11.September 2019
SchulbusLiebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,
 
in den vergangenen Tagen erreichten uns verstärkt Anfragen bezüglich des Busverkehrs der Linie 966 zwischen dem Schulzentrum Bendorf und den Ortschaften Bendorf-Sayn, Bendorf-Stromberg, Caan, Nauort. Nachdem die Schule und der Schulträger (Kreis Mayen-Koblenz) wiederholt bei den zuständigen Unternehmen auf diese Probleme hingewiesen und um umgehende Lösung des Problems gebeten haben wurde uns soeben mitgeteilt, dass die Fahrt 966008 (um 13:28 Uhr ab Schulzentrum) diese Woche komplett krankheitsbedingt ausfallen wird. Dies wirkt sich auch auf die Fahrt 966010 (Abfahrt um 13:38 Uhr ab Schulzentrum) aus, da nicht alle Schüler der Realschule-plus und des Gymnasiums in einen Bus passen. 
Der Kreis bat uns, diese Information an die Schülerinnen und Schüler unserer Schule weiterzugeben, damit "eine Ersatzbeförderuung durch die Eltern oder ein Taxi organisiert werden kann. Die Kosten übernimmt die RMV (Rhein-Mosel Verkehrsgesellschaft mbh)."
 
Wir bedauern die Umstände und werden Sie über die Homepage informieren, sobald sich die Situation geändert hat.
 
( -Christoph Mohr, StD -)
09.September 2019
Auf dem Forum Romanum
Auf dem Forum Romanum
Kolosseum bei Nacht
Kolosseum bei Nacht
Im Kolosseum
Im Kolosseum
Auf der Kuppel des Petersdoms
Auf der Kuppel des Petersdoms
Flugzeugstaffel
Flugzeugstaffel "Frecce Tricolori"
Gemeinsames Abendessen
Gemeinsames Abendessen
Im Kapitolinischem Museum
Im Kapitolinischem Museum
Auf dem Palatin
Auf dem Palatin
Blick über die Stadt
Blick über die Stadt
Marcellus-Theater
Marcellus-Theater
Rennen im Circus
Rennen im Circus
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Auf den Spuren der alten Römer

Lateinkurs auf literarischer Entdeckungsreise in der Ewigen Stadt

„Anderer Orten muss man das Bedeutende aufsuchen, hier werden wir davon überdrängt und überschüttet.“ Diese Zeilen schrieb Johann Wolfgang von Goethe in sein Tagebuch, als er am 7. November 1786 in Rom weilte. Die Stimmung, die in diesen Worten anklingt, konnten auch die Schülerinnen und Schüler des Grundkurses Latein der MSS 11 allzu gut nachempfinden, als sie am Ende des vergangenen Schuljahres eine Woche lang die Schönheit der italienischen Hauptstadt bestaunen durften.

Unter der Leitung der beiden Lateinlehrer Claudio Civello und Matthias Prill war die Reise monatelang vorbereitet worden, alle Teilnehmer waren von Anfang an in die Organisation und Planung eingebunden. Finanzielle Unterstützung erfuhr das Vorhaben durch den Förderkreis des WRG, dem alle Teilnehmer an dieser Stelle noch einmal herzlich danken.

Das Konzept der inzwischen bereits zum vierten Mal durchgeführten literarischen Studienreise besteht darin, die bekanntesten Sehenswürdigkeiten nicht einfach nur „abzulaufen“, sondern sich vor Ort mit einigen der schönsten Texte der Weltliteratur zu befassen. Folglich geht es neben den lateinischen Klassikern auch um Texte, die in der Bewunderung für die klassische Antike entstanden sind: etwa von Petrarca, Du Bellay oder eben Goethe. Intensive Vorarbeit erforderte auch dieses Mal die Erstellung eines eigenen Reiseführers, für den alle Mitreisenden mindestens eine Doppelseite mit den Texten und nützlichen Zusatzinformationen gestalteten. Vor Ort diente dieser dann als Grundlage für die literarischen Stadterkundungen. Zu den Highlights der diesjährigen Studienreise gehörten u.a. drei nächtliche Spaziergänge durchs antike Stadtzentrum. Und schon am ersten Abend stockte so manchem beim Blick auf das in der Dunkelheit beleuchtete Kolosseum vor Bewunderung der Atem. Am zweiten Tag der Reise stand der Aufstieg auf die Kuppel des Petersdoms auf dem Programm. Hier hatte man am italienischen Nationalfeiertag einen beeindruckenden Blick über die Dächer der Stadt, und zumindest einige konnten auch die von einer Flugzeugstaffel in den Himmel gezeichneten Nationalfarben live bestaunen. Genutzt wurde dieser ausgefallene Ort zudem für einen kleinen Vortrag über die Geschichte des Petersdomes und der Obelisken, die sich wie ein roter Faden durch die Stadt ziehen. Es folgten im Laufe der Woche zahlreiche weitere Referate zu den verschiedensten Epochen der römischen Literatur und Architektur sowie der Besuch der Vatikanischen sowie Kapitolinischen Museen. Für ihren Vortrag über den Circus Maximus hatten sich die Referenten etwas ganz Besonderes überlegt: auf der antiken Rennbahn ließen sie ihre Mitreisenden ein kleines Rennen austragen; auf diese Weise schafften sie es, die Atmosphäre des von ihnen vorgestellten Pliniusbriefes lebendig werden zu lassen. Und natürlich ließen es sich die Schülerinnen und Schüler hier nicht nehmen, die in der Ars amatoria studierten Flirttipps eines Ovid vor Ort auszuprobieren. Nach einer erlebnis- und ereignisreichen Woche bei traumhaftem Wetter fiel der Abschied aus der Ewigen Stadt natürlich wahrlich nicht leicht, zumal Lateinlehrer Civello am Flughafen seine Zuhörer auch noch die überaus traurige Stimmung des 8. n. Chr. aus Rom verbannten Dichters beim Abschied aus seiner Heimat eindrucksvoll nachempfinden ließ: „Wenn mir das – ach! – so traurige Bild jener Nacht wieder einfällt, welche der letzte Rest Zeit in meiner Stadt für mich war, wenn ich erinner‘ die Nacht, in der so viel Liebes ich da ließ, fließt aus den Augen auch jetzt mir eine Träne heraus.“ Für Ovid gab es leider kein Zurück, die Lehrer und vermutlich auch ihre Schülerinnen und Schüler werden (irgendwann) wiederkommen. Die Vorbereitungen für die nächste Studienfahrt laufen bereits.

