktion bereits 2015 erfolgreich am WRG durchgeführt wurde, beteiligten sich in diesem Schuljahr 97 Schülerinnen und Schüler der Klassen 5-8 mit sehr großem Engagement. Dabei wurden 7614 Tulpenzwiebeln verkauft und zusätzlich zahlreiche Spenden gesammelt. So konnten die Schülerinnen und Schüler über 5100 € für die Projekte spenden.

Auch in der Schule wurden einige Tulpenzwiebeln von den Schülerinnen und Schülern der Biologie-AG eingepflanzt. Dabei konnte neben der Unterstützung des guten Zwecks auch jede Menge über die Tulpe gelernt werden. Mit Spannung warten wir nun darauf, dass sich die ersten Tulpen zeigen und den Schulhof bunt erstrahlen lassen!

Tulpen2(Jennifer Friedrich)

13.April 2018

Erneut nehmen über 80 Schülerinnen und Schüler am Wettbewerb „HEUREKA – Mensch und Natur“ teil!

HEUREKA 2018Im November des letzten Jahres fand zum 2. Mal am WRG der Schülerwettbewerb „HEUREKA – Mensch und Natur“ statt. Insgesamt nahmen 81 Schülerinnen und Schüler des Wilhelm-Remy-Gymnasiums aus den Klassenstufen 5-8 teil und beantworteten zahlreiche Fragen rund um die Themen Mensch und Tier, Natur und Umwelt sowie Technik und Fortschritt.

Nun sind endlich die Ergebnisse da und diese können sich sehen lassen! Neben der schulinternen Wertung wurde auch eine Bewertung auf Landes- und Bundesebene vorgenommen.

Die Fachschaft Biologie gratuliert allen Gewinnern zur erfolgreichen Teilnahme:

Linda Teine 5d (1. Platz Klasse 5)

Rieke Fahl 5d (2. Platz Klasse 5)

Luis Normann 5c, Henry Blomenkemper 5d, Samantha Brautschek 5b, Jimi Redelfs 5b und Luzie Zeitler 5a (3. Platz Klasse 5)

Katharina Wimmer 6b (1. Platz Klasse 6)

Johanna Unterderweide 6b (2. Platz Klasse 6)

Khaled Alkhalaf 5c (3. Platz Klasse 6)

Jonas Reif 7a (1. Platz Klasse 7)

Hanna Nachtsheim 7b (2. Platz Klasse 7)

Jan Dötsch 7a (3. Platz Klasse 7)

Leon Pöpping 8c (1. Platz Klasse 8)

Kim Andräß 8c (2. Platz Klasse 8)

Sara Jessen 8b (3. Platz Klasse 8)

Eine ganz besondere Gratulation geht an Julian Ramroth (landesweit 2. Platz, Klasse 7), der sich mit seiner herausragenden Leistung auf Landesebene durchsetzen konnten.

(Jennifer Friedrich)

13.April 2018

Mathematik zum Anfassen – Wanderausstellung des Mathematikums in Neuwied

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„Mathematik zum Anfassen“ – eine Ausstellung, die seit 1998 viele Besucher des Mathematikums in Gießen begeistert hat, entstand aus einer Seminaridee heraus, die Professor Beutelspacher Anfang der 90er Jahre entwickelte. Neben der Dauerausstellung im Mathematikum gibt es immer wieder Gelegenheiten, einige der Exponate ganz in der Nähe im Rahmen von Wanderausstellungen zu bestaunen. Dabei ist bestaunen eigentlich nicht das richtige Wort: Der Name ist Programm und so wird jedes Exponat zum interaktiven Vergnügen! Ja, richtig: Mathematik ist ein Vergnügen! Davon konnten sich kurz vor den Osterferien die Klassen 6a und 6d selbst überzeugen.

An zehn der ausgestellten Exponate konnte jeder sein Geschick sowie die Fähigkeit zum Problemlösen unter Beweis stellen und wurde im besonderen Maße herausgefordert!

Ausgestellt und durch Schülerinnen und Schüler begleitet wurden die Exponate am Neuwieder Standort der Alice Salomon Schule. Die Atmosphäre während des Experimentierens und Tüftelns war wunderbar und aus allen Ecken konnte man Gesprächsfetzen über Mathematik hören: Es war ein voller Erfolg!

