18.April 2019

FrühlingIm Namen der Schulgemeinschaft wünschen wir Ihnen und Euch sonnige Feiertage und erholsame Ferien. Der Unterricht beginnt wieder am Montag, den 6.5.2019, um 8 Uhr.

15.April 2019

Abi 2019Gymnasium Bendorf verabschiedet Abiturientinnen und Abiturienten

Bendorf. Passenderes Wetter hätten sich die 84 Bendorfer Abiturientinnen und Abiturienten kaum wünschen können: Bei strahlend blauem Himmel und frühsommerlichen Temperaturen konnten sie am 29. März ihre „Fiesta Mexicana“ anlässlich der Beendigung ihrer Schulzeit eröffnen.

Traditionsgemäß begannen die Abiturfeierlichkeiten mit einem Gottesdienst in der Bendorfer Medarduskirche. Pfarrer Edwin Dedekind, der gemeinsam mit Pfarrer Joachim Frey durch den ökumenischen Gottesdienst führte, rief den frisch gebackenen Abiturientinnen und Abiturienten ins Bewusstsein, dass ihr Start in die weitere Lebensreise mit dem Abitur in der Hinterhand ein durchaus privilegierter sei, und mahnte zugleich, dass es auch künftig immer wieder sinnvoll sein könne, auf den Rat anderer zu hören. Mit Blick auf das diesjährige Abiturmotto wünschte er den jungen Erwachsenen die Widerstandsfähigkeit eines Kaktus, um auch in unwirtlicher Umgebung bestehen zu können.

Im Anschluss daran fand in Siershahn der offizielle Festakt samt Abiball statt. Hier führte das Moderatorenpaar aus Lena Wallstein und Robin Joel Nilges die zahlreichen Gäste souverän und kurzweilig durch einen ereignisreichen Abend.

In seinem Grußwort betonte Schulleiter Johannes Arnold die wachsende Verantwortung, mit der die neugewonnene Freiheit der Absolventinnen und Absolventen unweigerlich verbunden sei. In Anlehnung an die markanten „Order!“-Rufe des britischen Unterhaus-Sprechers John Bercow bat Arnold die Absolventen, selbst künftig wirksame „Order!“-Rufe in die Welt zu senden, und appellierte: „Treten Sie ein für die wahren Werte: für Toleranz, Nachhaltigkeit sowie ein friedliches Miteinander!“ Anschließend wagten die Stammkursleiter Anja Feja, Sabrina Alt, Sebastian Bott, Benedikt Müller und Sven Störmer, allesamt Mathematiker, in ihrer unterhaltsamen und mit einer gehörigen Prise Ironie gespickten Rede einen mathematischen Blick auf 13 Jahre Schule und somit auf die vielen Hoch- und Tiefpunkte des Schülerlebens. Den sinusartigen Auf- und Abwärtstrend der Lern(zuwachs)kurve während der Mittelstufe wussten sie dabei als hormonbedingte Schwankungen zu entschuldigen, zudem lieferten sie einen mathematischen Nachweis dafür, dass es bei ihren Schützlingen in den zurückliegenden Jahren einen respektablen Zuwachs an Weisheit gegeben habe. In seiner Funktion als Leiter der Mainzer Studienstufe konnte Sven Störmer abschließend feststellen, dass die Gaußsche Normalverteilung die Ergebnisse des diesjährigen Abiturjahrgangs gut abbilde, schließlich hätten immerhin elf Abiturienten ein Einser-Abitur erreicht. Als Vertreterin des Abiturjahrgangs dankte Anne Döbell den Eltern und Lehrern für ihre vielfältige Unterstützung während der vergangenen Jahre und konstatierte: „Wir können stolz sein!“

