11.Dezember 2019

Rathaus1Lerngruppe des WRG zu Gast im Rathaus

Im Rahmen des Erdkundeunterrichtes hatte die Klasse 9 b des Wilhelm-Remy-Gymnasiums am 4.November zum Thema Raumordnung eine Kartierung der Bendorfer Innenstadt
durchgeführt. Erfasst wurden Gebäudenutzung, Gebäudeleerstand und Anzahl der Wohneinheiten.
Ein zweiter Unterrichtsgang führte die Gruppe am 29. November zur Bendorfer Stadtverwaltung, wohin Stadtbürgermeister Michael Kessler eingeladen hatte. Die
Schülerinnen und Schüler hatten verschiedene Fragen mitgebracht und konnten sehen, dass das Thema Raumordnung nicht nur ein schulisches ist, sondern den Alltag in unseren
Kommunen bestimmt.
Rathaus2Bei der Begegnung im Rathaussaal erfuhr die Klasse viel über Strategien zur Stadtgestaltung.
Bendorf kaufe beispielsweise kleine Parzellen im Innenstadtbereich auf, um dann interessanten Investoren größere Grundstücke anbieten zu können. Bei der Gestaltung des
Stadtparks habe man darauf gesetzt, das Unterholz zu entfernen, die größeren Bäume aber zu erhalten. Diese Maßnahme habe für mehr Transparenz gesorgt. Schließlich ging es auch
um die Bewerbung Bendorfs für die Ausrichtung der Landesgartenschau. Der Bürgermeister lud die Schülerinnen und Schüler dazu ein, sich in die diesbezüglichen Workshops der Stadt
einzubringen.

( - R. Hoffmann -)

11.Dezember 2019

sani2019Urkunden für Schulsanitäter am Wilhelm-Remy-Gymnasium

Yaren Soylu (Schülerin der Klasse 10c des WRG) und Maximilian Biller (ehemaliger Schüler des WRG, nach seinem Schulwechsel im August nun Mitglied im Schulsanitätsdienst der benachbarten Karl-Fries-Realschule plus) absolvierten
kürzlich erfolgreich die Schulsanitäter-Prüfung und halten nun ihre Prüfungsurkunden in Händen.
Die Prüfung umfasste einen schriftlichen Multiple-Choice-Test und die Herz-Lungen-Wiederbelebung mit Einsatz des Defibrillators als praktische Einzelleistung. In einem weiteren Prüfungsteil war Teamwork gefragt: Je zwei Helfer kooperierten bei der
Erstversorgung einer stark blutenden Wunde am Arm und einer Kopfverletzung.
In 48 Unterrichtseinheiten wurden neben den klassischen Themen der Sanitätshelferausbildung des Deutschen Roten Kreuzes wie gestörte Vitalfunktionen, Schock, Verbrennungen, Kopfverletzungen, Knochenbrüche oder der Transport und
die Lagerung von Verletzten auch schulspezifische Themen behandelt wie die Evakuierung von Rollstuhlfahrern, das Führen des Verbandbuches oder die sanitätsdienstliche Betreuung schulischer Veranstaltungen.
Im Schulsanitätsdienst engagieren sich am Bendorfer Gymnasium seit zwölf Jahren ein gutes Dutzend Schülerinnen und Schüler aus den Klassenstufen 5 bis 13. Sie leisten einen wertvollen Beitrag für eine reibungslose Erstversorgung von Verletzten.
Die Arbeitsgemeinschaft profitiert von der guten Kooperation mit dem DRK.
Schulleiter Johannes Arnold und Sicherheitsbeauftragter Ralf Hoffmann dankten hierfür ausdrücklich dem eigens aus Mayen angereisten Leiter Bildungswesen beim DRK-Kreisverband, Frank Minwegen.

