23.Juni 2022

Sommerkonzert22Endlich wieder - ein Sommerkonzert des WRG Bendorf


Am Dienstag, den 5.7.2022 wird es endlich wieder ein Konzert am Wilhelm-Remy-Gymnasium geben. Nach langen Zeiten, in denen wir von Corona gebeutelt wurden, dürfen die Schülerinnen und Schüler als Solisten und in diversen Ensembles ihre musikalischen Fähigkeiten zeigen.
Der Fachbereich Musik präsentiert verschiedenste instrumentale Besetzungen sowie die neuen Singklassen der 5er. Letztere hatten ganz besonders unter den Pandemie-Bedingungen zu leiden, war doch Singen lange Zeit unmöglich und ein geregelter Probenbetrieb undenkbar. Daher sind wir alle froh, nun etwas zum kulturellen Leben der Stadt Bendorf beitragen zu dürfen.

Hot and cool – Flottes und Nachdenkliches zum Sommer, so heißt es im Untertitel. Auf der einen Seite werden dem Zuhörer heiße Rhythmen und mitreißende Stücke serviert. James Brown, die Band „Opus“ und die „Toten Hosen“ sind dabei. Manche Stücke gewähren auch eine Auszeit vom stressigen Alltag, der doch die letzten Wochen und Monate das Alltagsleben so geprägt hat. So bleibt auch Zeit zum Herunterkommen in dieser hektischen Zeit; bleibt Zeit, in einem positiven Sinne „cool“ zu werden und Musik einfach einmal als das zu genießen, was sie sein kann: Entspannung und innere Ruhe.

Auf der andere Seite wird es aber auch nachdenkliche Töne geben, denn wir alle wissen,dass diese Ruhe nicht allen Menschen auf der Welt vergönnt ist. Das Lied „Die Gedanken sind frei“, dargeboten von allen 5. Klassen, erinnert uns daran, dass es unsere Freiheit ist, die solche Erholungsmomente sichert. Die aktuellen Ereignisse in der Ukraine gemahnen daran, dass sich andere Menschen gerade im Krieg befinden, während es uns gut geht.
Das Lied „shalom aljechem“, das ebenfalls von den Singklassen präsentiert wird, ruft uns auch dies ins Gedächtnis. Im Text sehr nachdenklich, ist es musikalisch doch kraftvoll. Der
Wunsch „Friede für alle“ kann nicht oft genug ausgesprochen werden. Gemeinsames Musizieren ist ja ein erster, wenn auch kleiner Schritt auf diesem Weg.
Freuen Sie sich also mit uns auf Nachdenkliches und Flottes aus dem Fachbereich Musik des WRG;

Termin ist Dienstag, der 05.07.2022 um 18.30 Uhr in der Sporthalle.

 

23.Juni 2022

yzeure22Nach einer zweijährigen, durch die Corona-Pandemie bedingte, Unterbrechung fand im Zeitraum vom 9.5. bis 16.5.2022 wieder der Austausch zwischen dem Collège François Villon in Yzeure und diesmal den beiden weiterführenden Schulen in Bendorf statt. Die begleitenden Lehrerinnen und Lehrer der Karl-Fries-Realschule plus und des Wilhelm-Remy-Gymnasiums in Bendorf machten sich mit insgesamt 17 Schülerinnen und Schülern in Bendorfs französische Partnerstadt auf.
Nach einer langen, aber auch unterhaltsamen Busfahrt wurden die deutschen Schülerinnen und Schüler herzlich von ihren Gastfamilien in Yzeure in Empfang genommen, sodass das Abenteuer Austausch richtig beginnen konnte. Neben Besuchen in der Schule und des Unterrichts standen verschiedene Ausflüge auf dem Programm. Den Beginn machte hierbei eine Führung durch Yzeure
mit all seinen Verbindungen zu Bendorf sowie ein anschließender Empfang durch Offizielle der Stadt Yzeure und des Freundschaftskreises der beiden Orte.
So besichtigte die Gruppe das „Maison Mantin“ in der Nachbarstadt Moulins, man reiste ebenfalls gemeinsam in das mittelalterliche Dorf Souvigny und erkundete bei sommerlichen Temperaturen die Thermalstadt Vichy. Das abschließende Wochenende wurde in den Gastfamilien verbracht, wodurch die Verbindungen der Schülerinnen und Schüler mit ihren Partnerinnen und Partnern noch einmal deutlich gefestigt werden konnten.
Dies zeigte sich beim doch sehr emotionalen und tränenreichen Abschied, der ein deutliches Indiz für den Erfolg dieses Austauschs darstellt. Daher freuen wir uns alle, wenn die französische Delegation im Mai 2023 nach Deutschland reisen wird und wir ihnen unsere Region zeigen dürfen.