Zusammen mit der feierlichen Übergabe der Abiturzeugnisse wurden verschiedene Preise verliehen. Aus den Händen von Jens Boettiger, Vorsitzender des Sportkreises Mayen-Koblenz, durfte Anne Döbell den Pierre-de-Coubertin-Abiturpreis in Empfang nehmen, sie wurde zudem gemeinsam mit Lisanne Hermann für besonderes außerschulisches Engagement geehrt. Clara Schneider wurde für ihre Leistungen im Fach Biologie mit dem Abiturientenpreis des Verbands Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin ausgezeichnet. Für hervorragende Leistungen im Fach Mathematik erhielt Sebastian Krämer den Preis der Deutschen Mathematiker-Vereinigung, Fiona Stritzke den Mathematik-Preis des Fördervereins, ferner erhielt sie auch den von der Gesellschaft Deutscher Chemiker gestifteten Preis für das beste Chemie-Abitur. Für besondere Leistungen im Fach Physik wurden Sebastian Krämer, Dominik Schemmer sowie Farid Schneider ausgezeichnet. Felix Beus wurde mit dem Preis der Fachschaft Religion geehrt, der Preis des Philologenverbandes für herausragende Leistungen im Fach Geschichte wurde an Nina Bihn vergeben. Für außergewöhnliche Leistungen im Fach Latein wurden Corinna Holly sowie Paul Kramer, der als Jahrgangsbester einen Abiturschnitt von 1,0 erreicht hat, mit einer lateinischen Urkunde des Deutschen Altphilologenverbandes sowie einem Buchpreis geehrt. Der Preis der Ministerin für Bildung des Landes Rheinland-Pfalz, Dr. Stefanie Hubig, wurde  in diesem Jahr an Marie Grosser vergeben, sie erhielt zudem gemeinsam mit Sebastian Krämer das MINT-Diplom des Wilhelm-Remy-Gymnasiums für sehr gute Leistungen sowie besonderes Engagement im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Als Vertreterin des Förderkreises übergab Manuela Spoo eine besondere Auszeichnung an Anna Wiechmann als beste Quereinsteigerin. Für ihr langjähriges Engagement in der Schulband wurden Lena Wallstein, Robin Joel Nilges, Kevin Schneider sowie Felix Rockenbach geehrt.

Für den inoffiziellen Teil des Abends hatte sich die Abiturientia noch so manche Überraschung ausgedacht. So wurden beispielsweise die kleineren und größeren Schwächen der Lehrerschaft – die herausragende Liebe zum Fach, der Hang zu wortreichen Erklärungen oder aber eine besonders ausgeprägte Kaffeesucht –  im Rahmen von sorgsam einstudierten Sketchen liebevoll und dennoch derart prägnant aufs Korn genommen, dass zumindest bei den Eingeweihten kaum ein Auge trocken blieb. Den Saal zum Toben brachte schließlich der Auftritt des Abiturienten-Männerballetts. Und passend zum Abimotto fand sich auch Rex Gildos Hit „ Fiesta, Fiesta Mexicana“ im Programm des Abends wieder, der – zum Abschied – ein langes Fest wurde.

Die Abiturienten:

Lena Balzen, Daniel Bartash, Maria Berezhnaya, Felix Beus, Nina Bihn, Dennis Braun, Timon Breidbach, Jennifer Brekkel, Miriam Britten, Anna-Lena Brost, Daria Brügel, Anne Döbell, Aaron Eisel, Charlotte Geiermann, Philippe Girgi, Marie Grosser, Kim Grunwald, Joshua Günster, Lea Halfmann, Janna Härtel, Tobias Haungs, Leo Hemmerle, Dennis Herdt, Julian Marcel Herdt, Lisanne Hermann, Sarah Höfer, Corinna Holly, Ruben Holly, Björn Janßen, Hendrik Jung, Annika Kaesberg, Lena Käß, Matthias Kesselheim, Paul Kramer, Patricia Krämer, Sebastian Krämer, Dominik Kroth, Laetitia La Rocca, Jana Mayr, Marcel Minnaert, Linda Müller, Mike Müller, Daniel Ndubisi, Robin Joel Nilges, Vanessa Noll, Valerie Nouisser, Kira Nürnberg-Schneider, Jessica Ott, Mia Petty, Duc Minh Pham, Lucas Pietrusky, Dominik Räk, Sarah Rasbach, Yannik Rendgen, Felix Rockenbach, Dennis Rommel, Emma Rönz, Hanna Rothbächer, Julia Salz, Dominik Schemmer, Laura Schild, Janik Schmalz, Kevin Schmitt, Clara Schneider, Farid Schneider, Kevin Schneider, Sophie Schumann, Bennet Simmang, Fiona Stritzke, Kevin Thomas, Thuy Trang Silvia Tran, Jannik Tries, Amely Tucker, Leon Urbas, Annika Vieregge, Annika Vlatten, Lena Wallstein, Sandra Weißenfels, Jakob Wichterich, Anna Wiechmann, Luca Wolter, Jonas Würsch, Emirhan Zengin, Catharina Zoche.

