11.Dezember 2021

Tag Religionen01 k Die Klasse 8c und der Katholische Religionskurs 13 von Frau Schmenk haben am 24.11.2021, dem Tag der Religionen gemeinsam die Synagoge in Koblenz besucht. Herr Dr. Simonis hielt in der Synagoge einen Vortrag über das Judentum im Allgemeinen, aber auch über Juden und Jüdinnen in Koblenz sowie die jüdischen Feste und Symbole in der Synagoge. Zwischendurch fragte Dr. Simonis die Schüler:innen auch und bezog sie so mit ein. Im Religionsunterricht sind die Schüler:innen auf die Exkursion vorbereitet worden, die im Rahmen des Präventionsprogramms gegen Extremismus und für Frieden und Toleranz stattfindet.

Tag Religionen03 kAnschließend gab es einen Besuch des Friedhofes, bei dem der 6 Millionen jüdischen Opfer des Nationalsozialismus gedacht wurde. In Koblenz gab es 1933  500 Jüdinnen und Juden, nach dem 2. Weltkrieg nur noch 22. Die anderen waren geflohen oder ermordet worden. Heute gibt es aufgrund der Zuwanderung aus Russland fast 1000 Mitglieder der jüdischen Gemeinde.

Tag Religionen02 kEin Team des SWR war beim Besuch der Synagoge dabei und hat die Schüler:innen gefilmt,  interviewt und uns netterweise Bilder von Herrn Zakarias zur Verfügung gestellt. Dies ist Teil des Porträts der jüdischen Gemeinde. Sendetermin ist der 15.12.21 um 20.15h.

Nach dem Besuch der Synagoge ging Frau Opgenorth-Hoffman, Fachvorsitzende Ethik, mit den 13nern zur Ahmadiyya Moschee, wo diese Gelegenheit hatten, sich mit dem Iman Herr Ansir Ahmad über den Islam zu informieren und auszutauschen. Danach gab es als Zeichen muslimischer Gastfreundschaft Snacks und Getränke.

Tag Religionen04 kDa die Klasse 8c im Rahmen der pädagogischen Tage schon in der Moschee war, führte uns der Weg jetzt zur Herz Jesu Kirche am Löhrrondell, wo Diplom Theologe Guido Gross von der Katholischen Hochschulgemeinde eine Mischung aus Führung und Arbeitsaufträgen im Kirchenraum vorbereitet hatte.

Durch den Besuch aller drei Gotteshäuser der monotheistischen Religionen hatten die Schüler:innen so Gelegenheit, mit deren Vertretern ins Gespräch zu kommen und auch Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Religionen zu erleben. Normalerweise fährt die ganze Jahrgangsstufe 8 zusammen, aber aufgrund von Corona wurde die Anzahl der Schüler:innen jetzt reduziert.

An dieser Stelle nochmal einen herzlichen Dank an alle, die daran beteiligt waren, sowie dem Förderkreis des WRG für das Sponsoring.

(- Julia Schmenk - Klassenleitung und kath. Religionslehrerin 8c)

04.Dezember 2021

Update 04.12.2021 

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Bitte beachtet/beachten Sie die ab Montag, den 06.12.2021 geltenden Regeln:

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  • Es gilt weiterhin die Maskenpflicht im gesamten Gebäude - auf dem Schulhof darf sie abgenommen werden.
  • Bitte haltet einen Abstand von 1,50m ein, wo immer es geht! 
  • Leider müssen sich die AGs in eine Winterpause verabschieden, da eine Durchmischung der Lerngruppen möglichst vermieden werden soll.
  • Es gibt einen neuen Hygieneplan und ein aktualisiertes Testkonzept!

Passt auf Euch auf und achtet aufeinander, damit wir möglichst gesund durch diesen Winter kommen!

Schreiben der Bildungsministerin an die Eltern (03.12.2021)

 

Aktualisierte Dokumente (Stand 06.12.2021)

Merkblatt zum Umgang mit Erkältungssymptomen (30.08.2021)

Hygieneplan - 13. Fassung (06.12.2021)

Testkonzept (06.12.2021)

Leitfaden Schulsport (Anlage Hygieneplan, 13. Fassung)

Leitfaden Musikpraktisches Arbeiten (Anlage Hygieneplan, 13. Fassung)

 

Links

Gefahrenstufen der jeweiligen Landkreise - ADD Rlp

Corona an Schulen in Rlp - Infoseite der ADD

Infoseite des Bildungsministeriums - alle Dokumente im Überblick

Kreisverwaltung MYK

 

Archiv

Elternbrief zum Schuljahresbeginn 2021/2022

 

 

05.November 2021

Paris HP Foto0Parisfahrt des Leistungskurses und des Grundkurses 13 (7. – 10.9.2021)