( - Benjamin Schmitt -)

06.Juni 2022

DS12 2022 3DS-Treffen in Leutesdorf - Thema „Vorurteile - Schublade auf!“

Vor einiger Zeit wurde dem Grundkurs Darstellendes Spiel (DS) des 12. Jahrgangs von Herrn Surall - auch von eben diesem Lehrer - das Angebot unterbreitet, an einem DS-Treffen teilzunehmen, bei dem man ein

selbst erarbeitetes Stück präsentieren kann. Die Schüler waren dieser Idee nicht abgeneigt und somit wurde eine Bewerbung zu ihrem derzeitigen Projekt „Vorurteile - Schublade auf!“ abgeschickt. In der Zeit - in der auf eine Antwort gewartet wurde - konnte das Stück vom Kurs noch weiter ausgebaut und verfeinert werden, was von den Schülern auch herzhaft angegangen wurde. Als dann nun endlich die Rückmeldung zur Annahme bei dem Treffen kam, wurde auch noch eine Generalprobe organisiert, bei der alles noch einmal auf Herz und Nieren geprüft wurde und am Ende ein aufpoliertes und präsentationsfähiges Stück zum Vorschein kam. Somit wurden die Schüler am Schluss mit einem guten Gefühl entlassen, auf dass die Vorstellung nur gut ablaufen könne.

Am 28. April war es dann soweit und die Anreise des Kurses, der auch von Frau Schatz begleitet wurde, in Leutesdorf begann. Neben dem Kurs aus Bendorf hatten sich auch noch vier weitere Kurse beworben, welche nun alle nach und nach eintrafen. Als auch die letzten Schüler eingetroffen waren, gab es noch eine kurze Einweisung von Herrn Surall, woraufhin die Begrüßung und die Vorstellung der Gruppen begann.

Bei dieser hatte jede Gruppe ein kleines Vorstellungsstück vorbereitet, welches nun - nach einer kleinen Gemeinschaftsübung, wobei die Gruppennamen laut „vorgesungen“ wurden und auch in Fantasiesprache eigene Begrüßungen entwickelt und auch weitergegeben wurden - präsentiert und aufgeführt wurde.

Nun begann der eigentliche Teil, bei dem die Gruppen ihre Arbeit, in Form von Stücken, präsentieren konnten. Zunächst stellten Kurse vom Gymnasium im Kannenbäckerland aus Höhr-Grenzhausen, vom Bertha-von-Suttner Gymnasium aus Andernach, und vom Gutenberg-Gymnasium aus Mainz ihre Programme vor.

DS12 2022 2Danach gab es erst einmal eine längere Pause, in welcher die Zimmer bezogen werden konnten. Die Schüler aus Bendorf allerdings versammelten sich auch auf der Bühne, um die baldige Vorstellung fertig zu besprechen und die Bühne auch leicht umzugestalten. Vor allem dem „Off“ wurde hierbei besondere Aufmerksamkeit geschenkt, da es für die Vorstellung komplett umgestaltet werden musste. Nachdem aber auch diese letzten Vorkehrungen getroffen wurden, konnte sich der Kurs noch für eine Zeit lang entspannen.

Nun aber war der Bendorfer Kurs mit seinem Stück  „Schublade auf!“ an der  Reihe. Es gab noch eine kurze  Motivation von Seiten des Lehrers, und dann ging es auch schon los. Obwohl während der Aufführung nicht alles reibungslos ablief,  konnte die Vorstellung  durch die gute Initiative der Schüler flüssig durchgespielt  werden und auch zu einem  sauberen Abschluss kommen. Dies wurde auch von den Zuschauern so aufgefasst - was sich aus den Rückmeldungen ablesen lässt.