 

( - M. Prill - )

11.April 2019

Erdkundekurse des Wilhelm-Remy-Gymnasiums auf Exkursion

Ek Lk Tetraeder 1Das Ruhrgebiet „erfahren“ - im doppelten Sinne: Eine Rundfahrt mit dem Bus führte die beiden Erdkunde-Leistungskurse der Jahrgangsstufe 12 des WRG Bendorf am 27. März in die Städte Essen, Bottrop, Duisburg und Oberhausen. Schon auf der Hinfahrt „erfuhren“ die Schülerinnen und Schüler viel über den historischen Bergbau in ihrer Heimatregion, den ja der Namensgeber der Schule, Wilhelm Remy, im 18. Jahrhundert mit geprägt hat, und auf der Fahrt über die A3 über die Eisenerzgrube Georg bei Willroth im Westerwald. Zudem gaben die beiden begleitenden Fachlehrkräfte, Karina Philipp und Ralf Hoffmann, das Bergmannslied „Glück auf, der Steiger kommt“ im Duett. Erstes Fahrtziel: Der Sitz des Regionalverbands Ruhr in der Essener Kronprinzenstraße, wo die orts- und sachkundige Reisebegleiterin zustieg, um fortan zum Thema „Strukturwandel im Ruhrgebiet“ zu informieren.

Station 1: Die Fahrt durch die Essener Innenstadt führte zum Thyssen-Krupp Hauptquartier. Ein Blick ging am ersten Wohnhaus der Familie Krupp zunächst zurück in die Unternehmensgeschichte: Ihren Aufstieg hatte die Firma insbesondere dem Eisenbahnbau in der Zeit der industriellen Revolution und der Herstellung von Waffen in der Zeit der beiden Weltkriege zu verdanken. Ein Rundgang über das Gelände lieferte Eindrücke von zwei aktuellen Innovationsbereichen des Unternehmens: Aufzugbau und klimatechnische Gebäudegestaltung. Einen Großteil ihrer Produktion hat die AG inzwischen ins Ausland verlagert.

Station 2: Der Tetraeder in Bottrop - ein Musterbeispiel für die Gestaltung alter Industriehalden. Von diesem Aussichtspunkt schweift der Blick über die letzte Steinkohlezeche des Ruhrgebiets, Prosper-Haniel, die Ende 2018 ihre Pforten schloss, und über eine nur noch in Teilen vorhandene Industrielandschaft.

Station 3: Der Landschaftspark Duisburg-Nord ist ein etwa 180 Hektar großer, frei zugänglicher Park rund um ein stillgelegtes Hüttenwerk in Duisburg-Meiderich, der im Rahmen der Internationalen Bauausstellung Emscher Park entstand. Seitdem das Hüttenwerk 1994 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, nutzen Besucher, Wanderer, Fahrradfahrer, Sportvereine, und Veranstalter den Park für ihre Zwecke.

Ek Lk Duisburg 1Station 4: Die „Neue Mitte Oberhausen“. Mit dem Bau des größten Einkaufszentrums Europas, dem „CentrO“, und zahlreichen Freizeiteinrichtungen wie Sea-Life-Aquarium, Marina oder Metronom-Theater ist in dieser Ecke des Ruhrgebietes die Industrie völlig verschwunden, und an deren Stelle sind Dienstleistungsunternehmen getreten.

Die ganztägige Tour „Strukturwandel im Ruhrgebiet" vermittelte mit informativen Fakten, Fragerunden und Ortsbegehungen ein realistisches und aktuelles Bild von den Veränderungen in der Industrielandschaft des Ruhrgebietes. Angesichts der Dynamik der strukturellen Veränderungen mussten Erwartungen revidiert werden und müssen Atlaskarten, die noch Industriestandorte ausweisen, wo schon keine mehr sind, korrigiert werden.

 

(Ralf Hoffmann)

11.April 2019

Wilhelm-Remy-Gymnasium Bendorf belegt den 3. Platz beim Landesentscheid im Schulschach

Schach0419Für die diesjährigen Landesschulschachmeisterschaften in Wörth am Rhein war das WRG Bendorf mit zwei Mannschaften in der Wettkampfklasse III (bis 15 Jahre) und WK IV (bis 13 Jahre) qualifiziert. Die Mannschaft der WK IV um Katharina Wimmer, Mauritz Brost, Ennio Klar und Victoria Schupfer erreichte in einem starken 8er-Feld nach hartem Kampf einen hervorragenden 3. Platz. Lediglich dem Max-Planck-Gymnasium aus Trier sowie der ersten Mannschaft des Sebastian-Münster-Gymnasiums Ingelheim, gegen das im direkten Vergleich ein Unentschieden erreicht werden konnte, musste der Vortritt gelassen werden. Die Qualifikation für die Deutschen Schulschachmeisterschaften in Bad Homburg wurde so zwar knapp verpasst (nur als Nachrücker bestehen diesbezüglich noch Chancen), dennoch freuten sich Eltern, Spieler und Betreuer über den Platz auf dem Podium. Etwas schwerer tat sich die Mannschaft der WK III um Michael Schupfer, Nico Luo, Bastian Schittler und Jonas Reif, der zwar gegen das Max-Planck-Gymnasium Ludwigshafen ein Sieg gelang, die am Ende jedoch mit dem achten Platz vorlieb nehmen musste.