(- M. Prill -)

05.September 2019

12er Biologie-Leistungskurs besucht erstes Symposium für Biologie-Leistungskurse

Bio 1Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Reizbarkeit, Herzrhythmusstörungen, Atembeschwerden, Gelenkschmerzen und Diabetes können verschiedenen Ursachen haben, die wenigsten würden all diese Symptome wohl mit einer einzigen Krankheit in Verbindungen bringen.

Am Dienstag, den 04.06.19 besuchten 19 Schülerinnen und Schüler des Biologie-Leistungskurses 1 der Jahrgangstufe 12 von Frau Otto das erste Symposium für Biologie-Leistungskurse zum Thema Hämochromatose (Eisenspeicherkrankheit), um mehr über diese Zusammenhänge zu erfahren.

Das Thema Eisenmangel und Blutarmut ist vielen Menschen wohl bekannt, doch dass es auch das genaue Gegenteil – nämlich ein zu viel an Eisen im Blut geben kann, wissen die wenigsten; und dies obwohl hiermit dramatische Folgen für den menschlichen Organismus verbunden sind. Die Hämochromatose – eine autosomal rezessiv vererbte Stoffwechselkrankheit – ist leider auch vielen Hausärzten nicht so präsent, sodass die Krankheit oft sehr spät und in einigen Fällen zu spät diagnostiziert wird. Bei Betroffenen sind dann meist bereits die Leber, die Bauchspeicheldrüse und die Gelenke so sehr geschädigt, dass ein Diabetes meist nicht mehr abzuwenden ist, die einfachsten Bewegungen mit Schmerzen verbunden sind bzw. nur noch eine Lebertransplantation den Patienten retten kann.

Die Schüler konnten von ausgewählten Experten erfahren, dass es selbst in der heutigen Zeit oft erst bei einem fortgeschrittenen Krankheitsverlauf - wie der von  außen deutlich sichtbaren Bronzediabetes - zur richtige Diagnose kommt und dies, obwohl nur wenige Blutwerte genügen, um die Krankheit eindeutig zu identifizieren. Zudem wurde deutlich, warum die Erforschung der Hämochromatose von Seiten der Pharmaindustrie nicht vorangetrieben wird und warum sich Krankenkassen mit der Anerkennung der Diagnose bzw. der entsprechenden Behandlung oft schwer tun.

Herr Professor Dr. P. Nielsen erläuterte in seinem Vortrag zunächst die Bedeutung von Eisen für den menschlichen Organismus und die Fähigkeiten der Zelle Eisen zu speichern. Gleichzeitig ging der auch auf die Gefahren, die von diesem Metall für den Organismus ausgehen, ein. Die Schüler erfuhren, dass Hecidin das entscheidende Enzym im Eisenstoffwechsel des menschlichen Organismus ist und was eine Punktmutation auf dem HFG-Gen mit einem Überangebot an Eisen zu tun hat. In einem zweiten Vortrag – von Frau PD Dr. med. Sabine Hentze– Humangenetikerin aus Heidelberg – wurden Diagnoseverfahren zur Ermittlung des C282Y-Alles auf Chromosom 6 und und des H63D-Allels vorgestellt und die damit einhergehenden ethischen Fragen zum Thema aufgeworfen. Mit Frau Dr. med. Barbara Butzeck referierte im Anschluss auch eine Betroffene und schilderte ihren langen Leidensweg bis zur richtigen Diagnose. Abschließend zeigte der Rheumatologe Dr. med. A. Braner, durch Praxisbeispiele auf, warum bei den auftretenden Gelenkbeschwerden nur genaue Untersuchungen und bildgebende Verfahren einen Zusammenhang zur Hämochromatose und eine Abgrenzung zu anderen rheumatischen Erkrankungen erlauben.

Bio 2Ist die richtige Diagnose einmal gestellt, so ist der bereits aus dem Mittelalter bekannte Aderlass das Mittel der Wahl zur Behandlung und verschafften den Betroffene Linderung. Unser derzeitiges Gesundheitssystem macht es Betroffenen aber nicht leicht Arztpraxen zu finden, die diese zeitintensive und wenig lukrative Behandlung durchführen. Geheilt werden kann die Krankheit (noch) nicht, obwohl die auslösenden Allele bekannt sind. Ob bzw. wann es zum Ausbruch der Krankheit kommt und wie schwer der Verlauf ist, ist von Patient zu Patient verschieden und hängt von der sogenannten unvollständigen Penetranz ab. Umso wichtiger ist es, beim Auftreten der unspezifischen Symptome auch an die Eisenspeicherkrankheit zu denken. Nur so kann den Betroffenen der meist (zu) lang Leidensweg erspart werden. Eine gute Aufklärung der Ärzteschaft und der breiten Öffentlichkeit ist daher zwingend erforderlich. Das vom Rhein-Gymnasium in Sinzig veranstaltete Symposium – da waren sich alle Schülerinnen und Schüler einig – war hierzu hervorragend geeignet und wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

(N. Otto)

02.September 2019

Diskussionsabemd Sozi LK

28.August 2019

praeventionspreisPrävention wird großgeschrieben

Das Wilhelm-Remy-Gymnasium Bendorf (WRG) hat sich beim Präventionspreis der Unfallkasse den mit 1.000 Euro dotierten dritten Platz geholt.