( - R. Hoffmann -)

04.Dezember 2019

Schul-Weihnachtskonzert in St. Medard Bendorf

Weihnachtskonzert 2019Am Dienstag, 17.12.2019, veranstaltet das Wilhelm-Remy-Gymnasium Bendorf um 19.00 Uhr ein großes Weihnachtskonzert in der katholischen St. Medard-Kirche in Bendorf (Kirchplatz) und lässt damit seine alte Konzert-Tradition in der Adventszeit wieder aufleben. Neben weihnachtlich stimmungsvoller Musik werden auch poppig-rockige Klänge unplugged zu hören sein. Dabei treten insgesamt bis zu 100 Musikerinnen und Musiker aus verschiedensten Jahrgangsstufen und aus dem Lehrerkollegium als Solisten sowie in unterschiedlichen instrumentalen Ensembles (Projektorchester, Mittelstufenband, Schulband, Klassen-Ensembles, Duos) und Vokal-Ensembles (Sing- bzw. Chorklassen der Jahrgangsstufe 5, WRG-Schüler-Lehrerchor) unter der Leitung ihrer Musiklehrenden Frau Hürter, Herr Brengmann und Herr Dr. Kulosa auf und freuen sich, ihre einstudierten Musikwerke vor großem Publikum mit klangvoller Kirchen-Akustik präsentieren zu dürfen.
Der Eintritt ist frei, es wird um Spenden für die Fachschaft Musik des WRG gebeten.
26.November 2019

Rollstuhlbasketball für Alle

 

  • .
    .
  • .
    .
  • .
    .
  • .
    .
  • .
    .
  • .
    .
  • .
    .
  • .
    .
  • .
    .
  • .
    .
  • .
    .
  • .
    .
  • .
    .
  • .
    .
  • .
    .
  • .
    .

Bereits zum dritten Mal nahmen Schülerinnen und Schüler der Rollstuhl-AG am Jedermann-Turnier im Rollstuhlbasketball teil. Aufgrund des großen Interesses konnte das WRG in diesem Jahr sogar zwei Mannschaften stellen. Nach z.T. spannenden Spielen gegen starke Gegner reichte es am Ende für einen dritten und einen vierten Platz. Hervorzuheben war besonders die tolle Teamarbeit unserer Mannschaften und der Einsatzwille jedes Einzelnen, sodass tatsächlich jeder unserer Schülerinnen und Schüler im Laufe des Turniers zum Korberfolg kam. Auch wenn es am Ende nicht zum Finale reichte, war es wieder ein gelungenes Turnier mit vielen netten und interessanten Teilnehmern.  

Was nämlich den Sportlern und Gästen in der Pollenfeldschule in Metternich geboten wurde, hatte weniger mit einem Wettkampf zu tun, bei dem nur der Sieger ist, der am Ende als Gewinner vom Platz geht. Viel mehr stand der gemeinsame Sport und Spaß im Vordergrund. Ob erfahrene Spieler, Neulinge, Junge, Alte, Rollifahrer, Läufer, Sportler mit und ohne Beeinträchtigung, jeder konnte mitmachen. Möglich war dies über Regeländerungen und das Fairplay aller Teilnehmer. Um z.B. Chancengleichheit zu gewähren, reichte es für manche Spieler das Netz oder ein Band am Basketballkorb zu treffen, um zu punkten. Dann kommt es auch mal vor, dass der Kleinste im Team auf einmal der Größte ist. Vielen Dank an die Organisatoren der RSG Koblenz für dieses besondere Turnier. Im kommenden Jahr werden wir sicher wieder mit dabei sein.

Für das WRG traten an: Najda Almozayin, Jay Camplin, Hanna Dötsch, Jan Dötsch, Tijan Keffer, Josias Knobloch, Nico Luo, Johanna Schmidt, Sebastian Sommer, Arvid Tegtmeier und Trainer Herr Steiger

(Fabian Steiger)

18.November 2019

Am Mittwoch, den 13.11. und Donnerstag, den 14.11.2019 führte die Musical-AG unter Leitung von D. Brengmann das Musical "Alice im Wunderland" auf.

Beide Vorstellungen in der "Sayner Hütte" waren sehr gut besucht, und die Zuschauer spendeten begeistert Beifall.

Neben Schulorchester und zahlreichen sehr engagierten Darstellerinnen und Darstellern wurde Herr Brengmann von Frau Haubrich und Herrn Brügel unterstützt.