Nachdem als letzte Gruppe der Kurs des Sebastian-Münster-Gymnasiums aus Ingelheim einen - in ihren eigenen Worten - „satirischen Rückblick auf die letzten zwei Jahre“ dargestellt hatte, konnte das Abendessen beginnen. Als auch dies vollendet war, wurde das „Rückspiel“ für die einzelnen Gruppen geplant, bei dem jede Gruppe eine spielerische Rückmeldung zu einer anderen Gruppe geben sollte. So musste Bendorf ein „Rückspiel“ für Höhr-Grenzhausen - und umgekehrt - geben.

Schlussendlich konnte der Abend entspannt ausklingen und kursintern wurden noch einige Aktivitäten unternommen.

Am nächsten Tag wurde bereits früh zum Frühstück aufgerufen, damit danach schnell die Zimmer geräumt werden konnten. Nach Erledigung dieser Pflichten wurden die Kurse nun auf drei unterschiedliche Workshops aufgeteilt, in denen unterschiedliche Bereiche des Theater- und Schauspielarbeitens beleuchtet wurden, was von Tanzen bis hin zu Figurenentwicklung reichte. Diese erarbeiteten Konzepte und Ergebnisse wurden dann am Ende den anderen Workshop-Gruppen präsentiert. Während Unterkunft und Verpflegung frei waren, musste für die Workshops ein Eigenbeitrag bezahlt werden, für den uns der Förderverein des WRG Bendorf einen großzügigen Zuschuss gewährt hat – vielen Dank!

Dann gab es noch eine kurze Schlussansprache und somit wurden sämtliche Kurse entlassen. An unserem Stück „Schublade auf!“ werden wir weiterarbeiten und es in überarbeiteter Form beim Landesschultheatertreffen in Speyer sowie möglicherweise auch bei einem Kulturabend in Bendorf aufführen.

(-Felix Hüsam, Gk ds2, 12. Jg.-)

06.Juni 2022

nathan2022"Nathan der Weise modern" - Vier 11er-Kurse zu Besuch im Schauspiel Köln

Am 05. Mai 2022 besuchten die zwei Deutsch-Leistungskurse unter der Leitung von Frau Hürter und Herrn Dr. Surall sowie die zwei Grundkurse Darstellendes Spiel von Frau Mattern und Herrn Dr. Surall der MSS 11 im Rahmen eines Fachexkursionstages das Schauspielhaus Köln für eine moderne Inszenierung des Theaterstücks „Nathan der Weise“ von Gotthold Ephraim Lessing aus dem Jahr 1779  unter der Regie von Stefan Bachmann (2021).

Nachdem uns eine kurzweilige Zugreise nach Köln gebracht und wir uns erst einmal über den ungewöhnlichen Aufführungsort in einer Außenspielstätte des Kölner Theaters, einem ehemaligen Industriegelände mitten in Köln-Mülheim, gewundert hatten, wurden wir schließlich in das bereits gut gefüllte „Depot 1“ um kurz vor 13 Uhr eingelassen. Das unter anderem wegen der integrierten Ringparabel weltberühmte Stück von Lessing befasst sich im Wesentlichen mit der Frage, wie die drei großen Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam gemeinsam coexistieren können. Schon im Voraus hatten wir uns im LK mit der Lektüre im Unterricht befasst und uns die Frage gestellt, wie – oder ob überhaupt – es gelingen würde, dieses Ideendrama, das vor allem aus argumentativen Lehrdialogen besteht, in einem spannenden Handlungsgeschehen auf der Bühne zu präsentieren. Unsere Beurteilungen dessen erwiesen sich in unserem anschließenden reflektierenden Austausch als vielfältig, aber in kritischen Aspekten übereinstimmend und führten zu eigenen Theater-Rezensionen, von denen Sie hier eine kleine Auswahl lesen können: https://padlet.com/huerter1/nathan_der_weise_theater_rezensionen

Insgesamt war es ein lohnenswertes Theater-Erlebnis nach der langen Corona-Zeit kultureller Entbehrungen.

( - Justus Schilk und Frau Hürter - )

 

23.Mai 2022

Sommerferien - Betreuungsangebot der Stadt Bendorf

camping g0e7566bdc 640Wann findet die Ferienbetreuung statt?
In der 5. und 6. Sommerferienwoche vom 22.08.2022 bis 26.08.2022 und vom 29.08.2022 bis 02.09.2022 täglich von 7:30 Uhr bis 16:30 Uhr.