(Thomas Damson)

20.März 2019

Verdun01Exkursion nach Verdun

Schauplatz einer der grausamsten Schlachten des Ersten Weltkriegs

Am 7. Februar starteten wir um 7 Uhr morgens in aller Herrgottsfrühe zu einer Exkursion nach Verdun in Lothringen. Wir, das waren Schüler der Klassen 9c und 9d sowie der Jahrgangsstufen 11 und 13 unter Begleitung von Frau Mattern und Herrn Prill. Von Koblenz fuhren wir durch Luxemburg über Metz zum Schauplatz des Geschehens. Der Weg führte uns auf die Höhen oberhalb von Verdun zu den ehemaligen Schlachtfeldern. Unser erster Halt war Fleury. Dieser Ort mit dem schönen Namen wurde bei den furchtbaren Kämpfen 1916 vollständig zerstört, nicht mehr wiederaufgebaut und als Mahnmal belassen. Schilder weisen darauf hin, wo früher die Gebäude standen. Der Ort ist heute ein von Granatentrichtern geprägtes Waldstück. Eigentlich sehr idyllisch. Trotzdem wäre es uns komisch vorgekommen, dort zu Mittag zu essen. Dies haben wir dann zur Freude unseres Busfahrers im Bus erledigt… Unser nächster Programmpunkt war das Fort de Douaumont, wo uns eine Führung in deutscher Sprache erwartete. Das Fort war 1916 hart umkämpft und abwechselnd von Deutschen und Franzosen besetzt. Madame Kremer, unsere Führerin, erläuterte uns sehr anschaulich, unter welch furchtbaren Umständen die Soldaten dort leben mussten. Ihr sympathischer französischer Akzent hat uns aber die Kälte und die traurige Atmosphäre ein wenig vergessen lassen („Biin iisch klarrr?“ / „Alles voller Schaisa!“).
Verdun02Und schon ging es wieder weiter zur nahegelegenen Gedenkstätte mit Kapelle, Gedenkhalle und Beinhaus. Wir sahen einen Film über die Schlacht von Verdun und wie das Beinhaus nach dem Krieg errichtet wurde, um den Gebeinen der unbekannten Gefallenen eine würdevolle Ruhestätte zu geben. Die Sportlichen unter uns stiegen auf den Turm, von welchem man einen guten Ausblick über das endlose Gräberfeld vor dem Beinhaus hat. Dort gibt es auch eine Gedenktafel zu Ehren des französischen Staatspräsidenten François Mitterand und des deutschen Bundeskanzlers Helmut Kohl, die sich 1984 hier die Hand zu einer symbolischen Versöhnungsgeste reichen. (Eine Schülerin fand heraus, dass das D von Mitterands Nachnamen lose war. Sie widerstand aber der Versuchung, es zu klauen...) Die Toiletten waren leider geschlossen, aber zum Glück gab es ja den nahegelegenen Wald! Im Übrigen mussten wir sowieso schon schnell weiter zum nächsten Programmpunkt, der Citadelle, im Ort Verdun gelegen. Dort wird das Leben der Soldaten im Ersten Weltkrieg virtuell dargestellt. In Phantasialand ähnlichen Wagen fuhren wir durch ein Kellergewölbe und wurden als Zuschauer sozusagen aktiv in die damalige Welt mit einbezogen. So befanden wir uns auf einmal in einem bombardierten Schützengraben, spazierten durch ein virtuelles Fleury und nahmen an der Zeremonie zur Ehrung des unbekannten Soldaten am Ende des Krieges teil. Wir erfuhren, dass dessen Urne seitdem unter dem Arc de Triomphe in Paris ruht. An der Kasse erwarteten uns zwei schnuckelige Franzosen, die uns mit ihrem guten Deutsch beeindruckten und Souvenirs verkauften. Leider blieb keine Zeit mehr für Café oder Chocolat chaud mit Macarons im Ort!  Das haben wir uns für ein andermal aufgehoben! Dafür machten wir Halt bei Burger King in Luxemburg, wo wir unsere leeren Mägen füllen konnten. So kehrten wir nach diesem ereignisreichen Tag  gegen 21:30 satt und voller Eindrücke nach Bendorf zurück.    

Résumé : Il faut se souvenir de ces évènements terribles pour faire vivre l`amitié franco-allemande! 