Frau Haubrich und Team entwickelten äußerst fantasievolle Kostüme und Bühnenbilder. Das Technikteam unter Leitung von Herrn Brügel setzte alles ins rechte Licht und sorgte für einen guten Ton.

Wir danken an dieser Stelle auch herzlich dem Förderverein, der diese Musical-Produktion großzügig unterstützt hat.

Eine kleine Nachlese in Bildern:

  • .
    .
  • .
    .
  • .
    .
  • .
    .
  • .
    .
  • .
    .
  • .
    .
  • .
    .
  • .
    .
  • .
    .
  • .
    .
  • .
    .
  • .
    .
  • Dank an Herrn Brengmann für unermüdlichen Einsatz
    Dank an Herrn Brengmann für unermüdlichen Einsatz
  • Das Orchester
    Das Orchester
  • Dank an Frau Haubrich für Bühnenbild und Kostüme
    Dank an Frau Haubrich für Bühnenbild und Kostüme
  • .
    .
  • .
    .
  • Grinsekatze
    Grinsekatze
  • Weißes Kaninchen
    Weißes Kaninchen
  • Dank an Herrn Brügel und die Bühnentechniker
    Dank an Herrn Brügel und die Bühnentechniker
 
 
18.November 2019

matheolympDie Oma hat die T-Shirts der Enkelkinder gewaschen; eins ist rot, eins ist blau und zwei sind grün. Sie hängt die T-Shirts nebeneinander zum Trocknen auf die Leine.
Wie viele verschiedene Möglichkeiten der Anordnung hat die Oma dafür, wenn man nur die Farben betrachtet?
Diese und weitere Aufgaben mussten unsere beiden Schüler aus der Klasse 6b in der ersten Runde der 59. Mathematikolympiade lösen.
Die Mathematikolympiade ist ein Wettbewerb für alle Mathefans von Klasse 3 bis 13:
Bei der Mathematik-Olympiade in Deutschland haben Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ihre mathematischen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen und
weiterzuentwickeln. Anspruchsvolle Aufgaben fördern logisches Denken, Kombinationsfähigkeit und den kreativen Umgang mit mathematischen Methoden.
Der Wettbewerb erstreckt sich über mehrere Runden - wer es in die Bundesrunde schafft, kann auf olympisches Edelmetall hoffen.
Die erste Runde (Schulrunde) ist eine Hausaufgabe, für die die Schüler vier Wochen Zeit hatten. Neben dem laufenden Unterricht, den Hausaufgaben und den
Vorbereitungen auf Überprüfungen erfordert das Lösen der Aufgaben eine beträchtliche Zeit. Dass die beiden diese Zeit investiert haben, zeugt von großem
Engagement.
Unsere beiden Mathefans haben die erste Runde so erfolgreich gemeistert, dass sie sich für die zweite Runde (Regionalrunde) qualifiziert haben. Dabei müssen sie sich
in einer vierstündigen Klausur wieder vier Aufgaben stellen, die gegenüber den Aufgaben der ersten Runde noch anspruchsvoller sind. Wir drücken den beiden die
Daumen, dass sie den Wettbewerb erfolgreich weiter durchlaufen können.

( - S. Kindel -)

28.Oktober 2019

Impressionen vom Tag der offenen Tür 2019/2020

Am Samstag, den 26. Oktober öffnete unsere Schule für zukünftige Schülerinnen und Schüler sowie ihre Eltern (fast) alle Türen - ein kleiner Rundgang:

Herzlich Willkommen am WRG
Herzlich Willkommen am WRG
Begrüßung durch Schulleiter J. Arnold
Begrüßung durch Schulleiter J. Arnold
Auftritt der Singklassen
Auftritt der Singklassen
Musical: Alice im Wunderland
Musical: Alice im Wunderland
Die Schulband sorgt für Stimmung
Die Schulband sorgt für Stimmung
Geschichte Ägyptens zum Anfassen
Geschichte Ägyptens zum Anfassen
Erdkunde: Gewusst wo - der Atlas-Führerschein
Erdkunde: Gewusst wo - der Atlas-Führerschein
Regungslos - Präsentation des Kurses Darstellendes Spiel (12)
Regungslos - Präsentation des Kurses Darstellendes Spiel (12)
Die Mini-SV kann einpacken: Aktion Weihnachten im Schuhkarton
Die Mini-SV kann einpacken: Aktion Weihnachten im Schuhkarton
Großer Andrang und hoher Besuch aus Buckingham Palace
Großer Andrang und hoher Besuch aus Buckingham Palace
Auch Kate und Meghan kamen kurz vorbei (leider schon wieder im selben Outfit...)
Auch Kate und Meghan kamen kurz vorbei (leider schon wieder im selben Outfit...)
Latein: fleißige Römer
Latein: fleißige Römer
Französisch: Bonjour de Paris!
Französisch: Bonjour de Paris!
Musik: gemeinsames Singen
Musik: gemeinsames Singen
Sport:Wettrudern auf dem Ergometer
Sport:Wettrudern auf dem Ergometer
Hier entstehen Masken und Bühnenbild für die bevorstehende Musicalaufführung
Hier entstehen Masken und Bühnenbild für die bevorstehende Musicalaufführung "Alice im Wunderland"
MINT: Experimente - nie ohne Schutzbrille
MINT: Experimente - nie ohne Schutzbrille
MINT: Einführung in die Mikroskopie
MINT: Einführung in die Mikroskopie
MINT: Der 3-D-Drucker druckt am PC entworfene Figuren
MINT: Der 3-D-Drucker druckt am PC entworfene Figuren
Tiefenentspannung bei der Klangschalenmassage - ein Angebot des KBI
Tiefenentspannung bei der Klangschalenmassage - ein Angebot des KBI
Allen KuchenspenderInnen ein großes Lob und vielen Dank!!!
Allen KuchenspenderInnen ein großes Lob und vielen Dank!!!
Previous Next Play Pause
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21

 

28.Oktober 2019

TagderReligionen2019Am Donnerstag, den 24.10. 2019 führte die Jahrgangsstufe 8 einen "Tag der Religionen" durch.
Im Rahmen des Präventionsprogramms unserer Schule wird der interreligöse Dialog für Frieden und Toleranz gefördert. Zu diesem Zweck werden Gotteshäuser der drei monotheistischen Religionen besucht sowie Gespräche mit Vertretern dieser Religionen geführt.
Die Exkursion wurde von Religions- und Ethiklehrenden der 8. Klassen begleitet (Fr. Hoeppe, Fr. Fettelschoss, Fr. Reuter, Hr Finke) und von Mitgliedern des Präventionsteam geplant. (Fr Fettelschoss, Fr Schmenk).
Wir besuchten die Tahrir Moschee in Koblenz sowie die Synagoge in Koblenz-Rauental. Die Kirchen werden später in einem Unterrichtsgang in Bendorf besichtigt.

( - J.Schmenk -)

14.Oktober 2019

Vorlesewettbewerb2019Vorlesewettbewerb - Schulsiegerin gefunden

Am letzten Schultag vor den Herbstferien fand in der Schulbibliothek des Wilhelm-Remy-Gymnasiums wieder der Vorlesewettbewerb für die sechsten Klassen statt. Die Deutschlehrkräfte der drei Klassen 6a, 6b und 6c hatten zuvor insgesamt neun Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Deutschunterrichts ermittelt, die die Klassen beim Schulentscheid vertreten sollten.

Zunächst wurde drei Minuten lang aus einem Buch vorgelesen, das sich die Jugendlichen selbst ausgesucht und zum Wettbewerb mitgebracht hatten. Im zweiten Teil musste ein unbekannter Text vorgelesen werden; diesmal zwei Minuten aus India Desjardins´ „Das verdrehte Leben der Amélie“.

Dann gespanntes Warten für die Schülerinnen und Schüler und Beratung der Jury. In ihr vertreten: das Leitungsteam der Schulbibliothek (Judith Vomfell und Ralf Hoffmann), die Fachschaft Deutsch (Heike Opgenorth-Hoffmann und Martin Finke) und Uwe Sigismund vom Bendorfer Buchladen, der die Schulbibliothek nicht nur beim Vorlesewettbewerb regelmäßig unterstützt.