Zur Siegerehrung waren der Schulleiter, Johannes Arnold, und die Steuerungsgruppe „Prävention, Intervention und Information“ am 20. August nach Andernach eingeladen. Neben der Jugendfeuerwehr Südliche Weinstraße, dem Landeskrankenhaus (zwei zweite Plätze) und der Kindertagesstätte Alsenborn (erster Platz) ist das WRG damit in diesem Jahr der einzige schulische Preisträger in Rheinland-Pfalz.

Zuletzt sind hier die Bereiche Sucht- und Gewaltprävention weiter entwickelt worden z. B. mit der Schulung von Schülermultiplikatoren durch schuleigene Präventionsfachkräfte und externe Experten. Die längste Tradition aber hat die Unfallprävention: Seit 13 Jahren gibt es an der Schule einen Schulsanitätsdienst, der eng mit dem Deutschen Roten Kreuz und der Feuerwehr Bendorf kooperiert. Zudem wurden zusammen mit der örtlichen Polizei Konzepte zur Krisenprävention entwickelt und Aktionen zur Sicherheit im Straßenverkehr durchgeführt.

Das Thema „Prävention“ schafft es am Wilhelm-Remy-Gymnasium auch direkt in den Unterricht: Die Fachkonferenzen der Schule sind dazu aufgerufen, die Präventionsarbeit möglichst an den Fachunterricht anzubinden. Das geschieht beispielsweise im Fach Geschichte durch Zeitzeugengespräche sowie den Besuch von NS-Gedenkstätten wie aktuell in Hadamar, in Religion / Ethik durch Exkursionen in eine Moschee und in eine Synagoge. Gesundes Essverhalten wird im Fach Naturwissenschaften gepaukt, und für die Gesundheit der Lehrkräfte gibt es spezielle Studientage unter anderem in Kooperation mit der Unfallkasse.

Die Schülerinnen und Schüler der elften und zwölften Klasse absolvieren zudem das Jahresprojekt „Schule ohne Rassismus“. Stufenspezifisch getestet werden außerdem die am Gymnasium noch nicht vollends etablierten Möglichkeiten im Bereich Präventionsarbeit, etwa zum Thema Essstörungen, Alkoholprävention und Schulaufklärung zu sexualisierter Gewalt. Auch die Gründung einer Streitschlichter-AG ist für das aktuelle Schuljahr 2019/20 in Planung.

Ganz im Sinne der Gewaltprävention setzt die Schule schon bei den Jüngsten der Schule auf Teambildung, Persönlichkeitsstärkung und Unterstützung durch Klassenpaten. Nicht zuletzt möchte die Schule ihre Schützlinge fit fürs Leben machen – und das nicht nur, aber auch durch Bewerbungstraining und Berufs- bzw. Studienorientierung. Für die Jüngsten gibt es den Medienkompass als Orientierungshilfe, für Flüchtlingskinder Hausaufgabenhilfe. Beim Projekt „Schüler helfen Schülern“ können sich die Kinder und Jugendlichen auch selbst engagiert einbringen.

 

( - R. Hoffmann - )

27.August 2019

Ein kleines, nachhaltiges Abenteuer in den französischen Pyrenäen (Juni 2019)

Pyrenäen 2019Show GalleryIn der letzten Schulwoche vor den diesjährigen Sommerferien fanden am Wilhelm-Remy-Gymnasium Projekttage zum Thema „Nachhaltigkeit“ statt. Für eine kleine, aber feine Gruppe interessierter Schülerinnen und Schüler aus der 11. Jahrgangsstufe ging es in die Ferme des Trois Sapins in den französischen Pyrenäen. Der Hof, ausschließlich mit Solarenergie betrieben, liegt sehr idyllisch auf dem Plateau du Bergons, einer waldreichen Hochebene oberhalb des Städtchens Argelès-Gazost, umgeben vom Pibeste-Bergmassiv, eine halbe Autostunde von dem bekannten Wallfahrtsort Lourdes entfernt. Claudine Thévin, die Betreiberin des Hofes, hatte uns eingeladen, Erfahrungen mit Nachhaltigkeit unmittelbar und vor Ort zu erleben. So stürzten sich Moritz, Jonas B., Julia, Nils, Sebastian, Jonas L., Maarten und Jil, begleitet von Frau Mattern und Frau Niebauer, ins Abenteuer! Mit schweren Rucksäcken, die doch nur das Nötigste enthielten, Isomatte und Schlafsack bepackt machten wir uns am Samstag, dem 22.6. um 7h00 früh über Luxemburg Richtung Paris auf den Weg. Unseren mehrstündigen Aufenthalt in Frankreichs Hauptstadt nutzten wir zu einem Spaziergang an der malerischen Seine, von wo wir aber auch sehr deutlich die schrecklichen Zerstörungen betrachten konnten, die der große Brand vom April an der Kathedrale Notre-Dame hinterlassen hat.