 

Text : Leistungskurs Französisch, Jahrgangsstufe 13 (- E. Mattern -)

 Fotos : 9c / LK Französisch

06.März 2019

KunstmuseumBonnExkursion ins akademische Kunstmuseum

Dank eines Zuschusses des Fördervereins konnten wir, die Klasse 8a/b von Frau Peek und die Klasse 8d von Herrn Reuter in Begleitung von Frau Braun Ende November einen Ausflug nach Bonn machen. Wir verbrachten dort etwa zwei Stunden, in denen wir viel über griechische und römische Mythen lernten.
Morgens um 07:45 Uhr trafen wir uns am Bahnhof in Engers, wo wir um 08:05 Uhr mit dem Zug nach Bad Hönningen gefahren sind. Als wir dann eine Dreiviertelstunde später ankamen, gingen wir zur U-Bahn Station. Mit dieser fuhren wir schließlich nach Bonn. Um 09:45 Uhr kamen wir mit ein wenig Verspätung im akademischen Kunstmuseum Bonn an. Zuerst wurden uns die Ausstellungsstücke gezeigt.
Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt und hatten getrennte Führungen. Uns wurden verschiedene Gipsabgüsse von Statuen und antike Objekte gezeigt. Diese veranschaulichten die griechischen und römischen Mythen über Andromeda, Iphigenie, Laokoon, Niobe und Marsyas. Dank unseres im Unterricht gewonnen Vorwissens konnten wir zahlreiche Fragen zu den Ausstellungsstücken stellen und mussten nicht erst die Geschichte verstehen. Nachdem die zwei parallelen Führungen beendet waren, hatten wir Freizeit. Das hieß, wir durften uns umsehen und essen und trinken. Schließlich gingen wir wieder zurück zur U-Bahn-Station stiegen wieder um in den Zug und kamen schließlich um etwa 13:00 Uhr wieder am Engerser Bahnhof an, von wo aus wir dann nach Hause durften. Dieser Tag war sehr informativ und trotzdem abwechslungsreich.

(-Jonas Reif, 8a-)

05.März 2019

ski01Skifahren im Hochzillertal

39 Schülerinnen und Schüler der zwölften Jahrgangsstufe fuhren in Begleitung von vier Lehrerinnen und Lehrern Anfang Februar auf eine einwöchige Skiexkursion nach Kaltenbach im Hochzillertal. Nach einer halbjährigen Vorbereitung in den Sportkursen konnten es alle Beteiligten kaum noch erwarten, endlich in den Schnee zu kommen. Obwohl am ersten Tag das Wetter nicht optimal war, stürzte sich die Schülerschar wagemutig auf die Piste. „Stürzte“ kann dabei durchaus wörtlich genommen werden, denn der Großteil der Gruppe stand zum ersten Mal auf Skiern. Ab dem zweiten Tag waren die Wetter- und Pistenbedingungen traumhaft, sodass alle das Skifahren genießen konnten. Trotz Muskelkater wurde fleißig geübt und am Ende der Woche konnten alle die Pisten meistern.

Die sechs Skitage gingen leider viel zu schnell vorbei und die Gruppe kam ohne Knochenbrüche, dafür aber mit sonnengebräuntem Gesicht zurück. Wir hoffen, dass die Skifahrt bei allen positiv im Gedächtnis bleiben wird und freuen uns schon auf das nächste Mal.

(-J.Vorlauf / H. Kapell-)

ski02

04.Februar 2019

Unterlagen online!

 
Liebe Eltern der zukünftigen Fünftklässler,
 
vielleicht haben Sie bereits eine Entscheidung bezüglich der weiterführenden Schule für Ihr Kind in der vierten Klasse getroffen, vielleicht wägen Sie aber auch noch verschiedene Aspekte hinsichtlich der Schullaufbahn oder der möglichen Schulen ab. Wenn möglich, stehen wir Ihnen gerne beratend oder informierend zur Seite.
Unser Tag der offenen Tür im November 2018 liegt nun schon etwas zurück. Wir haben diesen Tag sehr lebendig in Erinnerung und haben uns über die zahlreichen Besucher gefreut!
Im Folgenden zeigen wir Ihnen einige Impressionen des Tages.
 
Herzlichen Dank für Ihr und Euer Interesse!
 
 
 
Danke für die vielen neugierigen Besucher!
Mikroskopieren
Lernen an Stationen
Mitmachexperimente
Physik
mit VR-Brille nach Paris
Präsentation des Inklusionsbereichs
Perspektivwechsel
Rollstuhlparcours
Vogelkunde
Danke für die vielen neugierigen Besucher!
Mikroskopieren
Lernen an Stationen
Mitmachexperimente
Physik
mit VR-Brille nach Paris
Präsentation des Inklusionsbereichs
Perspektivwechsel
Rollstuhlparcours
Vogelkunde
01.Februar 2019