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten Urkunden für den „Klassensieg“ sowie ein Buchpräsent nach Wahl. Schließlich die Siegerehrung für die drei Besten, die Schulleiter Johannes Arnold vornahm: Die Plätze 2 und 3, zusätzlich dotiert mit einem Büchergutschein über 15 Euro, gingen an Pauline Nowak und Loana Klossek (beide Klasse 6 a), Platz 1, zusätzlich dotiert mit einem Büchergutschein über 20 Euro, an Paula Nachtsheim (Klasse 6 c), die das Wilhelm-Remy-Gymnasium im kommenden Jahr auf Kreisebene vertreten darf.

Ein Vorlesewettbewerb ist ein probates Mittel, um einer zunehmenden Leseschwäche bei Kindern und Jugendlichen, die auch die letzte IQB-Studie festgestellt hat, zu begegnen. Er macht neugierig auf mehr Lektüre und trainiert, mit Lampenfieber umzugehen, denn immerhin ist so ein Auftritt vor Schülerinnen und Schülern aus anderen Klassen und teils fremden Lehrkräften keine einfache Sache. Genau deswegen soll die gute Tradition am Wilhelm-Remy-Gymnasium erhalten bleiben.

 

( - R. Hoffmann -)

27.September 2019

Kaiser, Kutschen und Kulissen - Studienfahrt des Geschichts-LKs 12 nach Wien

KF WienJahr für Jahr erscheint die österreichische Hauptstadt in Ranglisten als lebenswerteste Stadt der Welt. In der zweiten Schulwoche war es nun an den Schülerinnen und Schülern des Geschichtsleistungskurses der Jahrgangsstufe 12 begleitet von Herrn Oertel und Frau Mattern dieses Urteil zu überprüfen.

Kaum dem Nachtzug aus Koblenz entsprungen machten wir unsere ersten Erfahrungen mit den Wiener Öffis, die für die nächsten Tage ein unverzichtbares Hilfsmittel auf unsrer Entdeckungsreise durch die Donaumetropole darstellten. So brachten uns Bus, Straßenbahn und U-Bahn über 5 Tage sicher zu den touristischen „Klassikern“ eines Wienaufenthalts. Dabei besuchten wir die kaiserliche Sommerresidenz Schloss Schönbrunn, lustwandelten durch den angrenzenden Park und schauten hinter die Kulissen der Staatsoper.

Daneben statteten wir auch den eher wenig von Touristen heimgesuchten Orten einen Besuch ab. So nahmen wir die aus dem Unterricht schon bekannten Reichskleinodien in der kaiserlichen Schatzkammer in Augenschein und stellten mit Verwunderung fest, wie zerbrechlich doch die alte Reichskrone in Wirklichkeit aussieht. In der Wagenburg bestaunten wir kaiserliche Staatskarossen von Kutschen bis Schlitten, die meist viel mehr über alltägliche Herrschaftsrepräsentation verraten als die von Touristenströmen belagerten Prunkräume im nahen Schloss Schönbrunn. Im Haus der Geschichte Österreich informierten wir uns in einer interaktiven Ausstellung über die uns doch kaum bekannte österreichische Geschichte seit 1918. Besonders dem wechselvollen Umgang mit der Herrschaft des Nationalsozialismus – von Österreich als dem ersten Opfer der Aggression bis hin zum sich entwickelnden Verständnis einer Mitverantwortung für nationalsozialistische Gräueltaten – wurde viel Raum gegeben und mit aktuellen politischen Fragestellungen verknüpft.

Schließlich galt es aber auch das Freizeitvergnügen in Wien unter die Lupe zu nehmen. Daher genossen wir das heitere Treiben auf dem Naschmarkt und stürzten uns in waghalsige Fahrgeschäfte im Prater. Als krönenden Abschluss unseres Aufenthalts konnten wir am letzten Abend dank Frau Matterns Social Media-Künsten von einem Stadtstrand am Donaukanal aus den Musiker RAF Camora live bestaunen.

Auch wenn wir nur einen kurzen Einblick in die vielen Möglichkeiten, die Wien bietet, erhalten haben, können wir uns dem Urteil nur anschließen, dass Wien eine sehr lebenswerte Stadt ist.