Weiter ging es dann mit dem TGV nach Lourdes, wo uns der freundliche Yves mit einem Kleinbus abholte und in einem Affenzahn über die kurvenreiche Straße hinauf in die Berge fuhr. An den mächtigen drei Tannen, die der Ferme ihren Namen gaben, wurden wir ausgeladen und bewältigten den Rest der Strecke über den holprigen Fahrweg zu Fuß. Bald hatten wir es geschafft und wurden von unserer Gastgeberin sehr herzlich mit einer Tisane aus dem eigenen Kräutergarten empfangen. Die Schüler schliefen in einem eigens für unseren Aufenthalt aufgebauten großen Zelt; eine in verschiedener Hinsicht neue Erfahrung... (Anderntags führte die - erfolgreiche - Jagd auf Fliegen im Zelt übrigens zur Zertrümmerung eines durchaus soliden Besenstiels.) Wir konnten jeden Tag ausschlafen und nahmen unsere leckeren Mahlzeiten aus regionalen, ökologisch erzeugten Produkten unter der Eiche neben dem Haus ein, wo es trotz der Hitze immer angenehm kühl war. (Die mächtige Eiche neben dem Hoftor mit der romantischen Bank darunter war der Ort für möglichen Netzempfang, um mit der Zivilisation in Kontakt zu treten…) Claudine zeigte uns, wie man Beete für Gemüse und Salat anlegt und natürlichen Humus erzeugt. Das Graben legte ungeahnte Kräfte frei und musste morgens erledigt werden, da es danach einfach zu heiß wurde. Nachmittags entstanden unter Claudines Anleitung aus verschiedensten natürlichen und Recyclingmaterialien ein Gatter, ein Insektenhotel und eine Abdeckung für das Tomatenbeet. Dabei zeigte sich, welch erstaunliches kreatives und innovatives Potenzial in unseren Schülern schlummert! Zur Abkühlung und auch zur Linderung von Sonnenbrandschmerzen gingen die Unerschrockenen unter uns in den Bergons, der an einigen Stellen tief genug ist zum Untertauchen und für Schwimmbewegungen. Eiskalt und wunderbar! An einem Abend erstiegen wir den Mont de Gez, von wo sich uns ein fantastischer Ausblick auf die umliegenden, zum Teil noch schneebedeckten Berge bot. Ein Sturz mit aufgeschlagenem, blutigem Knie wurde sehr tapfer ertragen, wir erreichten gerade rechtzeitig zum Sonnenuntergang den Gipfel und konnten wunderschöne Fotos machen – manche Aufnahmen dokumentieren einen erstaunlichen Muskelzuwachs in kürzester Zeit : - ) Der Abstieg erfolgte im schwindenden Tageslicht und dann mit Taschenlampen. Am letzten Abend saßen wir noch eine ganze Weile gemütlich am Lagerfeuer und wollten eigentlich nicht an Abschied denken.

Trotzdem hieß es am Mittwoch, den 26.6. „Au revoir“ und wir mussten den Heimweg antreten. Bei unserem Aufenthalt in Paris war es diesmal so heiß und ein Saharawind fegte dermaßen durch die Stadt, dass wir statt des geplanten Abstechers zum Eiffelturm eine Pause unter schattenspendenden Bäumen in den Tuilerien einlegten, die uns immerhin einen spektakulären Blick auf den Eiffelturm und den Arc de Triomphe gewährte. Und da SNCF und Deutsche Bahn uns jeweils pünktlich (!) ans Ziel brachten, kamen wir wie vorgesehen gegen 22h00 wohlbehalten im heißen Koblenz an. Ein erfrischendes Bad im Bergons wäre jetzt genau das Richtige gewesen!

Fazit: Wir haben viel über ökologische Bewirtschaftung von Feldern, sorgsamen Umgang mit Ressourcen (hmmm…irgendwann versiegte das warme Wasser in den Duschen!!) sowie regionale Kräuter und Pflanzen gelernt, außerdem natürlich unsere Französischkenntnisse erweitert („Ah oui oui“, „le marteau“, „la brouette“, „le bois“, „la terre est meuble“) und – ebenfalls ganz wichtig - hatten unglaublich viel Spaß! Es wäre wunderbar, wenn diese Reise auch nachhaltig in dem Sinne wäre, dass wir versuchen, Gelerntes und Erlebtes in unserem eigenen Alltag umzusetzen und auf einen bewussteren Umgang mit unseren Ressourcen in unserem engeren und weiteren Umfeld hinzuarbeiten!   

Wir möchten uns ganz herzlich bei dem Förderverein des WRG bedanken, ohne dessen freundliche finanzielle Unterstützung unsere Reise schwerlich durchführbar gewesen wäre. Ein ganz besonderer Dank gebührt natürlich unserer Gastgeberin Claudine für ihr riesengroßes Engagement, für ihr Bestreben, uns ihr tiefes Wissen um natürliche Zusammenhänge weiterzugeben, und für ihre herzliche Gastfreundschaft, die uns diese Reise voller unvergesslicher Eindrücke ermöglichte. UN GRAND, GRAND MERCI - wenn wir dürfen, kommen wir wieder!  

(Elke Mattern)

14.August 2019

wawelPolen-Austausch im Herbst 2019: Anmeldungen ab jetzt möglich – ein Aufenthalt in Krakau und ein Besuch der Gedenkstätte Auschwitz stehen auf dem Programm!

Für den diesjährigen Polen-Austausch mit der Oberschule in Krotoszyn werden wieder Anmeldungen entgegengenommen. Der Austausch findet von Sonntag, dem 13.10. (17:15 Uhr Abfahrt Koblenz Hbf), bis Dienstag, dem 22.10. (ca. 10 Uhr Ankunft Koblenz Hbf), statt. Das Programm umfasst unter anderem folgende Punkte:

  • Zweitägiger Aufenthalt in Krakau mit zwei Übernachtungen in der Jugendherberge
  • Besuch der Gedenkstätte Auschwitz
  • Kulturabend
  • Besichtigung von Breslau
  • Familientag
  • Gemeinsames Kegeln, Aufenthalt in Krotoszyn,  gemeinsamer Unterricht   

Der Rückbesuch der polnischen Austauschpartner findet im Frühjahr 2020 statt. Der Austausch stellt eine hervorragende Gelegenheit dar, die Kultur des Nachbarlands in verschiedenen Facetten und aus der Nähe zu erfahren sowie persönliche Kontakte nach Polen zu knüpfen.

Interessentinnen und Interessenten melden sich bei Herrn Schmitt oder Herrn Damson und erhalten dort die Anmeldeunterlagen mit weiteren Informationen.

Im Folgenden findet Ihr noch ein Video eines Lieds über Krotoszyn sowie ein Bild mit einem Link zu Informationen über Krakau, unserem diesjährigen Ziel.

Wir bedanken uns recht herzlich für die Förderung durch das Deutsch-Polnische Jugendwerk sowie den WRG-Förderkreis, die uns schon seit Jahren unterstützen und den Austausch dadurch möglich machen!