Französisch in der Oberstufe ohne eine Fahrt nach Paris? Das geht gar nicht… Doch dann kam Corona, immer wieder musste die Planung verschoben werden. Und eigentlich glaubten wir schon gar nicht mehr daran, dass die Reise, auf die sich Schüler*innen wie Lehrer*innen so sehr gefreut hatten, noch stattfinden würde. Zu Beginn der 13 ergab sich jedoch diese eine Woche, in der das möglich wurde. In der ersten Schulwoche nach den Sommerferien konnten Zugfahrt, Hotel und Museumsbesuche gebucht werden, das war sportlich. Aber all das funktionierte tatsächlich und am 7. September bestiegen 19 Schüler*innen in Begleitung von Frau Mattern, Frau Neuser und Herrn Störmer morgens die Bahn. Nach einer (fast) reibungslosen Fahrt (einige unserer reservierten Plätze waren besetzt und die Herrschaften mussten mit sanftem Druck und unter Aufbringung von viel Geduld dazu bewegt werden, die Plätze wirklich freizugeben) kamen wir mittags pünktlich an; es erwartete uns das strahlende Spätsommerwetter, das uns während des gesamten Aufenthalts begleiteten sollte. Allerdings mussten wir an der Gare de l´Est gleich die erste Herausforderung meistern, nämlich den Kauf des „Navigo découverte easy“, einer aufladbaren Karte mit Tickets für die Metro. Stundenlanges Schlangestehen und als wir endlich dran waren, musste jeder einzeln bezahlen! Originalton des außerordentlich freundlichen Schalterbeamten, der stets die Ruhe bewahrte: „Elle est bête, la machine!“ Ausgestattet mit den Metrokarten, blieben dann gleich einige von uns mit ihren Koffern in den Metalldrehkreuzen hängen, die den Eingang in den U-Bahnbereich markieren… Aber wir gelangten schließlich wohlbehalten in unsere Unterkunft „Bastille Hostel“ (von den Mitarbeitern kurz „BH“ genannt), im gleichnamigen Viertel Bastille gelegen. Das Hotel hielt die eine oder andere gewöhnungsbedürftige Überraschung bereit, erwies sich aber dank der großen Freundlichkeit des Personals, der tollen Lage und des unschlagbar günstigen Preises als eine gute Wahl. Nach einem Nachmittag zur freien Gestaltung, an dem jeder auf seine Weise in Ruhe ankommen konnte, ging es abends zum Trocadéro mit seinem spektakulären Blick auf den Eiffelturm und von dort zur Besteigung desselben. Genau genommen fuhren wir mit dem Aufzug hoch, da abends die Treppe nicht mehr zugänglich ist – einige bis ganz nach oben. Einfach immer wieder ein Erlebnis. Wir konnten sogar den zum Teil bereits verpackten Arc de Triomphe sehen. Jeweils zur vollen Stunde erstrahlt der Eiffelturm zudem im Glanze tausender, blinkender Lichter.

Paris HP Foto2aAm nächsten Morgen besuchten wir auf Initiative einiger Schüler*innen das „Atelier des Lumières“, in einer ehemaligen Gießerei aus dem 19. Jahrhundert fußläufig zum BH gelegen. Dort erlebten wir ganz hervorragend gemachte Illuminationen der Werke von Salvador Dalí und Antoni Gaudí, u.a. zu Klängen von Pink Floyd. Danach spazierten wir zur Place des Vosges und dann ins wunderbare Marais, wo man herrlich Lokalkolorit betrachten und lecker speisen kann. Der Nachmittag konnte wieder frei gestaltet werden. Den Abend verbrachten im Montmartreviertel mit Sacré-Cœur und Place du Tertre. Leider verpassten wir den Zustieg zum Funiculaire und mussten malerisch, aber mühsam hochstapfen. Zum Abschluss dieses Tages machten wir noch einen Abstecher zum berühmt-berüchtigten Moulin Rouge, wo auch ein schönes Gruppenfoto entstand.

Am Donnerstag Vormittag war der Louvre dran, ein Muss in Paris. Im Museum suchte sich jeder selbst seinen Weg, den eigenen Interessenbereichen entsprechend. Einige von uns stellten sich in der Menschentraube vor der Mona Lisa („Joconde“) an und es gibt ein Bild, auf dem es so aussieht, als seien wir ganz allein dort gewesen. Nach einer Mittagspause zur freien Verfügung trafen wir uns am frühen Nachmittag an der Fontaine St. Michel im Quartier latin, dem bekannten Treffpunkt für Studenten, Künstler und Touristen. Da alle etwas Interessantes vorhatten (neue Viertel erkunden, Bateau mouche, Shopping, Museen, essen gehen), war der nächste Treffpunkt um Mitternacht im Hotel. So waren alle zufrieden und der Tag verging in unterschiedlichster Weise wie die voraufgegangenen einfach nur wunderbar. Während Frau Neuser und Herr Störmer abends die großartige Pariser Restaurantszene erkundeten, stellte sich Frau Mattern in die lange Schlange vor dem Dôme des Invalides, um dem kurz zuvor verstorbenen französischen Schauspieler Jean-Paul Belmondo die letzte Ehre zu erweisen. So hatte jeder sein persönliches Pariser Highlight…  Nach dem Frühstück am nächsten Morgen checkten wir aus, ließen aber das Gepäck im Hotel, um noch den letzten Tag in Paris zu genießen. Den Vormittag nutzten viele zum Besuch des erst kürzlich wiedereröffneten berühmten Warenhauses Samaritaine, allerdings mehr zum Betrachten und Bestaunen der ausgestellten Waren als zum Kauf… Mittags trafen wir uns am Musée d´Orsay, dem in den 1980er Jahren unter Valéry Giscard d´Estaing zum Museum umgestalteten ehemaligen Bahnhof, und es entstanden weitere schöne Gruppenfotos. Wir bewunderten die großartigen Ausstellungen, aber auch die herrliche Aussicht auf Tuilerien und Louvre. Danach war noch Zeit für ein Abschiedsessen, um sich für die Heimfahrt zu stärken. Diese verlief wiederum reibungslos; allerdings machte sich der Schlafmangel der vergangenen Tage bemerkbar. Das Demonstrieren von im Sportunterricht eingeübten Schrittfolgen im Gang des Regionalzuges erweckte die müden Geister wieder, aber wir waren dann doch froh, gegen Mitternacht aussteigen zu können.

Paris HP Foto1aFazit: Ein wunderbares Atemholen vor den Anstrengungen des letzten Schuljahres, eine unvergessliche Fahrt, deren schöne Erinnerungen uns noch lange begleiten werden. Ein großer Dank an die Schüler*innen – euer Interesse daran, Paris auf vielfältige Weise zu entdecken, eure Freude, den Aufenthalt eigenständig zu gestalten, und das Gefühl, sich immer auf euch verlassen zu können, waren für uns Begleitpersonen wirklich ein Geschenk! In diesem Sinne: Au revoir Paris!

( - E. Mattern - )

27.Oktober 2021

p mueller01Peter Müller zu Besuch am WRG

Im Rahmen der Pädagogischen Tage besuchte Peter Müller die Klassen der Jahrgangsstufe 5 und 6, um aus seinem Leben als Rollstuhlfahrer zu erzählen. War er als Jugendlicher eher schüchtern und zurückhaltend, hat er es sich mit seinem Projekt zur Aufgabe gemacht, für die Rechte und Belange von Rollstuhlfahrern einzutreten.