Wir bedanken uns ganz herzlich beim Förderverein unserer Schule, der unser reichhaltiges Kulturprogramm finanziell unterstützt hat.

(C. Oertel)

19.September 2019

philSymposionPhilosophisches Symposium

Diese philosophische Gesprächsrunde findet einmal pro im Monat jeweils

mittwochs in der 8. + 9. Stunde (14: 00 -15: 30)

für alle Schülerinnen und Schüler ab Klasse 9 statt.

Jedes Philosophische Symposium behandelt ein Thema oder einen Philosophen.

 

Neugierig? Dann komm und diskutiere mit!

( - H. Opgenorth-Hoffmann -)

11.September 2019
SchulbusLiebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,
 
in den vergangenen Tagen erreichten uns verstärkt Anfragen bezüglich des Busverkehrs der Linie 966 zwischen dem Schulzentrum Bendorf und den Ortschaften Bendorf-Sayn, Bendorf-Stromberg, Caan, Nauort. Nachdem die Schule und der Schulträger (Kreis Mayen-Koblenz) wiederholt bei den zuständigen Unternehmen auf diese Probleme hingewiesen und um umgehende Lösung des Problems gebeten haben wurde uns soeben mitgeteilt, dass die Fahrt 966008 (um 13:28 Uhr ab Schulzentrum) diese Woche komplett krankheitsbedingt ausfallen wird. Dies wirkt sich auch auf die Fahrt 966010 (Abfahrt um 13:38 Uhr ab Schulzentrum) aus, da nicht alle Schüler der Realschule-plus und des Gymnasiums in einen Bus passen. 
Der Kreis bat uns, diese Information an die Schülerinnen und Schüler unserer Schule weiterzugeben, damit "eine Ersatzbeförderuung durch die Eltern oder ein Taxi organisiert werden kann. Die Kosten übernimmt die RMV (Rhein-Mosel Verkehrsgesellschaft mbh)."
 
Wir bedauern die Umstände und werden Sie über die Homepage informieren, sobald sich die Situation geändert hat.
 
( -Christoph Mohr, StD -)
09.September 2019
Auf dem Forum Romanum
Auf dem Forum Romanum
Kolosseum bei Nacht
Kolosseum bei Nacht
Im Kolosseum
Im Kolosseum
Auf der Kuppel des Petersdoms
Auf der Kuppel des Petersdoms
Flugzeugstaffel
Flugzeugstaffel "Frecce Tricolori"
Gemeinsames Abendessen
Gemeinsames Abendessen
Im Kapitolinischem Museum
Im Kapitolinischem Museum
Auf dem Palatin
Auf dem Palatin
Blick über die Stadt
Blick über die Stadt
Marcellus-Theater
Marcellus-Theater
Rennen im Circus
Rennen im Circus
Previous Next Play Pause
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11

Auf den Spuren der alten Römer

Lateinkurs auf literarischer Entdeckungsreise in der Ewigen Stadt

„Anderer Orten muss man das Bedeutende aufsuchen, hier werden wir davon überdrängt und überschüttet.“ Diese Zeilen schrieb Johann Wolfgang von Goethe in sein Tagebuch, als er am 7. November 1786 in Rom weilte. Die Stimmung, die in diesen Worten anklingt, konnten auch die Schülerinnen und Schüler des Grundkurses Latein der MSS 11 allzu gut nachempfinden, als sie am Ende des vergangenen Schuljahres eine Woche lang die Schönheit der italienischen Hauptstadt bestaunen durften.

Unter der Leitung der beiden Lateinlehrer Claudio Civello und Matthias Prill war die Reise monatelang vorbereitet worden, alle Teilnehmer waren von Anfang an in die Organisation und Planung eingebunden. Finanzielle Unterstützung erfuhr das Vorhaben durch den Förderkreis des WRG, dem alle Teilnehmer an dieser Stelle noch einmal herzlich danken.