Wer kann an der Ferienbetreuung teilnehmen?
Grundsätzlich jedes Bendorfer Kind im Alter von 6 bis 12 Jahren; vorrangig berücksichtigt werden Kinder, die auf Betreuung angewiesen sind.


Wo findet die Betreuung statt?
Im Pfadfinderlager Brexbachtal


Welche Aktivitäten sind im Rahmen der Ferienbetreuung geplant?
Die Aktivitäten werden sich insbesondere rund um die Themen Wald, Wasser und Umwelt bewegen.


Kosten (inkl. Mittagessen, Snack, Getränke und Programm)
70,00€/Kind bzw. 60,00€/Geschwisterkind (1 Woche)
130,00€/Kind bzw. 110,00€/Geschwisterkind (2 Wochen)

 

Weitere Informationen im Flyer

Anmeldeformular

 

Sommerferienangebot

21.Mai 2022

RobotikAG2230 neue Roboter fürs WRG

Robotik ist derzeit in aller Munde. Auch am WRG hat sich seit vielen Jahren eine Robotik-AG etabliert, in der zurzeit Schüler*innen der 5. Klassen unter der Leitung von Herrn Eggersglüß spannende Konstruktionen mit den Lego Mindstorm EV3-Robotern bauen.

Im Rahmen einer Fortbildung des Pädagogischen Landesinstitutes konnten sich Herr Eggersglüß und Herr Vorlauf mit Edison-Robotern vertraut machen, erhielten zahlreiche praktische und didaktische Empfehlungen und verließen den Fortbildungsort Speyer nicht nur mit jeder Menge nachhaltiger Impressionen, sondern auch mit einem Kofferraum voller Roboter im Wert von über 1.500 Euro, die alle Teilnehmer*innen der Veranstaltung für ihre Schulen geschenkt bekamen.

Edison ist ein fahrender Roboter für Kinder und Jugendliche. Er verfügt über zwei Motoren und zahlreiche Sensoren, die nach Belieben programmiert werden können. Da das Gehäuse des Edison LEGO-kompatibel ist, lassen sich die Geräte perfekt in die bereits vorhandene LEGO-Roboterumgebung einbinden. Der Kreativität der Kinder und Jugendlichen sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Die neuen Roboter sollen nun sowohl in der Robotik-AG als auch im MINT-Unterricht zum Einsatz kommen. Durch die spielerische Heranführung an algorithmische Strukturen erlernen die Schüler*innen dabei wichtige Kompetenzen im Bereich digitaler Bildung, die gerade bei der stetig zunehmenden Digitalisierung äußerst hilfreich sind.

Weitere Details und ein Video zum Edison-Roboter finden Sie unter diesem Link: https://roboklub.de/edison

( -Tim Eggersglüß und Jonas Vorlauf- )

18.Mai 2022
Jubiläumstorte (40. Austausch)
Jubiläumstorte (40. Austausch)
Teambuilding
Teambuilding
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Empfang bei der Schulleiterin
Empfang bei der Schulleiterin
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Gruppe vor dem Gymnasium
Gruppe vor dem Gymnasium
auf der Theaterbühne
auf der Theaterbühne
Rückfahrt
Rückfahrt
Verabschiedung von den Gastfamilien
Verabschiedung von den Gastfamilien
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Am Freitag, den 22.04.2022 um 23.00 Uhr war es mal wieder soweit: Einer langjährigen Tradition folgend machte sich nach einer durch Corona bedingten zweijährigen Wartezeit eine Bendorfer Schülergruppe auf den Weg nach Szeged in Ungarn. Begleitet wurden die 15 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9-12 von Frau Höppe und Herrn Störmer. Der langersehnte Antrittsbesuch unseres Schulleiters Herrn Arnold musste aufgrund seiner Corona-Infektion leider wieder verschoben werden. 

Es wird immer schwieriger, junge Menschen zu motivieren, mal über den deutschen Tellerrand zu schauen und die Nachbarn in Europa im realen Leben kennenzulernen zu wollen. Die hohen Reisekosten stellen für viele Familien ein Problem dar und liefern damit einen Grund für eine Absage der Austauschmaßnahme. Dieses Jahr waren aber vornehmlich der Ukrainekrieg und die weiterhin latente Bedrohung durch Corona die Gründe für Absagen vieler potenzieller Austauschkandidaten. So konnten wir dieses Jahr nur 15 Schülerinnen und Schüler für einen Aufenthalt an der ungarischen Partnerschule begeistern.