 

Lied über Krotoszyn „To móje miasto“ (dt.: „Das ist meine Stadt“):

https://www.youtube.com/watch?v=oDU7QCfSVVI

10.August 2019

Schulsanitätsdienst am WRG arbeitet nachhaltig

SSD 01Vielfältig sind seit nunmehr 13 Jahren die Aktivitäten der Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter am Wilhelm-Remy-Gymnasium Bendorf, und zwar insbesondere immer wieder unmittelbar vor den Sommerferien: Die sanitätsdienstliche Betreuung der Bundesjugendspiele und anderer Sportturniere - in diesem Jahr die des Lehrer-Schüler-Fußballduells - sowie die Assistenz bei der Ausbildung der Klassen 10 in erster Hilfe sind dann fixe Programmpunkte.

Wie jedes Jahr konnten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 die Erste-Hilfe-Bescheinigung für den Führerschein erwerben. Ebenfalls zu diesem Zweck bot am 24. Juni im Sanitätsraum Optik Gisch aus Heimbach-Weis den erforderlichen Sehtest kostenlos an.

Die Projekttage standen in der letzten Schulwoche ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit. Für zwölf Schülerinnen und Schüler, sechs davon vom SSD, und den AG-und Projektleiter Ralf Hoffmann bedeutete dies zunächst eine Evaluation der Arbeit des Schulsanitätsdienstes. Schnell entschieden sie: Der Sanitätsraum hat eine Renovierung und Grundreinigung nötig. Also ging man eifrig ans Ausbauen der Regale und Ausräumen des Materials, bewaffnete sich mit Pinseln und Farbe und verpasste dem Raum einen neuen, medizinweißen Anstrich. Vor dem Einräumen wurden alle Regale abgewaschen, dann gab es zweckmäßige Veränderungen bei der Ordnung: Verbindungsschläuche und -masken zum Anschluss an die Sauerstoffflaschen liegen nun griffbereit gleich neben den Flaschen, Verbandbuch und Formblätter in der Nähe des Tisches. Decken kamen in die Reinigung, Warm-Kalt-Kompressen wurden nachbestellt, der Kühlschrank mit Trinkwasserflaschen aufgefüllt.

SSD 02Nachhaltig arbeiten heißt auch, neue Schülerinnen und Schüler für die AG zu begeistern. Die Schulsanitäterinnen und -sanitäter der AG haben zu diesem Zweck eine Unterrichtseinheit „Erste Hilfe für die Klassen 7“ entwickelt und werden sich zu Beginn des neuen Schuljahres 2019/20 als Ausbilder und Werber ausprobieren. Die Kultusministerkonferenz hat bereits im Jahr 2014 den Bundesländern empfohlen, dass jährlich zwei Unterrichtseinheiten erste Hilfe (vor allem die Herz-Lungen-Wiederbelebung) an allen Schulen in den Klassenstufen 7 bis 10 gelehrt werden sollen, und die Steuerungsgruppe Prävention am WRG befürwortet, dass die Erste-Hilfe-Ausbildung über den Kurs für die Klassen 10 hinaus auch auf die anderen Klassen der Mittelstufe ausgeweitet wird.

 

27.Juni 2019

 

J. Arnold, nach 4 Jahren Vakanzvertretung nun
J. Arnold, nach 4 Jahren Vakanzvertretung nun "ordentlicher" Schulleiter
Grußworte von R. Zenz (Kreisbeigeordneter), H. Immel (ADD) und U. Hotz (SL am BvSG Andernach)
Grußworte von R. Zenz (Kreisbeigeordneter), H. Immel (ADD) und U. Hotz (SL am BvSG Andernach)
Grußworte der Schulgemeinschaft des WRG: C. Mohr (2. Stellvertreter), M. Prill (ÖPR) und J. Mantei (SV)
Grußworte der Schulgemeinschaft des WRG: C. Mohr (2. Stellvertreter), M. Prill (ÖPR) und J. Mantei (SV)
Originelle Geschenke. u.a. ein Stück Irland
Originelle Geschenke. u.a. ein Stück Irland
"Popc-h-or-n" unter der Leitung von Dr Kulosa
Schulband (Leitung D. Brengmann)
Schulband (Leitung D. Brengmann)
LehrerInnenchor unter der Leitung von I. Hürter
LehrerInnenchor unter der Leitung von I. Hürter
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Das WRG hat wieder einen "ordentlichen" Schulleiter

Am 17. Mai 2019 wurde Herr Johannes Arnold offiziell in das Amt des Schulleiters eingeführt, nachdem er das WRG vier lange Jahre kommissarisch geleitet hatte.

In einer sehr festlichen wie auch kurzweiligen Feierstunde begrüßte StD Christoph Mohr neben Kollegium, Freunden und Förderern des Gymnasiums Josef Oster (MdB), Josef Dötsch (MdL), Michael Kessler (Stadtbürgermeister), Michael Elzer und Hendrik Immel (beide ADD), Rudi Zenz (Kreisbeigeordneter) und Gaby Pauli (Abteilungsleiterin Schulen und Sport).

In den zahlreichen Grußworten der Gäste und aus der Schulgemeinschaft wurde Herrn Arnold für die vor ihm liegenden Aufgaben die besten Wünsche ausgesprochen und seine bereits in den letzten vier Jahren geleistete Arbeit gewürdigt.
Manche Grußworte enthielten sehr praktische Ratschläge wie z.B. von OStD Ulrich Hotz (BvSG Andernach), der einerseits empfahl "mindestens einmal am Tag zu loben", andererseits aber auch "Fehler zuzulassen - aber nur einmal!".
Auch die Teamfähigkeit des Kollegiums wurde betont, die eine gute Zusammenarbeit erst ermögliche. Sogar die "zeitnahe" Besetzung der Stelle des 1. Stellvertreters, die sich nicht nur der Schulelternsprecher Harald Buchner in seinem Grußwort wünschte, wurde versprochen.

Große Freude kam bei allen auf, als StD Mohr dem frischgebackenen Schulleiter ein ganz besonderes Geschenk überreichte: Eine sehr große Urkunde über ein sehr kleines Fleckchen Erde in der Grafschaft Kerry (Irland), verbunden mit dem Titel "Lord of Kerry".