safer Internet day 2019Projekttag zum „Safer Internet Day“ mit den 7. Klassen

Seit 2004 findet jährlich Anfang Februar der internationale „Safer Internet Day“ statt, der in Deutschland von der EU-Initiative „klicksafe“ organisiert wird. Unternehmen, Medien und insbesondere Bildungseinrichtungen sind an diesem Tag dazu aufgerufen, sich in eigenen Aktionen mit dem Thema „Sicherheit im Internet“ zu beschäftigen. Am Wilhelm-Remy-Gymnasium führen wir in diesem Zusammenhang seit mehreren Jahren das Projekt „Schutz vor Cybermobbing“ mit den 7. Klassen durch. Auch in diesem Jahr erarbeiteten und diskutierten Lehrertandems aus Jugendmedienschutzberatern und Klassenlehrern die Entstehung von Cybermobbing, erarbeiteten Lösungswege und informierten über mögliche Ansprechpartner. Ein besonderes Augenmerk lag auf dem Thema „Selbstschutz im Internet“, das die Schüler*innen für einen zurückhaltenden Umgang mit ihren persönlichen Daten im Umgang mit WhatsApp, Instagram & Co. sensibilisieren sollte.

Bei Interesse bieten folgende Links umfangreiche weitergehende Informationen, auch für Eltern:

www.klicksafe.de

www.handysektor.de

( - Michaela Braun -)

31.Januar 2019

Reiffeisen01Was dem Einzelnen nicht möglich ist, das vermögen viele…“

Exkursion des Geschichte-LKs der 12. Jahrgangsstufe zur Ausstellung „Tradition Raiffeisen: Wirtschaft Neu Denken“

Am Dienstag, den 22. Januar 2019 begaben sich die Schülerinnen und Schüler des Geschichte-LKs der MSS 12 in Begleitung von Frau Braun auf die Spuren Raiffeisens und seiner Genossenschaftsidee. Passend zu unserer aktuellen Unterrichtsreihe „Industrielle Revolution“ machten wir uns auf den Weg zur Festung Ehrenbreitstein. Dort kann man die Raiffeisenausstellung, zu Ehren seines 200. Geburtstags, noch bis zum 3. November 2019 besichtigen.
Leider war der Schrägaufzug hoch zur Festung außer Betrieb, weshalb wir nach der Busfahrt von Bendorf nach Ehrenbreitstein den Felsenweg hinaufsteigen mussten, was bei Temperaturen knapp unterhalb des Gefrierpunktes doch relativ ungemütlich war. Doch das war es auf jeden Fall wert. Die gut konzipierte, sehr interaktive Ausstellung und die sehr lehrreiche und trotzdem entspannte Führung entlohnten uns für den (mehr oder weniger) mühsamen Aufstieg.
Reiffeisen03Wir erfuhren (entgegen unserer Erwartungen) relativ wenig über das Leben und Wirken Raiffeisens, sondern stattdessen über die Wirkung seiner Genossenschaftsidee, die er damals hatte und die man heute noch in unzähligen Bereichen wiederfindet (z.B. im Bereich der regenerativen Energien).
Raiffeisen wurde 1818 nicht weit von hier (in Hamm an der Sieg) geboren und starb 1888 in Heddesdorf, heute Neuwied. Er machte seine Ausbildung in der Sayner Hütte, also ist es für uns umso wichtiger, uns an ihn zu erinnern, da er ganz in der Nähe von hier lebte und arbeitete. Er war Miterfinder des Genossenschaftsprinzips, welches unter dem Motto „Was dem Einzelnen nicht möglich ist, das vermögen viele“ stand. Diese Idee ermöglichte und ermöglicht bis heute vielen Menschen in aller Welt die Sicherung ihrer Existenz. Seit 2016 darf sich die Genossenschaftsidee sogar als Weltkulturerbe bezeichnen.
Unter demselben Motto findet auch die Ausstellung statt. Sinnbildlich dafür ein Raum, in dem man nur zu dritt den Regen aufhören und die Sonne scheinen lassen kann. Das Gefühl dabei war toll, denn man sah direkt vor sich, was Zusammenarbeit bewirken kann.

Reiffeisen02Abschließend möchten wir uns bei den Veranstaltern der Ausstellung und bei Frau Braun herzlich bedanken. Wir konnten viel lernen und hatten dabei Spaß.