Nach 16 Stunden Zugfahrt mit einigen Umstiegen und Wartezeiten und ca. 1280 km wurden wir am Samstagnachmittag in Szeged bereits von den Austauschpartnern und einigen Lehrern erwartet und aufs Herzlichste willkommen geheißen. Im Anschluss lernten unsere Schüler ihre neuen Familien sowie ihre neue Heimat für die nächsten Tage kennen. Dafür bauten wir am Sonntag auch einen Familientag ins Programm ein, der unseren deutschen Schülern viele Kompetenzen in Bezug auf Anpassung- und Kompromissverhalten abverlangte. Das Sozialverhalten gegenüber unbekannten, ausländischen Menschen, dem zukünftig eine immer größere Wichtigkeit zukommen wird, wurde hierbei sehr intensiv.

Während der kommenden Wochentage erwartete uns ein abwechslungsreiches Programm mit engem Bezug zum Thema „40 Jahre Schulpartnerschaft“. Als erstes wurden wir von der neuen ungarischen Schulleiterin, Frau Dr. Anett Nagy, empfangen und herzlichst begrüßt. Ihr ist es ein besonderes Anliegen, dass diese lange Schulpartnerschaft weiterhin gepflegt wird und sie sicherte uns ihre volle Unterstützung zu. Wir durften an den Vorbereitungen zum letzten Schultag der angehenden ungarischen Abiturienten teilhaben und stellten fest, dass die Gebräuche und Rituale ganz anders als in Deutschland sind. Wir bastelten dazu im Kunstunterricht Papierblumen, die am Denkmal des ungarischen Dichters Miklos Radnóti niedergelegt wurden, aber auch als Dekoration für die Feierlichkeiten der Schulpartnerschaft dienten. Zu dieser Feierstunde wurde – als kleine Reminiszenz an die K&K-Kaffeehauskultur – eine Torte gereicht, die nicht nur das Logo unserer Schulpartnerschaft trug, sondern auch hervorragend schmeckte. Auch wurden wir im Rahmen des 40-jährigen Jubiläums der Partnerschaft vom stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Szeged im Rathaus empfangen. Er lobte in seiner kurzen Ansprache die Langlebigkeit unserer Partnerschaft und dankte allen Verantwortlichen.

Natürlich nahmen wir auch am ungarischen Schulalltag teil, bekamen einen Einblick in den Englisch-, Geschichts-, Mathematik-, Geographie- und Deutschunterricht, den wir Muttersprachler um einige Zungenschläge und Anregungen bereichern konnten. Auch Floskeln in der ungarischen Sprache lernten wir, so dass wir die wichtigsten Redewendungen, wie zum Beispiel den Dank fürs Essen, im Ungarischen ausdrücken konnten. Den Deutschen wurde zusätzlich eine Kurzvorstellung der eigenen Person in ungarischer Sprache in einem Kurzfilm aufgetragen – eine Aufgabe, die sie trotz zungenbrecherischer Herausforderungen zur Freude der ungarischen Lehrer und Schüler mit viel Begeisterung erfüllten.

Ungarische Bräuche und Sitten haben wir auf verschiedene Weise kennenlernen dürfen. Am Montagnachmittag veranstalteten z.B. die Ungarn eine Willkommensparty für uns, wo die bereits geknüpften freundschaftlichen Beziehungen durch interaktive Kennenlernspiele verstärkt wurden. Auch die kurzen Vorstellungsvideos wurden dabei gezeigt.

Selbstverständlich haben wir auch die schöne und bedeutende südungarische Universitätsstadt Szeged mit ihren sehenswerten Plätzen, Straßen und Häusern erkundet und dabei viel von ihrer bewegten Geschichte erfahren. Wir erhielten die Möglichkeit, während einer Theaterführung auf der Bühne zu stehen und in die Katakomben des Theaters hinabzusteigen. Wir besuchten den Dom und auch die neue Synagoge, die die drittgrößte in ganz Europa ist. Mit einer Touristeneisenbahn fuhren wir an den anderen zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Stadt vorbei und bekamen auf Englisch das nötige geschichtliche Hintergrundwissen vermittelt. Nach dem Empfang im Rathaus durften wir auch einen Rundumblick aus luftiger Höhe über die Stadt werfen, denn wir durften den für ungarische Städte typischen hohen Rathausturm besteigen. 