Für den musikalischen Rahmen bzw. für Auflockerung sorgten verschiedene Ensembles: Die Klasse 8a/d unter Leitung von Stefan Brügel, die Gruppe Popc(h)or(n), die den Refrain von "Mrs. Robinson" kurzerhand in "Hey, Mr. Principal, students love you more than you will know" abänderten (Leitung: Dr. Kulosa), die Schulband unter Leitung von Daniel Brengmann sowie ein ein fulminantes Medley des Lehrerchors (Leitung: Ines Hürter), in dem u.a. das Zeitmanagement eines Schulleiters augenzwinkernd besungen wurden: "Ich muss nur noch kurz die Welt retten - unzählige Mails checken..."

In seiner Dankesrede betonte Herr Arnold, dass ihm das besondere Schulprofil des WRG, der Kompetenzbereich Inklusion, sehr am Herzen liege, da er alle Bereiche der Schule durchziehe, denn die Schülerinnen und Schüler des WRG sollen neben allem Fachwissen auch Mitmenschlichkeit und Toleranz leben lernen.
Herr Arnold schloss seine Rede mit den Worten: "Ich bin froh und dankbar, diese Schule leiten zu dürfen, und das noch viele Jahre lang!"

 

( - U. Neuser -)

26.Juni 2019

Zimmer gesuchtFranzösischer Sprachassistent sucht WG- Zimmer

Im kommenden Schuljahr werden wir an unserer Schule einen französischen Sprachassistenten begrüßen dürfen, der als Muttersprachler unseren Französisch-Unterricht bereichern wird.
Er sucht ein WG-Zimmer in Bendorf oder Koblenz.

Wer könnte ihm dabei behilflich sein?
Die Warmmiete sollte den Betrag von 400 Euro nicht überschreiten.

Für Ihre Mithilfe wären wir sehr dankbar!
Ansprechpartnerin ist Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

23.Juni 2019

Ein klassisches "Guinness-Konzert" am WRG Bendorf

guiness2019 01Der Name Guinness ist in aller Munde: Es gibt das weltbekannte Guinness-Buch, das sogar
musikbezogene Rekorde wie das mit 24 Stunden längste Straßenkonzert oder Musikvideo oder den
höchsten wiedergegebenen Ton eines Mannes dokumentiert; es gibt irisches Guinness-Bier... aber ein
Guinness-Konzert??? --- Doch, das gibt es tatsächlich auch! Es wurde als Schulkonzert-Projekt von den
beiden Berufsmusikern der Rheinischen Philharmonie Koblenz, Nikolaus Maler (Fagottist) und Joël
Cantori (Cellist), ins Leben gerufen, die seit einigen Monaten in der Region auf "Guinness-Tour" gehen.
Am Montag, 17.06.2019, gastierten die beiden Orchestermusiker auch im WRG Bendorf und
präsentierten in zwei kleinen selbst moderierten Schulstundenkonzerten unseren 5., 6. und zwei 7.
Klassen rekordverdächtige Musikstücke verschiedenster Stile und Gattungen, die sie jeweils speziell für
ihre Duobesetzung Fagott und Cello umarrangiert hatten.
Zusammen mit den neugierigen Schülerinnen und Schülern sammelten sie zunächst spannende
Rekord-Ideen für ihr Konzertprogramm: Wie könnte das leiseste Musikstück der Welt klingen? Welches
ist das kürzeste? Wie lange dauert das längste bzw. langsamste Stück? Ist das schwierigste oder
einfachste Stück überhaupt messbar oder nicht eher von der individuellen Spielfertigkeit des
Instrumentalisten und den spieltechnischen Bedingungen seines Instruments oder das höchste Stück
vom Tonumfang des Instruments abhängig? Und natürlich: Wie schnell kann man denn eigentlich das
schnellste Stück spielen?
guiness2019 02Zu Beginn ihres Streifzuges durch eine rekordträchtige Musiklandschaft interpretierten sie zunächst das
weltweit bekannteste Stück, nämlich "Yesterday" von den Beatles, und erzählten anschließend, dass
keine einzige Minute vergehe, in der dieses Stück nicht irgendwo auf der Welt in einem Konzert oder im
Radio oder auf der Straße erklinge. Auf diese Weise gestalteten die beiden Künstler zwei sehr
abwechslungsreiche Musikstunden in Form von Gesprächskonzerten, indem sie konzentriertes
Musizieren mit lehrreichen Gesprächen abwechselten, in denen sie lebensweltliche Zusammenhänge
zwischen den Stücken oder ihren Komponisten herstellten, interessante Stück- und Komponisteninterna
verrieten sowie Fragen beantworteten. So erfuhren etwa unsere jungen Zuhörerinnen und Zuhörer, dass
das längste Stück "Organ 2 /ASLSP" ("As SLow aS Possible") der Welt von dem amerikanischen
Komponisten John Cage stammt, seit 2013 mittels eines Computers an einer Orgel in Halberstadt
(Sachsen-Anhalt) gespielt wird, indem jährlich ein neuer Ton erklingt, und es mit über 600 Jahren Dauer
jede gängige Konzertdimension sprengt. Während es damit in unserer schnelllebigen Zeit die Menschen
auf eine Suche nach der Langsamkeit mitnimmt, fordert das ebenso von Cage komponierte leiseste
Stück der Welt 4'33" zum aktiven Zuhören bzw. Wahrnehmen auf. Unsere Gäste spielten entsprechend
der Spielanweisung "Tacet" (Musik schweigt) 4 Minuten und 33 Sekunden lang keinen einzigen Ton,
wodurch unser junges Publikum zum Entdecken der Stille im Raum animiert wurde, was vielen gar nicht
so leichtfiel --- sind wir heutzutage doch leider vielerorts Lärm und ständige Interaktion gewöhnt.
Nach diesem experimentellen Musikerlebnis hatten die folgenden Programmpunkte vielfältigen
Wiedererkennungswert und ließen vor allen Dingen weitere Rekorde hageln: von der erfolgreichsten
deutschsprachigen Künstlerin Helene Fischer und ihrem Schlagerhit "Atemlos" im Popularmusikbereich
schlugen die Musiker einen Bogen zum bekanntesten klassischen Komponisten W. A. Mozart und seiner
Rache-Arie der "Königin der Nacht" aus der bekanntesten deutschsprachigen Oper "Die Zauberflöte",
erinnerten danach an den weltweit bekannten und erfolgreichsten "King of Pop" Michael Jackson mit
einem Mini-Mashup seiner Songs "Heal the world" und "Bad", bevor sie sich dem klassischen Welt-
Komponisten Ludwig van Beethoven und seiner berühmtesten Melodie "Ode an die Freude" aus seiner
9. Sinfonie sowie seinem bekanntesten Klavierstück "Für Elise" widmeten.
Den Höhepunkt und würdigen Abschluss dieser Rekord-Serie und damit ihres Guinness-Konzerts
setzten unsere Gäste schließlich mit dem Rekordversuch, das orchestrale Stück "Hummelflug" des
russischen Komponisten Rimski-Korsakow schneller als der Stargeiger David Garrett zu spielen, der
etwa eine Minute benötigte. Auch wenn unsere Gastmusiker einen neuen Guinness-Rekord letztlich nur
um wenige Sekunden verpassten, zeigten sie eine beeindruckend virtuose und musikalische Leistung,
die unsere Kinder und Jugendlichen mit jubelndem Beifall bedachten. Wir bedanken uns ganz herzlich
bei Herrn Maler und Herrn Cantori für dieses wunderbare Konzert-Erlebnis sowie für ihre Zugewandtheit,
mit der sie dem jungen Publikum begegnet sind, und drücken ihnen fest die Daumen, dass es ihnen
gelingen möge, bei einem ihrer nächsten Konzerte den bisherigen Guinness-Rekord im schnellsten Spiel
tatsächlich zu unterbieten. Wir würden uns sehr freuen, die beiden und ihr rekordverdächtiges
Musikprojekt irgendwann noch einmal bei uns im WRG begrüßen zu dürfen!