Gerade sein größtes Hobby, das Motorradfahren, ist nach einem schweren Unfall der Grund, wieso er heute im Rollstuhl sitzt. Doch zugleich hat ihn genau dieses Hobby und der Wunsch wieder Motorrad zu fahren, angetrieben, nie aufzugeben. Und so schildert Peter eindrucksvoll seinen Weg. Von dem Moment, in dem er im Krankenhaus aufwacht und realisiert, dass er querschnittgelähmt ist, über den Kampf wieder ins Leben zurückzufinden und den Problemen, mit denen er sich als Rollstuhlfahrer im Alltag konfrontiert sieht.

p mueller04Wie man sich im Rollstuhl eine Hose anzieht, oder sich ohne Einsatz der Beine vom Boden in den Rollstuhl stämmt, durften die Schülerinnen und Schüler direkt selbst ausprobieren. Das ist für Peter kein Problem mehr. Was ihn vielmehr behindert und einschränkt, sind Barrieren wie Treppen, Falschparker auf Behindertenparkplätzen oder Menschen, die ihn aufgrund seiner Beeinträchtigung  anders behandeln.

Die Barrierefreiheit am WRG und die Offenheit der Schülerinnen und Schüler im Umgang mit Behinderung, lobte Peter ausdrücklich. Wahrscheinlich hätte ein ganzer Tag nicht ausgereicht, um alle Fragen zu beantworten. Dass es sich lohnt seinen Träumen nachzueifern, dafür zu kämpfen und den Mut zu haben, Dinge zu machen, die vielleicht unmöglich erscheinen, hat Peter mit der Zeit gelernt. Mit seinem Projekt motiviert er die Schülerinnen und Schüler genau dies zu tun und Barrieren im Kopf, sowie Vorurteile zu überwinden.

p mueller02Vielen Dank an den Förderverein des WRG, der die Aktion mitfinanziert hat. Das Honorar von Peter Müller ging an die Opfer der Flutkatastrophe.

( - Fabian Steiger - )

27.Oktober 2021

Vorlese2021Zur Freude aller konnte der diesjährige Vorlesewettbewerb für die sechsten Klassen trotz der Corona-Pandemie unter Einhaltung des geltenden Hygieneplans am 8. Oktober, dem letzten Schultag vor den Herbstferien, in der Schulbibliothek des WRG erneut durchgeführt werden.

Die Deutschlehrkräfte der vier sechsten Klassen hatten zuvor insgesamt zwölf Klassensiegerinnen und Klassensieger im Rahmen des Deutschunterrichts ermittelt, die in der zweiten Runde beim Schulentscheid antraten: Für die 6a Tobias Colmi, Linus Meißner und Marietta Philipp; für die 6b Maila Wollnik, Kenny Reichert und Sarah Schmitz; für die 6c Liv Mittler, Carl Thießen und Maximilian Kreuser und für die 6d Julian Schmidt, Julius Schrage und Laura Wernecke.

Zunächst lasen sie drei Minuten lang aus einem Buch vor, das sie selbst ausgesucht und zum Wettbewerb mitgebracht hatten. Danach musste ein unbekannter Text vorgelesen werden; diesmal zwei Minuten anlässlich des 55. Geburtstags der Autorin Kerstin Gier aus deren Jugendroman „Rubinrot“.

Dann Beratung der Jury mit Frau Vomfell, Frau Otto und Herrn Hoffmann (Leitungsteam der Schulbibliothek), Herrn Finke (Fachkonferenzvorsitzender Deutsch),  Frau Opgenorth-Hoffmann und Frau Freund (Bendorfer Buchladen) und gespanntes Warten für die Schülerinnen und Schüler.

Alle erhielten Urkunden für die erfolgreiche Teilnahme mit herausragenden Leseleistungen sowie ein Buchpräsent nach Wahl. Schließlich die Siegerehrung für die drei besten, die Schulleiter Johannes Arnold vornahm: Die Schulsiegerin des Jahres 2021 ist Sarah Schmitz, die sich damit für die nächste Runde auf Kreisebene qualifiziert hat, der Zweitplatzierte Maximilian Kreuser und die Drittplatzierte Laura Wernecke. Sie freuten sich über Urkunden und Büchergutscheine vom Bendorfer Buchladen über 30, 20 und 10 Euro.

Ein Vorlesewettbewerb ist ein probates Mittel, um einer zunehmenden Leseschwäche bei Kindern und Jugendlichen zu begegnen. Er trainiert, mit Lampenfieber umzugehen, denn immerhin ist so ein Auftritt vor Schülerinnen und Schülern aus anderen Klassen und teils fremden Lehrkräften keine einfache Sache. Er macht neugierig auf mehr Lektüre, Orthographie prägt sich beim Lesen ein und der Ausdruck wird geschult. Viele Gründe dafür, dass der Wettbewerb seit nunmehr 13 Jahren ein fester Bestandteil im Jahresprogramm des Wilhelm-Remy-Gymnasiums ist.

Und noch eine gute Nachricht für Bücherwürmer und Leseratten: Endlich wird nach den Herbstferien - nach über einem Jahr coronabedingter Schließung - die Schulbibliothek in den großen Pausen wieder für die Ausleihe öffnen.

( - R. Hoffmann -)

03.Oktober 2021

EK12 Exk kleinErdkunde-Leistungskurse des Wilhelm-Remy-Gymnasiums auf Exkursion

Eine Rundfahrt mit dem Bus führte die beiden Erdkunde-Leistungskurse der Jahrgangsstufe 12 des WRG Bendorf mit ihren Fachlehrkräften Carina Philipp und Ralf Hoffmann am 24. September in die Städte Essen, Bottrop, Duisburg und Oberhausen.

Über den Strukturwandel der Industrie erfuhren die Schülerinnen und Schüler aber bereits in Bendorf einiges: Die Sayner Gießhalle war die erste Station. Alfred Krupp kaufte sie im Jahr 1865 und ebenso die Erzgrube Georg bei Willroth im Westerwald, um ein industrielles Verbundsystem zu schaffen, das wirtschaftliche Unabhängigkeit versprach. Auch der Namensgeber der Schule, Wilhelm Remy, hatte zuvor bereits im 18. Jahrhundert die Schwerindustrie als Anteilseigner unter anderem an der Concordiahütte geprägt.