 (Laura Kares)

08.April 2018

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Jungforscher vom WRG erreichen Landeswettbewerb „Jugend forscht“

Mit „Neue Augen durch Technik“ hatten die Jungforscher Conner Cordruwisch und Tijan Keffer im Februar bereits im Regionalentscheid den ersten Platz erreicht. In der Kategorie „Technik“ reichten sie einen Wettbewerbsbeitrag ein, der unter der Prämisse „Low-Cost“ relevante Alltagsfragen einiger Mitschüler am WRG lösen sollte: Sehbehinderte sind in ihren Bewegungen noch allzu sehr von taktilen Hilfsmitteln, wie Blindenstöcke, angewiesen.

Ähnlich einem „Parkpiepser“ im Auto entwickelten die beiden Jungen in der AG von Kathrin Klose und Christian Steuer ein Gerät, dass auf Basis von Ultraschall die Entfernung zu Hindernissen in Blickrichtung misst, verarbeitet und in Form von akustischen Signalen an den Träger der Apparatur weitergibt. Dazu untersuchten sie verschiedene Tragemöglichkeiten und Abtastvarianten, um letztendlich eine ultraschallbasierte Gürtelschnalle als optimale Möglichkeit zu identifizieren.

Die Entwicklung des Geräts beinhaltete Forschung in völlig unterschiedliche Richtungen und kombiniert somit physikalische, messtechnische, informatische als auch alltagstaugliche Aspekte. Dies überzeugte die Jury im Regionalwettbewerb im Februar, sodass eine Qualifikation zum Landesfinale bei der BASF nach Ludwigshafen die Folge war. Kurz vor den Osterferien reichte es im Landesfinale leider noch nicht, die kreativen und fortschrittlichen Beiträge der Konkurrenten, wie zum Beispiel eine Abzugshaube mit automatischer Löschfunktion auf Schallwellenbasis, zu schlagen. Wir drücken die Daumen für das nächste Jahr!

(- B. Müller -)

20.März 2018

Volley 04 03 181. Platz im Regionalentscheid Jugend trainiert für Olympia Volleyball Wettkampf IV

Als Ausrichter des Turniers am 06.03.2018 nutzten die Mädchen des WRG Bendorf`s ihren Heimvorteil aus und holten sich in einem eng umkämpften Turnier den Sieg.
Im Wettkampf IV (Jahrgang 2005 und 2006) wird 3:3 auf einem verkleinerten Feld von 6x12m gespielt. Die Netzhöhe liegt bei 2.10m.
Im ersten Spiel hatte Bendorf als Schiedsgericht Gelegenheit die Gegner vom Werner-Heisenberg-Gymnasium Neuwied zu begutachten, die mit zwei Mannschaften angereist waren. Gegen den Verlierer dieser Begegnung, dem späteren Viertplatzierten, rechnete man sich gleich gute Chancen aus und dieses Spiel wurde denn auch mit 25:16 und 18 Punkten gewonnen.
Gegen die Mannschaft von Mülheim-Kärlich hatten die Bendorfer Mädchen bereits in der Vorrunde gespielt und wussten, dass sie hier aufmerksam sein mussten. Während der erste Satz noch mit 25:16 relativ gut heimgebracht wurde, entwickelte sich der Zweite am Ende zu einer Zitterpartie, die Bendorf mit 25:23 glücklich für sich entschied.
Volley 01 03 18Inzwischen, konditionell schon leicht geschwächt, startete man schließlich zum Endspiel gegen Neuwied 1. Hier wurde bereits im ersten Satz jeder Ball heiß umkämpft. Zunächst führte Neuwied mehrfach mit einem Punkt, den Bendorf zwar jedes Mal wieder aufholte, aber immer hintendrein. Das machte nervös. Erst als die Neuwieder Mädchen schon bei 17 Punkten lagen, zog Bendorf vorbei. Durch gut platzierte Aufgaben und einem wirkungsvollen Angriff wurde der Gegner schließlich überholt. Dieser blieb aber dran und das Bendorfer Team siegte nur knapp mit 25:22. Der zweite Satz verlief dann weit weniger dramatisch. Neuwied schaffte es nicht mehr, viel Druck aufzubauen und die Bendorfer liefen mit einer konstanten Leistung zu einem 25:15 Sieg davon.
Volley 02 03 18Es spielten für das Wilhelm-Remy- Gymnasium: Jasna und Saskia Jachmich, Luca Kalter, Charlotte Käß, Alicia Rivera und Johanna Schmidt.
Gratulation für die sehr gute Leistung, den Kampf- und Teamgeist!