( - Ines Hürter - )

20.Juni 2019

multiplikatoren2019Auch in diesem Schuljahr wurden wieder neun Schülerinnen und Schüler der 9.
Jahrgangsstufe unter Leitung der Lehrerinnen Marion Fettelschoß und Jennifer Friedrich zu
Schülermultiplikatoren in der Suchtprävention ausgebildet. Bereits im April fand das dreitägige Seminar
in der ev. Jugendbildungsstätte Rheinbach-Merzbach statt. Dort setzten sich die Teilnehmer zunächst
gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern des Are-Gymnasiums Bad-Neuenahr, dem Hilda-Gymnasium
Koblenz und dem Bertha-von-Suttner-Gymnasium Andernach intensiv mit dem eigenen Tätigkeitsprofil
und ihrem Konsumverhalten auseinander, um erste Einsichten in die Abstufungen des Konsums in
Gebrauch, erhöhten Konsum, Missbrauch bis hin zur Abhängigkeit zu erkennen. Die Stärkung der
Ressourcen jedes Einzelnen sowie die Diskussion und Reflektion verfügbarer bzw. nicht verfügbarer
Lebenskompetenzen bildeten den Schwerpunkt des Seminars. Hier galt es, wichtige Fähigkeiten ins
Bewusstsein zu rufen und schützende Faktoren zu finden, um Möglichkeiten einer bewussten und
positiven (=präventiven) Freizeitgestaltung kennenzulernen.
Relevante Informationen zu einzelnen Suchtmitteln, rechtliche Konsequenzen bei Besitz und/oder
Konsum sowie Wissen rund um die Teilnahme im Straßenverkehr unter Drogeneinfluss erhielten die
Jugendlichen in einem Gespräch mit Herrn Dietmar Hoffmann, Verkehrssicherheitsbeauftragter der
Polizeiinspektion Bad Neuenahr-Ahrweiler. Zwei Suchtpatienten aus der VFG Fachklinik Meckenheim
stellten sich zudem bereitwillig und offen den interessierten und zum Teil sehr persönlichen Fragen der
Jugendlichen.
Im Mai hatten die Multiplikatoren an einem Vormittag Gelegenheit, ihre Seminarerfahrungen und das
erworbene Wissen an die jeweiligen Mitschülerinnen und Mitschüler weiterzugeben. Wenngleich sie bei
der Vorbereitung und Durchführung selbstverständlich durch die Mitglieder des Präventionsteams
unterstützt wurden, so überzeugt dieser Präventionsansatz besonders durch die Akzeptanz der von den
Klassen im Vorfeld selbst gewählten „peer-leader“ und der Kommunikation auf Augenhöhe.
Das gesamte Team sowie die Teilnehmer bedanken sich ganz herzlich für die großzügige finanzielle
Unterstützung der Präventionsarbeit von Seiten der PSD-Bank Koblenz, persönlich überreicht durch
Bernd Schittler (Vorstandsvorsitzender).

( - M. Fettelschoß-)

14.Juni 2019

Metz2019Tagesausflug der achten Klassen nach Metz

Ein gelungener Tagestrip

Die Französischkurse der Jahrgangsstufe 8 haben am Dienstag, den 11.06.19, einen Tagesausflug nach Frankreich unternommen. Mit unseren Lehrern, Herrn Schmitt und Herrn Civello, welche diesen Trip eifrig geplant hatten, konnten wir unsere Französischkenntnisse auf die Probe stellen und hatten dabei viel Spaß. Die schöne sowie beliebte Stadt Metz eignete sich mit ihren knapp 118.000 Einwohnern dafür gut.