Station 2: Der Sitz des Regionalverbands Ruhr in der Essener Kronprinzenstraße, wo die orts- und sachkundige Reisebegleiterin zustieg, um fortan zum Thema „Strukturwandel im Ruhrgebiet“ zu informieren. Die Fahrt durch die Essener Innenstadt führte nach Norden zur Zeche Zollverein. In dem Komplex sind heute neben verschiedenen Museen auch Künstlerateliers und IT-Firmen untergebracht.

Station 3: Der Tetraeder in Bottrop - ein Musterbeispiel für die Gestaltung alter Industriehalden. Von diesem Aussichtspunkt schweift der Blick über die Reste der letzten Steinkohlezeche des Ruhrgebiets, Prosper-Haniel, die Ende 2018 ihre Pforten schloss, über eine nur noch in Teilen vorhandene Industrielandschaft, eine Indoor-Skipiste bis hin zur Schalke-Arena. Beim Aufstieg auf das „Haldenereignis Emscherblick“ sollte man schwindelfrei sein.

Station 4: Der Landschaftspark Duisburg-Nord ist ein etwa 180 Hektar großer, frei zugänglicher Park rund um ein stillgelegtes Hüttenwerk in Duisburg-Meiderich, der im Rahmen der Internationalen Bauausstellung Emscher Park entstand. Seitdem das Hüttenwerk 1994 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, nutzen Besucher, Wanderer, Fahrradfahrer, Sportvereine, und Veranstalter den Park für ihre Zwecke.

Station 5: Die „Neue Mitte Oberhausen“. Mit dem Bau des größten Einkaufszentrums Europas, dem „CentrO“, und zahlreichen Freizeiteinrichtungen wie Sea-Life-Aquarium, Marina oder Metronom-Theater ist in dieser Ecke des Ruhrgebietes die Industrie völlig verschwunden, und an deren Stelle sind Dienstleistungsunternehmen getreten.

Die ganztägige Tour „Strukturwandel im Ruhrgebiet" vermittelte mit informativen Fakten, Fragerunden und Ortsbegehungen ein realistisches und aktuelles Bild von den Veränderungen in der Industrielandschaft des Ruhrgebietes.

Foto: Die Erdkunde-Leistungskurse im Landschaftspark Duisburg vor dem Hochofen.

29.September 2021

cajon04 k"Das Klassenzimmer groovt"

Rhythmus-Workshop am WRG

Im Rahmen der aktuell einmal wöchentlich stattfindenden pädagogischen Tage konnte unsere Musikfachschaft am Mittwoch, 15.09.21, den Schlagzeuger und Percussion-Künstler Matthias Philipzen (Musikhochschule Würzburg) mit seinem Rhythmusprojekt "Das Klassenzimmer groovt" und 30 selbst mitgebrachten Cajóns in unserer Schule begrüßen. Drei 6. Klassen, eine 7. Klasse und eine klassenübergreifende Schülergruppe bestehend aus bereits fortgeschrittenen Schlagzeugern / Schlagzeugerinnen (musikalische Begabtenförderung) kamen so in den musikalischen Genuss eines kostenlosen Musikzier-Workshops auf dem Schlaginstrument Cajón, für den unser Förderverein dankenswerterweise die Kosten vollständig übernommen hatte.

Als eine der drei 6. Klassen waren wir in der 6d sehr gespannt, als wir im großen Musikraum eintrafen und sofort auf den in einem Kreis stehenden Cajóns Platz nehmen durften. Nach einer kurzen Begrüßung wärmten cajon02 kwir uns zunächst mit einer Bodypercussion-Choreografie auf, das heißt, wir benutzten unseren Körper stampfend, klatschend oder schnipsend als Schlagzeug und spielten gemeinsam verschiedene Rhythmen.

Danach stellte uns Herr Philipzen das Cajón (gesprochen "Kachon") als Instrument vor. Es sieht aus wie eine normale quadratische hohe Holzkiste, auf die man sich setzt. Wenn man sie zum „Klingen“ bringen will, muss man sie an verschiedenen Stellen „anschlagen“. Viele kannten das Cajón zwar schon vorher aus dem Musikunterricht, hatten aber bisher eher kaum auf dem Instrument spielen können. Nun begannen wir, ganz einfache Rhythmen zu erlernen. Damit wir uns diese besser merken konnten, hatte Herr Philipzen für uns Merksätze mit Eissorten gebildet wie zum Beispiel:

Scho-ko, Nuss, Nuss, Scho-ko, Nuss, Nuss,

Scho-ko, Nuss, Nuss, Stra - ccia - tel- la

In die Spielweise mit der Hand übersetzt "klingt" das dann so:

(Schlag in die) Mitte (des Cajóns) - Mitte, Klatsch, Klatsch,

Mitte-Mitte, Klatsch, Klatsch, Mitte-Mitte, Klatsch, Klatsch,

(Schlag auf den) Rand (des Cajóns) – Rand – Rand – Rand.

cajon01 kGanz nebenbei erfuhren wir in Form eines musikalischen Rollenspiels auch etwas über die peruanisch-kubanische Herkunftsgeschichte des Cajón sowie weitere kulturelle Einflüsse etwa aus Spanien ... Dafür haben einige Schüler:innen von Herrn Philipzen neue Namen bekommen: unter anderem gab es den Vater Paco aus Peru … oder Lucky Luke aus Amerika.

Im Verlauf des Workshops lernten alle ein wenig Cajón zu spielen, sodass wir schließlich mit zwei oder drei Rhythmusmustern gleichzeitig zu unterschiedlicher Musik (Pop, Samba, Rock, HipHop etc.) musizieren konnten. Zusätzlich lernten wir sogar den Cha-Cha-Cha als kubanischen Tanz kennen und durften seine rhythmischen Tanzschritte ausprobieren.

cajon03 kUnsere Klasse war am Ende begeistert, denn viele fanden, dass es total viel Spaß gemacht hatte, weil man endlich mal so richtig viel Krach in der Schule machen konnte!

