14.Oktober 2019

Vorlesen!

Vorlesewettbewerb2019Vorlesewettbewerb - Schulsiegerin gefunden

Am letzten Schultag vor den Herbstferien fand in der Schulbibliothek des Wilhelm-Remy-Gymnasiums wieder der Vorlesewettbewerb für die sechsten Klassen statt. Die Deutschlehrkräfte der drei Klassen 6a, 6b und 6c hatten zuvor insgesamt neun Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Deutschunterrichts ermittelt, die die Klassen beim Schulentscheid vertreten sollten.

Zunächst wurde drei Minuten lang aus einem Buch vorgelesen, das sich die Jugendlichen selbst ausgesucht und zum Wettbewerb mitgebracht hatten. Im zweiten Teil musste ein unbekannter Text vorgelesen werden; diesmal zwei Minuten aus India Desjardins´ „Das verdrehte Leben der Amélie“.

Dann gespanntes Warten für die Schülerinnen und Schüler und Beratung der Jury. In ihr vertreten: das Leitungsteam der Schulbibliothek (Judith Vomfell und Ralf Hoffmann), die Fachschaft Deutsch (Heike Opgenorth-Hoffmann und Martin Finke) und Uwe Sigismund vom Bendorfer Buchladen, der die Schulbibliothek nicht nur beim Vorlesewettbewerb regelmäßig unterstützt.

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten Urkunden für den „Klassensieg“ sowie ein Buchpräsent nach Wahl. Schließlich die Siegerehrung für die drei Besten, die Schulleiter Johannes Arnold vornahm: Die Plätze 2 und 3, zusätzlich dotiert mit einem Büchergutschein über 15 Euro, gingen an Pauline Nowak und Loana Klossek (beide Klasse 6 a), Platz 1, zusätzlich dotiert mit einem Büchergutschein über 20 Euro, an Paula Nachtsheim (Klasse 6 c), die das Wilhelm-Remy-Gymnasium im kommenden Jahr auf Kreisebene vertreten darf.

Ein Vorlesewettbewerb ist ein probates Mittel, um einer zunehmenden Leseschwäche bei Kindern und Jugendlichen, die auch die letzte IQB-Studie festgestellt hat, zu begegnen. Er macht neugierig auf mehr Lektüre und trainiert, mit Lampenfieber umzugehen, denn immerhin ist so ein Auftritt vor Schülerinnen und Schülern aus anderen Klassen und teils fremden Lehrkräften keine einfache Sache. Genau deswegen soll die gute Tradition am Wilhelm-Remy-Gymnasium erhalten bleiben.

 

( - R. Hoffmann -)