Das Konzept der inzwischen bereits zum vierten Mal durchgeführten literarischen Studienreise besteht darin, die bekanntesten Sehenswürdigkeiten nicht einfach nur „abzulaufen“, sondern sich vor Ort mit einigen der schönsten Texte der Weltliteratur zu befassen. Folglich geht es neben den lateinischen Klassikern auch um Texte, die in der Bewunderung für die klassische Antike entstanden sind: etwa von Petrarca, Du Bellay oder eben Goethe. Intensive Vorarbeit erforderte auch dieses Mal die Erstellung eines eigenen Reiseführers, für den alle Mitreisenden mindestens eine Doppelseite mit den Texten und nützlichen Zusatzinformationen gestalteten. Vor Ort diente dieser dann als Grundlage für die literarischen Stadterkundungen. Zu den Highlights der diesjährigen Studienreise gehörten u.a. drei nächtliche Spaziergänge durchs antike Stadtzentrum. Und schon am ersten Abend stockte so manchem beim Blick auf das in der Dunkelheit beleuchtete Kolosseum vor Bewunderung der Atem. Am zweiten Tag der Reise stand der Aufstieg auf die Kuppel des Petersdoms auf dem Programm. Hier hatte man am italienischen Nationalfeiertag einen beeindruckenden Blick über die Dächer der Stadt, und zumindest einige konnten auch die von einer Flugzeugstaffel in den Himmel gezeichneten Nationalfarben live bestaunen. Genutzt wurde dieser ausgefallene Ort zudem für einen kleinen Vortrag über die Geschichte des Petersdomes und der Obelisken, die sich wie ein roter Faden durch die Stadt ziehen. Es folgten im Laufe der Woche zahlreiche weitere Referate zu den verschiedensten Epochen der römischen Literatur und Architektur sowie der Besuch der Vatikanischen sowie Kapitolinischen Museen. Für ihren Vortrag über den Circus Maximus hatten sich die Referenten etwas ganz Besonderes überlegt: auf der antiken Rennbahn ließen sie ihre Mitreisenden ein kleines Rennen austragen; auf diese Weise schafften sie es, die Atmosphäre des von ihnen vorgestellten Pliniusbriefes lebendig werden zu lassen. Und natürlich ließen es sich die Schülerinnen und Schüler hier nicht nehmen, die in der Ars amatoria studierten Flirttipps eines Ovid vor Ort auszuprobieren. Nach einer erlebnis- und ereignisreichen Woche bei traumhaftem Wetter fiel der Abschied aus der Ewigen Stadt natürlich wahrlich nicht leicht, zumal Lateinlehrer Civello am Flughafen seine Zuhörer auch noch die überaus traurige Stimmung des 8. n. Chr. aus Rom verbannten Dichters beim Abschied aus seiner Heimat eindrucksvoll nachempfinden ließ: „Wenn mir das – ach! – so traurige Bild jener Nacht wieder einfällt, welche der letzte Rest Zeit in meiner Stadt für mich war, wenn ich erinner‘ die Nacht, in der so viel Liebes ich da ließ, fließt aus den Augen auch jetzt mir eine Träne heraus.“ Für Ovid gab es leider kein Zurück, die Lehrer und vermutlich auch ihre Schülerinnen und Schüler werden (irgendwann) wiederkommen. Die Vorbereitungen für die nächste Studienfahrt laufen bereits.

(- M. Prill -)

05.September 2019

12er Biologie-Leistungskurs besucht erstes Symposium für Biologie-Leistungskurse

Bio 1Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Reizbarkeit, Herzrhythmusstörungen, Atembeschwerden, Gelenkschmerzen und Diabetes können verschiedenen Ursachen haben, die wenigsten würden all diese Symptome wohl mit einer einzigen Krankheit in Verbindungen bringen.

Am Dienstag, den 04.06.19 besuchten 19 Schülerinnen und Schüler des Biologie-Leistungskurses 1 der Jahrgangstufe 12 von Frau Otto das erste Symposium für Biologie-Leistungskurse zum Thema Hämochromatose (Eisenspeicherkrankheit), um mehr über diese Zusammenhänge zu erfahren.