Auch die anderen teilnehmenden Schülerinnen und Schüler sowie ihre Musiklehrer:innen und weiteren begleitenden Fachlehrer:innen fanden ihren jeweiligen Workshop sehr gut und lobten die abwechslungsreiche und dadurch kurzweilige Gestaltung. Vor allem aber die mitreißende, lockere Art von Herrn Philipzen hat allen sehr gefallen. Damit sind wir alle froh, dieses Projekt miterlebt zu haben, und würden uns sehr freuen, irgendwann noch einmal mit Herrn Philipzen im WRG musizieren zu können!

( - Julius Schrage, 6d, und Musiklehrerin Ines Hürter - )

24.September 2021

Moschee Besuch 8c 1Moschee-Besuch der 8c

Am 15.9.2021 unternahm die Klasser 8c mit ihren Lehrerinnen Frau Schmenk und Frau Elenz
eine Fachexkursion u.a. in die Tahir-Moschee nach Koblenz.
Moschee Besuch 8c 2Unsere Schule setzt im Religions- bzw. Ethik-Unterricht der 8. Klassen einen Schwerpunkt auf die Erziehung zum interreligiösen Dialog für friedliches Zusammenleben und Toleranz.
Dabei soll der Besuch jeweils einer Synagoge, einer Kirche und einer Moschee das Gelernte vertiefen.


( - Julia Schmenk -)

 

 

14.September 2021
 
Geschichte bunt und kreativ!
Muss Lernen in Zeiten von Corona ausschließlich digital stattfinden? Muss es unkreativ und eintönig sein? Die Lapbooks des Beifachkurses Geschichte der MSS 12 (des vergangenen Schuljahrs) zeigen: Nein!
„Lapbooks? Was sind denn das?“Lapbooks sind Bücher bzw. Plakate, die zu einem Thema entstehen, während man sich schreibend und bastelnd auf inhaltlicher und kreativer Ebene mit diesem
auseinandersetzt. Aber auch für den Betrachter sind die Lapbooks spannend: Um an die präsentierten Informationen gelangen zu können,  muss er Türchen und Klappen öffnen, Vorhänge lüften, Rahmen verschieben, Rädchen drehen und vieles mehr:
 
 
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Das Thema unserer Unterrichtseinheit war „Die Goldenen Zwanzigerjahre der Weimarer Republik“. Was aber machte die Zwanzigerjahre der Weimarer Republik so „golden“? Nach dem Krisenjahr 1923, das geprägt war von Aufständen, Putschversuchen und einer Hyperinflation (zeitweise kostete 1kg Brot 201.000.000.000 Mark), erlebte die Wirtschaft der Weimarer Republik einen spürbaren Aufschwung und eine verbreitete Aufbruchstimmung. Die Jahre zwischen 1924 und 1929 werden deshalb als „Goldene Zwanziger“ bezeichnet. Welche weiteren Auswirkungen dies auf die Gesellschaft der Weimarer Republik hatte und ob alle davon profitieren konnten, diesen Fragen sind die Schüler des Kurses nachgegangen, indem sie sich kritisch mit dem Begriff „Goldene Zwanziger“ in Form der hier präsentierten Lapbooks auseinandergesetzt haben.

 

( - Sabrina Geimer -)

 
 
 
 
 
 
 
 
02.August 2021

Umzug unserer Lernplattform

csm Logo 942cabccc6Liebe Schülerinnen und Schüler,

liebe Eltern und Sorgeberechtigte,

schon in den letzten beiden Schuljahren haben wir Moodle als Kommunikations- und (Fern-)unterrichtsportal verwendet.

Seit dem neuen Schuljahr ist das altbekannte Moodle in den Schulcampus umgezogen. Damit verbunden sind neue Accounts für alle Teilnehmer.

Herr Müller hat am 26.7.2021 die Benutzerdaten mit einer erklärenden Email an alle hinterlegten Emailadressen geschickt. Wer diese Email nicht erhalten hat, kann sich gerne ab dem 16.08.2021 an ihn wenden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Mit den Accountdaten kann man sich unter www.schulcampus-rlp.de anmelden. Von dort aus kann man Moodle betreten.

Beim erstmaligen Betreten des neuen Moodles wird man aufgefordert, seine Benutzerdaten aus dem alten Moodle einzugeben, damit man den alten Account weiterführen kann („Migration“).

In dem Fall, dass man sie nicht weiß, kann man sie links unten zurücksetzen. Ansonsten kann auch hier Herr Müller weiterhelfen.

Für die Moodle-Nutzung in der App muss man der App "Bescheid geben", dass man Moodle nun woanders suchen muss. Dazu muss man in den Eigenschaften (unten: drei Striche) die Website wechseln. Dann einen neuen Eintrag über das Plus anlegen. Unter „Ihre Website“ ist nun lms2.schulcampus-rlp.de/SN-51034/ unter Beachtung von Groß-/Kleinschrift einzutragen. Dann werden die Benutzerdaten des Schulcampus gefragt und die Moodle-App ist wieder eingerichtet.

Wir bitten darum, dass sich alle Schülerinnen und Schüler noch vor Schulstart im neuen Moodle einloggen und die Migration durchführen.

Vielen Dank!

 

Ihre Schulcampus-Betreuer

22.April 2021

tablets02WRG zur Tablet-Pilotschule ernannt

Das Wilhelm-Remy-Gymnasium wurde von der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz als eine von zwei Schulen im Landkreis ausgewählt, an denen alle Schülerinnen und Schüler mit Tablets ausgestattet werden sollen.
Im Rahmen des Pilotprojektes betrifft das am WRG die Oberstufe, die schon im zweiten Halbjahr 2021 Tablets erhalten soll.
Die Kriterien, anhand derer das WRG von der Kreisverwaltung ausgewählt wurde, sind die bereits vorhandene Breitbandanbindung sowie die gute Infrastruktur. Außerdem überzeugte das im letzten Jahr schon ausgearbeitete Medienkonzept für digitale Bildung und die pädagogische Begleitung beim digitalen Lernen, die das WRG in besonderem Maße nachweisen kann.
Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung und sehen sie auch als Belohnung für die Arbeit, die von Schulleitung und Kollegium in den vergangenen Jahren in die digitale Ausstattung und das Erstellen des Medienkonzeptes sowie angepasster Arbeitspläne gesteckt wurde.