(- Regine Weber-Kunkel -)

 

 

20.März 2018

schach01 03 18Wilhelm-Remy-Gymnasium Bendorf richtete die Landesschulschachmeisterschaften aus

Am Samstag, den 10.03.18, fanden sich ab 9.00 Uhr an die 50 Teams unterschiedlicher Altersklassen von Schulen aus ganz Rheinland-Pfalz am Bendorfer Gymnasium ein, um die Landesmeister sowie die Qualifikanten für die Deutschen Schulschachmeisterschaften zu ermitteln. Das WRG Bendorf hatte zuletzt vor neun Jahren die Landesschulschachmeisterschaften ausgerichtet und ging in diesem Jahr mit einem Team in der Wettkampfklasse IV (Jahrgang 2005 und jünger) an den Start.

schach02 03 18Michael Schupfer, Katharina Wimmer, Mauritz Brost, Bastian Schittler und Jonas Reif kamen nach knappen Spielausgängen auf eine ausgeglichene Bilanz und einen achtbaren fünften Platz. In dieser Altersklasse qualifizierten sich das Auguste-Viktoria Gymnasium Trier und das Sebastian-Münster-Gymnasium Ingelheim für die Deutschen Meisterschaften. Die Bodelschwingh-Grundschule aus Bendorf war im Wettbewerb der Grundschulen ebenfalls angetreten und verpasste mit dem 5. Platz in einem 16er-Teilnehmerfeld nur denkbar knapp einen der ersten vier Plätze, die zur Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften berechtigen.

Während des gesamten Tages sorgte die Jahrgangsstufe 12 des WRG für ein attraktives Kantinenangebot für die ca. 300 Gäste und kam auf diesem Wege der Finanzierung der für das nächste Jahr geplanten Abiturfeier einige Schritte näher.

schach03 03 18Als um 17.30 Uhr die letzte Siegerehrung abgehalten worden war, konnten die Teilnehmer, Eltern und Betreuer auf ein interessantes und spannendes Turnier zurückblicken. „Wir wünschen allen rheinland-pfälzischen Vertretern bei den Deutschen Schulschachmeisterschaften viel Erfolg und freuen uns schon auf die nächste Schulschachsaison“, so Thomas Damson, Betreuer der Schach-AG am Wilhelm-Remy-Gymnasium Bendorf.

(-Th. Damson -)