 

Leo Fischer, Luc Stein (MSS 12)

 

 

29.Januar 2019

SpendeEierpunsch2019Spendenübergabe am Wilhelm-Remy-Gymnasium

1085 € wurden an das Heinrich-Haus übergeben

Die Freude war allen Beteiligten anzumerken, als Stefanie Schmitz-Runkel, Leiterin der Wohngruppe am Turm A, am 22. Januar im Bendorfer Wilhelm-Remy-Gymnasium einen Scheck über 1085 Euro aus den Händen von Schulleiter Johannes Arnold und Bettina Laux in Empfang nehmen durfte. Dabei handelt es sich um den Erlös, den die Schulsekretärin gemeinsam mit ihren Helferinnen Doris Einig, Jutta Grieger, Eva Heift, Sharda Schulke und Heidi Weinreich in ihrer „Eierpunschbude“ auf dem Bendorfer Weihnachtsmarkt erwirtschaftet hat. Seit vielen Jahren sammeln die sechs Damen auf diese Weise Geld für einen guten Zweck, und noch immer tun sie dies mit großer Begeisterung. Grund dafür ist zum einen wohl die wachsende Anzahl an Stammgästen, die sich Jahr um Jahr am zweiten Adventswochenende an der fröhlichen Holzhütte einfindet, zum anderen aber gewiss auch das wunderbare Gefühl bei der alljährlichen nachweihnachtlichen Bescherung. Dass der Umsatz dieses Mal trotz der schlechten Wetterlage so hoch ausgefallen ist, freut Bettina Laux besonders: „Es motiviert uns noch mehr, auch in diesem Jahr wieder den Eierpunsch auf dem Weihnachtsmarkt anzubieten.“ Von der Spendensumme sichtlich beeindruckt, bedankte sich Stefanie Schmitz-Runkel im Namen der Kinder und Jugendlichen ihrer Wohngruppe sehr herzlich und betonte: „Damit können wir stärker auf die individuellen Bedürfnisse eingehen und auch mal ein paar Extraschuhe oder eine Ferienfreizeit finanzieren“.  

( - M. Prill -)

29.Januar 2019

Schulschach 01 2019Das Wilhelm-Remy-Gymnasium Bendorf gewinnt beim Bezirksentscheid im Schulschach


Der Sieg in der Wettkampfklasse IV und der zweite Platz in der Wettkampfklasse III sichern dem
WRG Bendorf mit beiden Teams die Qualifikation für den Landesentscheid in Wörth.
Bei den Schulschachmeisterschaften des Bezirks Koblenz, die am Samstag, den 19.01.19, am Max-
von-Laue-Gymnasium Koblenz ausgetragen wurden, trat das Wilhelm-Remy-Gymnasium Bendorf mit
jeweils einer Mannschaft in der Wettkampfklasse IV (Jahrgang 2006 und jünger) und der
Wettkampfklasse III (Jahrgang 2004 und jünger) an. Nach spannenden Partien errangen Ennio Klar,
Katharina Wimmer, Mauritz Brost und Victoria Schupfer mit vier Siegen und einem Unentschieden
vor dem Max-von-Laue-Gymasium Koblenz sowie dem Johannes-Gymnasium Lahnstein ungeschlagen
den ersten Platz in der WK IV. Den Vizetitel feierten Michael Schupfer, Jonas Reif, Bastian Schittler
und Nico Luo in der WK III und mussten dabei lediglich der IGS Kastellaun den Vortritt lassen, welche
die angesetzte Blitzschachrunde für sich entscheiden konnte, nachdem die Mannschaftspunkte
zunächst ausgeglichen gewesen waren. „Wir freuen uns über die ausgezeichnete Leistung unserer
jungen Spielerinnen und Spieler und sind schon auf den Landesentscheid am 16.03.19 in Wörth
gespannt!“, so Betreuer Thomas Damson.

(-Th. Damson -)

28.Januar 2019

Mädchen- und Jungen-Zukunftstag am 28.03.2019

GirlsboysdayFür alle Mädchen und Jungen ab Klasse 5 gibt es hier wichtige Informationen im Überblick:

#girlsday

#boysday

Alle weiteren Informatione findet Ihr auf der entsprechenden Homepage:

www.girls-day.de

www.boys-day.de

 

25.Januar 2019

Schülerinnen und Schüler der Orientierungsstufe trainierten Strategien zur Gewaltprävention und Selbstbehauptung