(-M. Schlegel -)

09.April 2021
SL Rede „Der schärfste Abgang aller Zeiten“
 
 88 Abiturientinnen und Abiturienten erhielten ihr Reifezeugnis
 
Eine unter den gegebenen Umständen würdige Verabschiedung wollte sich unsere diesjährige Abiturientia nicht nehmen lassen, denn auf zu vieles hat sie verzichten müssen: auf die lang geplante Mottowoche, die Partys zur Abifinanzierung, das gesellige Beisammensein nach der letzten bestandenen Prüfung, vor allem aber auf einen rauschenden Abschlussball. Dass die Abiturientinnen und Abiturienten bei der Wahl ihres Mottos „Wasabi – der schärfste Abgang aller Zeiten“ bereits an derart harte Einschnitte dachten, deren Schärfe auf der Scoville-Skala wohl im oberen Drittel einzuordnen wäre, darf man aber bezweifeln.
 
In festlicher Garderobe erschienen die Absolventinnen und Absolventen darum am Nachmittag des 26. März auf dem Schulhof – streng nach Stammkursen getrennt und unter Einhaltung eines hinreichend großen Sicherheitsabstands –, um in einer kleinen (mehrfach wiederholten) Zeremonie ihr Reifezeugnis kontaktlos in Empfang zu nehmen. Damit Eltern, Großeltern, Geschwister und alle übrigen Wegbegleiter das bedeutsame Ereignis zumindest aus der Ferne verfolgen konnten, wurde die Veranstaltung live via YouTube übertragen; die Karnevalsgesellschaft 1937 Sayn hatte hierfür dankenswerterweise ihren Kanal zur Verfügung gestellt.
 
LivestreamSchulleiter Johannes Arnold betonte in seiner Ansprache, dass eine solche „persönliche“ Zeugnisübergabe das Mindeste sei, was sich der Abiturjahrgang verdient habe. Nicht ohne Bedauern richtete er die Grüße und Glückwünsche der in Quarantäne befindlichen Stammkursleiterinnen sowie des MSS-Leiters Sven Störmer aus und konstatierte: „Ihnen blutet jetzt sicher das Herz, wenn sie euch hier sitzen sehen.“ Lange Zeit, so Arnold weiter, sei die deutsche Spaßgesellschaft kritisiert worden, aber in Zeiten wie diesen fehle vor allem eines: Spaß. „Ich würde jetzt gern ausgelassen mit euch feiern!“, rief er den ehemaligen Schülerinnen und Schülern zu und äußerte hoffnungsvoll den Wunsch, dass sie, die in den vergangenen Monaten neben Leistung vor allem auch Kooperation und Zurückhaltung bewiesen hätten, in nicht allzu ferner Zukunft – in Ausbildung und Studium – Spaß und Freude „ohne angezogene Handbremse“ nachholen könnten.
 
Stufensprecher Als Stufen-Mama und Stufen-Papa richteten im Anschluss Antonia Ruppert und Lars Janßen das Wort an ihre langjährigen Weggefährten. „Heute geht eine zwölfeinhalbjährige Ära zu Ende“, stellte der ehemalige Schülersprecher fest und warf einen Blick auf die vergangenen Jahre am Bendorfer Gymnasium. Seine Mitrednerin Antonia fand klare Worte für die Stimmung des Jahrgangs, dem so viele, lang herbeigesehnte Höhepunkte verwehrt geblieben seien: „Corona hat uns sprichwörtlich den Mittelfinger gezeigt.“ Zugleich kündigte sie voller Überzeugung an, dass die berechtigte Freude über das bestandene Abitur später auf den Hochzeiten der Jahrgangspärchen nachgefeiert werde.
 
Sodann erfolgte die kontaktlose Zeugnisübergabe. Einzeln und ausgestattet mit einem zum Anlass passenden Mund-Nasen-Schutz durften es die Abiturientinnen und Abiturienten im Foyer abholen, um anschließend – im Wortsinn auf dem roten Teppich – wieder ins Freie zu treten und den gebührenden Beifall der Anwesenden zu genießen. Zahlreiche Angehörige und Freunde gratulierten zeitgleich im YouTube-Chat. Neben den Zeugnissen wurden auch zahlreiche Auszeichnungen vergeben.
 
WartebereichMichael Müller wurde mit einem Büchergutschein für das beste Abitur im Fach Biologie geehrt. Einen Preis der Deutschen Gesellschaft für Chemie erhielten Laura Nitschke, Sarah Walder sowie Theresa Gebauer, die sich zudem als eine der besten ihres Jahrgangs über einen Buchgutschein des Förderkreises freuen durfte. Sebastian Haungs wurde für herausragende Abiturleistungen in den Fächern Mathematik und Physik dem Preis der Deutschen Mathematiker-Vereinigung sowie dem Preis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft ausgezeichnet, verbunden jeweils mit einer einjährigen Mitgliedschaft in diesen Fachgesellschaften. Des Weiteren wurde ihm für sehr gute Leistungen sowie besonderes Engagement im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik das schuleigene MINT-Diplom verliehen, Joelyn Neist und Jonas Gräf erhielten für ihre sehr guten Leistungen das MINT-Zertifikat. Als Anerkennung für das beste Deutsch-Abitur wurde Aaliyah Schulke mit dem Preis der Deutsch-Fachschaft geehrt, der Preis des Philologenverbandes für herausragende Leistungen im Fach Geschichte wurde an Emily Schmidt vergeben.
 