22.Februar 2018

"Bewusstsein bilden – Barrieren in den Köpfen abbauen“

rollis neu„Es ist normal, verschieden zu sein.“ An unserer Schule bildet dieses Diktum des früheren Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker seit vielen Jahren die Grundlage der pädagogischen Arbeit. Jugendliche mit und ohne Beeinträchtigung lernen hier bereits seit 1978 gemeinsam, 2016 wurden wir mit dem „Preis für inklusiven Unterricht und inklusive Schulentwicklung“ ausgezeichnet. Um das Bewusstsein für die Umsetzung von Inklusion als gesamtgesellschaftliche Aufgabe unter den Jugendlichen noch besser fördern zu können, erhielten wir nun 15 neue Rollstühle. Die Mittel hierfür in Höhe von fast 4.000 Euro entstammen zur Hälfte dem Förderprogramm „barrierefrei, inklusiv & fair“, einer Initiative der Sparda-Bank-Stiftung Kunst, Kultur und Soziales mit dem Landesbeauftragten für die Belange behinderter Menschen in Rheinland-Pfalz, Herrn Matthias Rösch. Die zweite Hälfte stellte die weltweit agierende Stiftung der Familie Hans-Joachim Wisser zur Verfügung. Den Kontakt zu beiden Geldgebern vermittelte der Jurastudent und ehemalige Schülersprecher Luca Lichtenthäler. Am 29. Januar konnten der stellvertretende Schulleiter Johannes Arnold und Simone Kindel, Leiterin des schulinternen Kompetenzbereiches Inklusion, alle Beteiligten zur Übergabe der neuen Rollstühle am WRG begrüßen. Neben Matthias Rösch sowie Rita und Hans-Joachim Wisser waren auch Jens Kublik und Nico Puschik als Vertreter der Orthopädischen Werkstätten in Engers, welche die Rollstühle lieferten, nach Bendorf gekommen. „Wir können damit das Verständnis für die Bedürfnisse von Menschen mit Beeinträchtigung noch besser vermitteln“, betonte Simone Kindel zu Beginn des gemeinsamen Austauschs unter den Gästen und verwies auf das von Physiotherapeut Fabian Steiger entwickelte Projekt zur Barrierefreiheit in Bendorf. So sollen im kommenden Frühjahr zunächst die Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufe die Stadt Bendorf im Rollstuhl erkunden und Barrieren im Alltag sowohl persönlich erfahren als auch dabei helfen, auf diese aufmerksam zu machen und sie abzubauen, etwa im Gespräch mit Ladenbesitzern. Ein solcher Perspektivwechsel sei hilfreich, um Barrieren auch in den Köpfen abzubauen, betonte Matthias Rösch und empfahl, die praktischen Erfahrungen auch auf wheelmap.org, einer Online-Karte zum Suchen, Finden und Markieren rollstuhlgerechter Orte, zu dokumentieren.

Hans-Joachim Wisser bezeichnete die Möglichkeit, die Perspektive zu wechseln, als eine besondere Fähigkeit des Menschen, sie sei gerade auch im Berufsleben eine nicht zu unterschätzende Kompetenz. Zugleich zeigte sich der Vorstandsvorsitzende der Familienstiftung zuversichtlich, dass die Jugendlichen diesen am konkreten Beispiel erfahrenen Perspektivwechsel in Zukunft auch auf andere Bereiche übertragen könnten. Letzteres verband Wisser mit dem Motto seiner Stiftung: „Aus eins und eins drei machen.“ Denn das Hauptanliegen der von ihm 2007 ins Leben gerufenen Stiftung bestehe darin, junge Menschen bei der vollen Entfaltung ihrer Potenziale zu fördern, damit vorhandene Potenziale nicht ungenutzt bleiben.

(-Matthias Prill-)

12.Februar 2018

Das WRG öffnete seine Türen für zukünftige Schüler und neugierige Besucher...

Der Schulleiter Herr Arnold...
Der Schulleiter Herr Arnold...
...begrüßt zahlreiche Interessierte
...begrüßt zahlreiche Interessierte
Rockige Töne der Schulband
Rockige Töne der Schulband
Spektakuläre Tanzeinlagen
Spektakuläre Tanzeinlagen
Der Orientierungsstufenleiter Herr Möbius begrüßt die zukünftigen 5er
Der Orientierungsstufenleiter Herr Möbius begrüßt die zukünftigen 5er
Die SV stellt sich vor
Die SV stellt sich vor
Auch der SEB informiert über seine Arbeit
Auch der SEB informiert über seine Arbeit
Wichtige Anlaufstelle - die Schulsozialarbeiterin Frau Saxler
Wichtige Anlaufstelle - die Schulsozialarbeiterin Frau Saxler
Gruppenarbeit
Gruppenarbeit
Stationenlernen
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Kunstinteressierte
Kunstinteressierte
Kunstprojekte
Kunstprojekte
MINT-Fach Chemie
MINT-Fach Chemie
Begeisterte Nachwuchswissenschaftler
Begeisterte Nachwuchswissenschaftler
Spannende Experimente
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Analoges Wissen - Unsere Bibliothek
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Lernen fürs Leben - HLW
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Das Highlight?! - Der 3D-Drucker
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Wir freuen uns auf unsere neuen Schüler!

Alles Wissenswerte rund um die Anmeldung finden Sie hier.