Morgens gegen acht Uhr standen wir alle bereits erwartungsvoll an der Bushaltestelle im Lohweg, doch der Bus machte uns einen Strich durch die Rechnung, denn er war noch in der Reparatur und würde voraussichtlich erst gegen neun Uhr ankommen. Obwohl die Enttäuschung zunächst groß war, waren wir umso begeisterter, als wir uns gegen halb zehn nun endlich auf den Weg nach Metz machen konnten. Später durften wir von unserem netten Busfahrer, der sich vielmals entschuldigt hatte, sogar erfahren, dass in dem Reisebus regelmäßig keine geringere Eishockeymannschafft als die „Iserlohn Roosters“ sitzt, was wir alle sehr interessant fanden.

Nachdem wir in Metz angekommen waren, standen wir bereits nach einem kleinen Fußmarsch vor der Kathedrale, bevor wir alle in Sechsergruppen aufbrachen. Wir hatten eine Rallye zu meistern, die von unseren Lehrern zusammengestellt worden war. Den ersten Plätzen winkten tolle Preise, die wir uns nicht entgehen lassen wollten. Um die Aufgaben zu lösen, mussten einige Strecken zurückgelegt und vor allem Einwohner auf Französisch um Rat gefragt werden. Nach einer Stunde Zeit trafen wir uns erneut vor der Touristeninformation und gaben unsere Zettel voller Erwartung ab.

Anschließend durften wir eine Stunde lang in kleineren Gruppen herumlaufen. Wahrscheinlich war es für uns alle eine Überraschung, wie schwer es doch war, kleine Aufgaben wie zum Beispiel an der Kasse zu bezahlen zu meistern. Doch je öfter man versuchte zu kommunizieren, desto einfacher wurde es; das hatte man selbst in dieser kurzen Zeit deutlich spüren können.

Leider war unser kleiner Ausflug um 15:00 Uhr schon vorbei, denn wir waren bereits kurz davor, unsere Rückreise anzutreten. Doch einige Minuten, die wir für ein Gruppenfoto nutzten, ließen sich unsere Lehrer nicht nehmen.

Die Rückfahrt dauerte drei lange Stunden, in denen unter anderem die Gewinner der Rallye verkündet wurden. Am Ende der Fahrt machte Herr Civello eine Durchsage auf vier verschiedenen Sprachen, was uns auf jeden Fall alle beeindruckt hat.

Im Endeffekt waren vermutlich alle mit ihren neu erworbenen Eindrücken sowie Einkäufen zufrieden. Unsere Sprachkenntnisse haben sich nun hoffentlich verbessert. Vielleicht sind wir noch nicht so gut wie unsere Lehrer, allerdings sind wir alle auf einem guten Weg dahin.

(- Lara Vomweg, 8b -)

10.Juni 2019

BJS01Bundesjugendspiele bei bestem Wetter

Am Montag, den 3. Juni und Dienstag, den 4. Juni fanden die alljährlichen Bundesjugendspiele statt. Zuerst durften sich die Teilnehmer der 5. bis 7. Klassen beim leichtathletischen Vierkampf messen. Bei einer Beteiligung von fast 90% können 102 Sieger- und 32 Ehrenurkunden verliehen werden. Beim Wettkampf der Klassen 8 bis 10 wurden 99 Sieger- und 54 Ehrenurkunden errungen.

Auch die Schülerinnen und Schüler, die eine Teilnehmerurkunde bekommen, können stolz auf ihre Leistungen sein. Gemäß dem Motto der olympischen Spiele gilt auch bei unserem Sportfest: Dabei sein ist alles.

So gab es natürlich auch Möglichkeiten für unsere beeinträchtigten Schülerinnen und Schüler, beim Sportfest mitzumachen. Neben dem traditionellen Rollstuhlrennen konnte auch an zwei Platten Tischtennis gespielt werden.

Die Sieger der Rollstuhlrennen sind in diesem Jahr Euan Noss (Klassen 5-7) sowie Jan Dötsch (Klassen 8-10).

Die Fachschaft Sport bedankt sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und gratuliert zu ihren sportlichen Erfolgen.

BJS2( - H. Kapell / J. Vorlauf -)

 

 

 

 

 

 

 

BJS03

10.Juni 2019

SchachBadH01WRG Bendorf bewährt sich bei den Deutschen Schulschach
-meisterschaften in Bad Homburg

Die Mannschaft der Wettkampfklasse IV (Jahrgang 2006 und jünger) des WRG Bendorf um Katharina Wimmer, Ennio Klar, Mauritz Brost und Victoria Schupfer war kurzfristig für eine fehlende Mannschaft nachgerückt und konnte so überraschend als drittes rheinland-pfälzisches Team in der schönen Kurstadt Bad Homburg bei den Deutschen Schulschachmeisterschaften an den Start gehen. Die von der Schachjugend Herborn unter der Leitung von Simon Claus hervorragend organisierte Veranstaltung erstreckte sich über dreieinhalb Tage von Donnerstag, den 23.05., bis Sonntag, den 26.05. In dem Feld von 38 Mannschaften wurden nach dem Schweizer-System 9 Runden bei jeweils einer halben Stunde Bedenkzeit pro Spieler ausgetragen. Daneben gab es auch ein Zusatzturnier im Tandem sowie ein Betreuerturnier. Zudem wurden viele Freizeitveranstaltungen wie etwa Minigolf, Singstar, Grillen, Schwimmen und ein Burgbesuch angeboten. Deutscher Meister wurde das Herder-Gymnasium Berlin. Die Mannschaft des WRG Bendorf schlug sich in vielen spannenden und teils sehr knappen Partien - darunter ein Remis gegen das Käthe-Kollwitz-Gymnasium aus Berlin und Siege gegen die Gymnasien aus Weingarten und Kerpen – tapfer und landete schließlich auf dem 23. Rang. Dabei konnten vielfältige Erfahrungen sportlicher, kultureller und zwischenmenschlicher Art gesammelt werden, sodass Spieler, Eltern und Betreuer am Ende des Turniers einhellig der Meinung waren, dass die Teilnahme sehr bereichernd war. Das WRG Bendorf sieht sich angesichts seiner starken Spielerinnen und Spieler jedenfalls auch für die nächste Schulschachsaison gut gerüstet.

SchachBadH02( - T. Damson -)