Für hervorragende Leistungen im Fach Französisch erhielt Emily Reuschenbach einen Buchpreis der Fachschaft Französisch, zudem durfte sie sich als eine der Jahrgangsbesten gemeinsam mit Jonas Gräf, Tim Axmann, Aaliyah Schulke und Johanna Pauschert über einen Büchergutschein des Förderkreises freuen. Das beste Abitur des gesamten Jahrgangs mit einer Durchschnittsnote von 1,3 wurde an Malte Frisch vergeben, er wurde zudem mit einem Preis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft geehrt. Für ihren besonderen Einsatz für die gesamte Jahrgangsstufe, der sich nicht zuletzt in ihrem intensiven Einsatz bei der Erstellung der Abizeitung zeigte, die in Ermangelung einer im Gedächtnis bleibenden Abschlussfeier umso wichtiger sein dürfte, wurde Antonia Ruppert mit dem Preis der Bildungsministerin ausgezeichnet.
 
Die Abiturientinnen und Abiturienten:
 
Tim Axmann, Emir-Han Aydin, Nico Banks, Katharina Baulig, Rahel Becker, Karina Belski, Moritz Böhm, Viktoria Brinster, Jonas Britscho, Regina Brügel, Nina Brüggemann, Diego Alessandro Brustolon, Conner Cordruwisch, Torben Corell, Julia d’Elia, Elena Sophie Daus, Lara Diensberg, Noah Dietz, Eda Nur Dogan, Jann-Eric Dogruel, Celina Dohler, Ekin Eryigit, Emilie Fink, Sina-Marie Freisberg, Malte Frisch, Theresa Gebauer, Markus Gerling, Jonas Gräf, Cindy Grundmann, Aaron Günster, Selina Hahn, Linus Harbisch, Henry Hardtmann, Paula Haubrich, Sebastian Haungs, Sarah Hißnauer, Leon Hohnen, Nena Hoppen, Dora Hulaj, Lars Janßen, Nils Joppich, Lena Marie Kaiser, Esad Kilicaslan, Milli Maria Kitola, Quint Klug, Niko König, Jennifer Anna Konrad, Albin Krasniqi, Sebastian Kretz, Felix Lichtenthäler, Jonas Löffler, Jonah Mantei, Marie-Ella Mejder, Elias Mommertz, Michael Müller, Vanessa Müller, Joelyn Neist, Laura Nitschke, Lars Eric Noll, Luis Oppenkowski, Johanna Pauschert, Jana Penner, Roland Petty, Maarten Post, Jeromé Pradel, Luisa Marie Reusch, Emily Reuschenbach, Carolin Rittel, Paula Rivera Eisenschneider, Emma Rollepatz, Lucas Rossel, Antonia Ruppert, Janina Schick, Emily Schmidt, Yannick Schnorbach, Aaliyah Schulke, Sinan Sertel, Maron Staudt, Celina Stettler, Tamara Trivic, Lars Velten, Timon Wagner, Sarah Walder, Katrin Weißenfels, Gina Winter, Jil Winterhagen, Joshua Witzke, Feyza Yilmazer, Kevin Zirwes.
 
( - Matthias Prill -)
17.März 2021

macaronsMalprojekt mit dem französischen Collège Pierre de la Ramée in St. Quentin, Frankreich

„Ensemble dépassons les frontières – Gemeinsam Grenzen überwinden“ – unter diesem Motto konnten wir trotz des Lockdowns internationale Beziehungen in kleinem Rahmen pflegen. Seit Herbst 2020 steht die Französischgruppe der Klassen 6a/d in einem lockeren Briefaustausch von Klasse zu Klasse mit einem französischen Collège. Anlässlich des deutsch-französischen Tages am 21. Januar, mit dem an den Freundschaftsvertrag zwischen Deutschland und Frankreich aus dem Jahr 1963 erinnert wird, schlug die französische Schule ein Malprojekt vor: Die französischen Schüler*innen malten deutsche Motive – die deutschen französische, daraus wurden passende Paare gebildet. Zusätzlich gibt es ein kleines „Lexikon“.
Auf beiden Seiten stimmten je 40 Schüler*innen verschiedener Jahrgangsstufen über die gelungensten Motive ab. Die Siegerbilder ließ das Collège Pierre de la Ramée auf eine Postkarte drucken, von der alle in der Klasse ein Exemplar erhielten. Diese tollen Bilder brachten einen fröhlichen Farbtupfer in den Homeschooling-Alltag und erfreuen uns an der Wand im Klassenraum auch jetzt bei unserer Rückkehr in die
Schule.

( - Michaela Braun -)

 

Die Galerie der Siegerbilder:

Eiffelturm, gemalt von Michelle
Eiffelturm, gemalt von Michelle
Macarons, gemalt von Berkay
Macarons, gemalt von Berkay
Kathedrale von Saint Quentin, gemalt von Christopher
Kathedrale von Saint Quentin, gemalt von Christopher
Eiffelturm, gemalt von Vin
Eiffelturm, gemalt von Vin
bûche de noël, gemalt von Mika
bûche de noël, gemalt von Mika
deutsch- französische Postkarten
deutsch- französische Postkarten
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Das kleine deutsch- französische Lexikon:

Tag der deutschen Einheit (3 ocrobre)
Tag der deutschen Einheit (3 ocrobre)
Fête Nationale (14.Juli)
Fête Nationale (14.Juli)
Brandenburger Tor
Brandenburger Tor
Tour Eiffel
Tour Eiffel
L'InterCityExpress (ICE)
L'InterCityExpress (ICE)
TGV
TGV
Schloss Sayn
Schloss Sayn
Mairie de Saint-Quentin
Mairie de Saint-Quentin
Die Bretzel
Die Bretzel
Le croissant
Le croissant
Haribo
Haribo
Carambar
Carambar
Schwarzwälder Kirschtorte
Schwarzwälder Kirschtorte
Macaron
Macaron
Lebkuchenhaus
Lebkuchenhaus
Bûche de Noël
Bûche de Noël
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11.März 2021

KàltekompresseWegwerfen? Nein danke! - Schülerin des WRG mit ihrer Idee erneut erfolgreich bei Jugend-forscht-Wettbewerb

Ein Jahr und eine zündende Idee später kann eine Jungforscherin des WRG an ihren letzten Erfolg anknüpfen und geht als Siegerin aus dem Regionalwettbewerb Koblenz hervor. Ihr Anliegen: Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung.