Der sportliche Höhepunkt lag auf der ungarischen Kampfkunst-Sportart „Baranta“, die uns von einem professionellen Team zuerst vorgeführt und dann mit uns gemeinsam geübt wurde. Natürlich waren das erstmal einfache Techniken, die mit viel Spaß und Spiel verbunden waren, uns allen aber sicher als Erlebnis einer gelungenen Gruppenaktivität in Erinnerung bleiben werden.

Ein weiterer Höhepunkt war die Exkursion in den Nationalpark nach Opusztaszer. Hier vermittelten komplett eingerichtete Bauern-, Wohn- und Geschäftshäuser, wie man im ländlichen Ungarn des 19. Jahrhunderts gewohnt und gelebt hat. Ebenfalls wurde uns in Opusztaszer die ungarische Geschichte der „Landnahme“ durch die sieben ungarischen Stämme vor über 1000 Jahren mittels eines einzigartigen Rundbildes, von denen es nur noch sehr wenige auf der Welt gibt, vermittelt. Sportlich konnten wir uns hier auch im traditionellen Bogenschießen üben. Eine Reitershow bildete den Abschluß dieser Exkursion. Durch ein einsetzendes schweres Gewitter wurde sie leider vorzeitig beendet und wir mussten schnell in den sicheren Bus flüchten.   

Am Freitag, dem Tag unserer Rückfahrt, erwartete uns noch ein abschließender Höhepunkt. Wir verbrachten den Tag mit unseren ungarischen Partnern in der Donaumetropole und ungarischen Hauptstadt Budapest, die auf unserem Heimweg liegt. Dort besichtigten wir die Burg mit Präsidenten- und Regierungssitz, die Matthiaskirche und die Fischerbastei und genossen von dort aus den einzigartigen Blick über Budapest, bevor wir dann Richtung Zentrum hinabwanderten, um dann das weltweit drittgrößte Parlamentsgebäude zu besuchen. Leider konnten wir das Wahrzeichen Budapests für die Überquerung der Donau - die Kettenbrücke - aufgrund von Renovierungsarbeiten nicht nutzen, fuhren aber mit der zweitältesten Metrolinie der Welt. Die U-Bahn Budapests ist nach der Londoner Metro die zweitälteste Untergrundbahn – und auch sie sollte man in Budapest einmal gesehen haben. Viele Informationen zur Stadt bekamen wir von unserem ungarischen Lehrerkollegen und -kolleginnen, aber auch durch Vorträge, die die ungarischen Schüler und Schülerinnen auf Deutsch vorbereitet hatten. Wir warfen abschließend noch einen Blick auf die St. Istvan Basilika, bevor wir uns schweren Herzens von den ungarischen Austauschpartnern am Keleti- Kopfbahnhof verabschiedeten und uns wieder auf den Heimweg machten.

Nach einer wunderschönen, erlebnisreichen Woche, in der neue Kontakte geknüpft und bestehende Partnerschaften vertieft worden sind, freuen wir uns auf den Besuch unserer Austauschpartner Anfang Oktober 2022.

(-Sven Störmer-)

01.Mai 2022

Preisträger des Känguru-Wettbewerbs Mathematik ausgezeichnet    

KänguruGeorgs Urgroßvater wird 95. Für die Geburtstagsfeier soll Georg genau 95 Luftballons kaufen. Die gibt es in Päckchen zu 5, zu 10 und zu 25 Stück. Wie viele Päckchen muss Georg mindestens nehmen? Zur Auswahl beim diesjährigen Känguru-Wettbewerb der Mathematik standen die Zahlen 10, 8, 7, 5 und 3. Für welchen Wert würdet ihr euch entscheiden?

Mit diesen und weiteren interessanten und teilweise kniffligen Fragen beschäftigten sich über 100 SchülerInnen aus unterschiedlichsten Jahrgangsstufen des Wilhelm-Remy-Gymnasiums beim diesjährigen Wettbewerb. In 90 Minuten mussten geometrische Muster vervollständigt, Zahlenrätsel gelöst und komplexe Altersrätsel bewältigt werden. Die besten Ergebnisse der Schule erzielten dabei zwei Kinder aus der Klasse 6a. So wurde Jacob Dünchem mit einem 3. Preis und Pia Danne mit einem 2. Preis geehrt. Beide erhielten Gesellschaftsspiele die spielerisch zur Kreativität und logischem Denken anregen. Pia Danne bekam außerdem ein T-Shirt für den weitesten Känguru-Sprung: Sie hatte die größte Anzahl von aufeinanderfolgenden richtigen Antworten der ganzen Schule. 