Das Thema Eisenmangel und Blutarmut ist vielen Menschen wohl bekannt, doch dass es auch das genaue Gegenteil – nämlich ein zu viel an Eisen im Blut geben kann, wissen die wenigsten; und dies obwohl hiermit dramatische Folgen für den menschlichen Organismus verbunden sind. Die Hämochromatose – eine autosomal rezessiv vererbte Stoffwechselkrankheit – ist leider auch vielen Hausärzten nicht so präsent, sodass die Krankheit oft sehr spät und in einigen Fällen zu spät diagnostiziert wird. Bei Betroffenen sind dann meist bereits die Leber, die Bauchspeicheldrüse und die Gelenke so sehr geschädigt, dass ein Diabetes meist nicht mehr abzuwenden ist, die einfachsten Bewegungen mit Schmerzen verbunden sind bzw. nur noch eine Lebertransplantation den Patienten retten kann.

Die Schüler konnten von ausgewählten Experten erfahren, dass es selbst in der heutigen Zeit oft erst bei einem fortgeschrittenen Krankheitsverlauf - wie der von  außen deutlich sichtbaren Bronzediabetes - zur richtige Diagnose kommt und dies, obwohl nur wenige Blutwerte genügen, um die Krankheit eindeutig zu identifizieren. Zudem wurde deutlich, warum die Erforschung der Hämochromatose von Seiten der Pharmaindustrie nicht vorangetrieben wird und warum sich Krankenkassen mit der Anerkennung der Diagnose bzw. der entsprechenden Behandlung oft schwer tun.

Herr Professor Dr. P. Nielsen erläuterte in seinem Vortrag zunächst die Bedeutung von Eisen für den menschlichen Organismus und die Fähigkeiten der Zelle Eisen zu speichern. Gleichzeitig ging der auch auf die Gefahren, die von diesem Metall für den Organismus ausgehen, ein. Die Schüler erfuhren, dass Hecidin das entscheidende Enzym im Eisenstoffwechsel des menschlichen Organismus ist und was eine Punktmutation auf dem HFG-Gen mit einem Überangebot an Eisen zu tun hat. In einem zweiten Vortrag – von Frau PD Dr. med. Sabine Hentze– Humangenetikerin aus Heidelberg – wurden Diagnoseverfahren zur Ermittlung des C282Y-Alles auf Chromosom 6 und und des H63D-Allels vorgestellt und die damit einhergehenden ethischen Fragen zum Thema aufgeworfen. Mit Frau Dr. med. Barbara Butzeck referierte im Anschluss auch eine Betroffene und schilderte ihren langen Leidensweg bis zur richtigen Diagnose. Abschließend zeigte der Rheumatologe Dr. med. A. Braner, durch Praxisbeispiele auf, warum bei den auftretenden Gelenkbeschwerden nur genaue Untersuchungen und bildgebende Verfahren einen Zusammenhang zur Hämochromatose und eine Abgrenzung zu anderen rheumatischen Erkrankungen erlauben.

Bio 2Ist die richtige Diagnose einmal gestellt, so ist der bereits aus dem Mittelalter bekannte Aderlass das Mittel der Wahl zur Behandlung und verschafften den Betroffene Linderung. Unser derzeitiges Gesundheitssystem macht es Betroffenen aber nicht leicht Arztpraxen zu finden, die diese zeitintensive und wenig lukrative Behandlung durchführen. Geheilt werden kann die Krankheit (noch) nicht, obwohl die auslösenden Allele bekannt sind. Ob bzw. wann es zum Ausbruch der Krankheit kommt und wie schwer der Verlauf ist, ist von Patient zu Patient verschieden und hängt von der sogenannten unvollständigen Penetranz ab. Umso wichtiger ist es, beim Auftreten der unspezifischen Symptome auch an die Eisenspeicherkrankheit zu denken. Nur so kann den Betroffenen der meist (zu) lang Leidensweg erspart werden. Eine gute Aufklärung der Ärzteschaft und der breiten Öffentlichkeit ist daher zwingend erforderlich. Das vom Rhein-Gymnasium in Sinzig veranstaltete Symposium – da waren sich alle Schülerinnen und Schüler einig – war hierzu hervorragend geeignet und wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

(N. Otto)

02.September 2019

Diskussionsabemd Sozi LK