Unter dem Motto „Lass Zukunft da!“ fand am Samstag, dem 27.02.2021, der diesjährige Jugend-forscht-Wettbewerb statt – aufgrund der Pandemie allerdings nicht wie gewohnt. Die monatelange Forschungsphase und die Vorbereitungen, die ausschließlich zu Hause stattfanden, waren von erschwerten Bedingungen geprägt, von denen sich eine Schülerin des Wilhelm-Remy-Gymnasiums aber nicht entmutigen ließ. Seit September 2020 arbeitete sie selbstständig an der Verwirklichung ihrer genialen Idee: Eine Mehrwegsofortkältekompresse! Im Fokus ihres Forschens stand hierbei der Nachhaltigkeitsgedanke. „Kältekompressen werden grundsätzlich benutzt, um Schmerzen nach einem Unfall zu lindern. Die Sofortkältekompresse hat hier den Vorteil, dass sie überall benutzt werden kann, auch wenn es keinen Kühlschrank oder ähnliches gibt, zum Beispiel auf einem Sportplatz oder im Wald. Diese Kompresse hat allerdings den Nachteil, dass man sie nur einmal verwenden kann.“, erklärt die Neuntklässlerin. Das Problem: Die aus Plastik bestehenden Beutel werden nach dem Gebrauch als Müll entsorgt.

Kàltekompresse ModellDie 14-Jährige trat im Wettbewerb in der Altersklasse Schüler experimentieren an. Die Sie konnte mit ihrer Idee einer Mehrwegsofortkältekompresse in der Kategorie Arbeitswelt hervorstechen – und das bei einer höheren Konkurrenz als üblich. Dadurch, dass Jugend forscht ausschließlich virtuell stattfand, wurden die Einzugsgebiete der Wettbewerbsorte vergrößert. Die Jury lobte das Projekt der Schülerin als innovative Idee mit Perspektive auf die Ressourcenschonung. Zudem sieht sie in ihrem Prototypen eine gute Ausgangsbasis für eine zukünftige praktische Anwendung.

Durch ihren Sieg hat sich die junge Forscherin für den Landeswettbewerb in Ingelheim qualifiziert, der im April stattfinden wird.

( - Sabrina Geimer -)

26.Februar 2021

Minetest9bKraftwerke in Minetest

Es ist geschafft!
Alle Gruppen der 9b haben ihre Kraftwerke fertig gebaut und vorgestellt. Man kann schon sagen, dass teilweise kleine Kunstwerke entstanden sind. In dem Projekt im Physikunterricht von Herrn Müller ging es hauptsächlich darum, die Funktionsweise eines Kraftwerks zu veranschaulichen. Die zur Auswahl stehenden Kraftwerke waren

Braunkohlekraftwerk -ein Steinkohlekraftwerk,
- ein Biomassekraftwerk,
- ein Wasserkraftwerk, wie auch
- ein Braunkohlekraftwerk,
- ein Ölkraftwerk,
- ein Solarkraftwerk, natürlich auch
- ein Atomkraftwerk,
- ein Müllkraftwerk und
- ein Geothermiekraftwerk.

SteinkohlekraftwerkNachdem sich die Gruppen gefunden haben und sich jede Gruppe ein Kraftwerk ausgesucht hat, ging es los mit der Planung und dem Bau. Viele hatten noch keine Erfahrung mit dem Spiel „Minetest“, einem kostenlosen Minecraft-Klon, und mussten komplett von vorne starten. Andere wiederum hatten viel Ahnung und fingen direkt an ihre Ideen umzusetzen. Aber egal wie erfahren man war, eine Herausforderung war es für jeden. Das schwerste war, einen guten Kompromiss zwischen einer guten Darstellung der Funktionsweise und einem maßstabsgetreuen Aussehen zu finden. Beim Aussehen war man natürlich nicht gezwungen eine genaue Kopie des Kraftwerks zu bauen. Hierbei konnte man etwas kreativ werden und zum Beispiel eine Wand weglassen, um den Betrachtern einen Einblick ins Innere des Kraftwerks zu gewähren. Da wir nur einen begrenzten Zeitraum für den Bau hatten, musste sich jede Gruppe ranhalten, um rechtzeitig fertig zu werden. Die einen entschieden sich von vorne rein dazu, ihr Kraftwerk etwas kleiner zu bauen aber dafür den Fokus auf die Darstellung der Technik zu legen. Andere wiederum legten einen größeren Wert auf die Nachbildung des Äußeren. Beeindruckend waren final alle Ergebnisse, egal auf was der Fokus lag. Nach einigen Stunden Arbeit, wurden die ersten Kraftwerke fertig. Es gab aber auch Gruppen, die bis zur letzten Minute versucht haben, ihr Kraftwerk fertig zu bekommen.

AtomkraftwerkUm sich vorstellen zu können, wie viel Arbeit das ganze Projekt war, hier ein Beispiel:
Allein für den knapp 150 Meter hohen Kühlturm des Atomkraftwerks wurden weit über 50000 Blöcke verbaut. Das Gebäude braucht seinen Platz und eine riesige Fläche musste vorher aufgeschüttet werden. Zusätzlich standen einige Berge im Weg, die in vielen Stunden abgebaut werden mussten.

Dann kam der Tag der Vorstellung. Bei dieser war nicht nur jeder beeindruckt, was die gesamte Klasse gebaut hat, sondern jeder hat auch aufmerksam sein eigenes Kraftwerk mit den anderen am verglichen. Jeder hat versucht zu verstehen, wie die anderen Kraftwerke funktionieren, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu finden. Am Ende hatte jeder Spaß an dem Projekt. Der eine mehr, der andere weniger. Trotzdem war es für jeden interessant über diesen Weg etwas zu lernen.

Zusammengefasst ein sehr spannendes Projekt mit einem beeindruckenden Resultat. Wir bedanken uns bei der Jungen Akademie Wittenberg insbesondere bei Thomas Ebinger für die Nutzungsmöglichkeit des Minetest-Bildungsserver, einem kostenlos verfügbaren und betreuten Spielserver, der die Online-Welte für Bildungsprojekte zur Verfügung stellt.

Zu den Fotos von allen Kraftwerken...

( -Jannik Vogel, 9b- )