„Nicht mit mir!“
„Nicht mit mir!“
Starke Kinder
Starke Kinder
Blind vertrauen
Blind vertrauen
Abschlussprüfung - Das Brett...
Abschlussprüfung - Das Brett...
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Wie kann ich eine Gefahrensituation rechtzeitig erkennen? Was kann ich tun, um meine Selbstsicherheit zu steigern? Welche Techniken gibt es, um mich im Notfall einfach und effektiv zu verteidigen? Antworten auf diese und andere Fragen rund um das Thema „Selbstbehauptung“ erhielten Schülerinnen und Schüler unserer Orientierungsstufe im Rahmen eines zweitägigen Kurses am 18. Und 19. Januar in der Sporthalle der Karl-Fries-Realschule plus. Unter der Anleitung von Klaus-Ulrich Feldmeier, Fachwirt für Konfliktmanagement und Selbstverteidigung, lernten insgesamt 16 Mädchen und Jungen nach dem bundesweit einheitlichen Kurskonzept „Nicht mit mir!“ spielerisch und mit großer Begeisterung eine Vielzahl von Strategien zur Bewältigung von kritischen Situationen, aber auch Techniken zur Selbstverteidigung. Die klaren und bisweilen durchaus strikten Anweisungen von Kursleiter Feldmeier, der als ehemaliger Soldat und Polizist Strenge und Fürsorge zugleich ausstrahlte, taten der Begeisterung der Teilnehmer keinen Abbruch, auch nicht, als zum Aufwärmen Liegestütze absolviert werden sollten. Diplompädagogin Sigrid Saxler, die als Schulsozialarbeiterin am WRG tätig ist und den Kurs organisiert hatte, zeigte sich hoch erfreut über den Elan sowie die raschen Fortschritte, welche die Fünft- und Sechstklässler im Verlauf des Kurses in Bezug auf Selbstbewusstsein und Abwehrstrategien erreichten. „Das Ziel dieser Veranstaltung besteht darin, dass die Kinder in einer echten Notsituation intuitiv die richtigen Entscheidungen sowohl für ihre eigene Sicherheit als auch die Sicherheit anderer treffen und sie die richtigen ‚Rettungsinseln‘ wählen“, erläuterte Frau Saxler und betonte, dass damit zugleich Beitrag zur Verhinderung von sexualisierter Gewalt und Missbrauch an Kindern und Jugendlichen geleistet werden solle. Dass dies in einem solchen Rahmen überhaupt möglich war, ist auch dem Förderkreis des WRG zu verdanken, der großzügig die Hälfte der Kursgebühren aller Teilnehmenden übernahm.

Als Abschlussübung galt es, gestärkt durch die Pizzen, die der Geschäftsführer des Jugendhilfswerk e.V., Harald Mader-Helmer, zum Mittagessen spendiert hatte, ein kleines Holzbrett zu durchschlagen. Eine Herausforderung, die alle bereitwillig und bravourös meisterten. Und so waren sowohl der Kursleiter als auch seine Schützlinge am Ende der Veranstaltung überzeugt, dass im Ernstfall jeder von ihnen deutlich machen kann: „Nicht mit mir!“.

Matthias Prill

24.Januar 2019

WRG Bendorf Vize-RLP-Meister

Handball Jan19Bereits im letzten Jahr qualifizierte sich die Handballmannschaft (WK III) des Wilhelm-Remy-Gymnasiums in der Vorrunde für den Regionalentscheid. Während diesem kämpften die besten Mannschaften der Region Koblenz Anfang Januar in der WRG-Arena um den Einzug in das Landesfinale. Dabei setze sich die Jungenmannschaft des WRG durch. Die Mädchenmannschaft, die sich auch für den Regionalentscheid qualifiziert hatte, scheiterte unglücklicherweise aufgrund von zwei Toren. Somit fuhr die Jungenmannschaft allein Ende Januar zum Landesentscheid nach Kirn, um sich dort mit den besten Mannschaften aus ganz Rheinland-Pfalz zu messen. Ebenso wie ihre Vorbilder bei der Handball WM waren die Spieler hochmotiviert und wollten unbedingt die Meisterschaft gewinnen. Im ersten Spiel gegen Wittlich wirkte die Mannschaft sehr nervös und die Spieler zeigten noch nicht ihre individuellen und gemeinsamen Stärken. Dennoch gelang es nach einer holprigen ersten Halbzeit durch einen guten Einsatz in der Abwehr und konzentrierten Abschlüssen das Spiel für sich am Ende mit einem Unterschied von sieben Toren zu entscheiden. Im entscheidenden Spiel gegen Nieder-Olm traf man auf eine körperlich und teilweise spielerisch überlegene Mannschaft. Trotzdem war man sehr motiviert und zeigte eine Leistung, die selbst von den gegnerischen Fans gelobt wurde. Nach einer anfänglichen Schwäche stabilisierte sich die Abwehr und die gegnerischen Spieler hatten immer mehr Mühe sich durchzusetzen. Auch im Angriff gelang es immer wieder durch viel läuferische Arbeit die Abwehr auseinanderzureißen und eine passende Lücke zu finden. Trotzdem reichte es am Ende nicht und man musste sich geschlagen geben. Dabei zeigte sich die Mannschaft jedoch nicht niedergeschlagen, sondern voller Stolz, dass sie es bis zur Vize-Meisterschaft geschafft hatten – und das mit Recht.

Jan Reuter