Pia und Jacob sowie alle anderen TeilnehmerInnen der Schule können stolz auf ihre Ergebnisse sein und haben daher allen Grund zu feiern. Den hatte auch Georg, der für die Geburtstagsfeier seines Urgroßvaters übrigens mindestens 5 Päckchen besorgen muss – aber diese Lösung habt ihr bestimmt schon selbst herausgefunden…

(D. Brengmann)

01.Mai 2022

Update Mai 2022 

Corona 310122

Bitte beachten Sie folgende Informationen des Bildungsministeriums sowie die angepassten Änderungen im Schreiben "Umgang mit Erkältungs-/Krankheitssymptomen"

 

Regeln ab dem 2. Mai 2022

An dieser Stelle möchten wir Sie gerne über die weiteren Anpassungen der Corona-Regelungen informieren. Nach den Prognosen des Fraunhofer Instituts ITWM vom 21. April 2022, die im Auftrag des Gesundheitsministeriums erfolgen, können wir optimistisch in den Mai starten. Deshalb wird das Gesundheitsministerium die Quarantäne-Beschränkungen aufheben und die rheinland-pfälzische Coronavirus-Absonderungsverordnung anpassen. Daraus folgend ergeben sich auch Änderungen für den Schulbereich und die Teststrategie. Die Änderungen betreffen folgende Bereiche: 

Absonderung: 

  • Nach der neuen Absonderungsverordnung gilt für infizierte Personen eine Absonderungspflicht von fünf Tagen, wobei in den letzten 48 Stunden vor Beendigung der Absonderung keine typischen Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorgelegen haben dürfen; die Absonderung endet spätestens nach Ablauf von zehn Tagen. Eine Freitestung ist nicht mehr vorgesehen.
  • Kontaktpersonen und Hausstandsangehörige sind nicht mehr quarantänepflichtig. Dies betrifft nicht nur die Personengruppe der Kinder und Jugendlichen, sondern alle Personen. 

​​​​​​​​​​Testung und Maskentragen:

  • Zum 2. Mai entfallen die zweimaligen anlasslosen Testungen, die in dieser Woche übergangsweise noch auf freiwilliger Basis stattfinden.
  • Künftig müssen sich nur noch infizierte Personen absondern. Für Kontaktpersonen gilt keine Quarantänepflicht mehr. 
  • Mit der letzten Lieferung wurden knapp vier Millionen Tests an die Schulen ausgegeben – diese Restbestände können auf freiwilliger Basis und in eigener Verantwortung aufgebraucht werden. Darüber hinaus können auch die Masken freiwillig weiter getragen werden.
  • Auch können weiterhin (nach aktuellem Stand bis Ende Juni 2022) die Testmöglichkeiten im Rahmen des „Testens für alle“ freiwillig genutzt werden.​​​​​​​​​

 

Anschreiben an die Eltern und Sorgeberechtigten
gültig ab dem 2. Mai 2022

Umgang mit Erkältungs-/Krankheitssymptomen bei Kindern und Jugendlichen

 

 

Achtung:

Es gilt weiterhin Maskenpflicht im ÖPNV und Schulbusverkehr:

Bitte beachten Sie, dass nach § 2 Abs. 2 Nr 3. der dreiunddreißigsten Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz (33. CoBeLVO) im ÖPNV, sowie im freigestellten Schüler- bzw. Kindergartenverkehr weiterhin die Maskenpflicht besteht.

 

Aktualisierte Dokumente (Stand: 02.05.2022)

Merkblatt zum Umgang mit Erkältungssymptomen (02.05.2022)

Hygieneplan (18. Fassung - gültig ab 02.05.2022)

 

 

Links

NotfallnummernAdressen und Links: Angebote bei Sorgen und Problemen (Bildungsserver Rlp)

Corona an Schulen in Rlp - Infoseite der ADD

Infoseite des Bildungsministeriums - alle Dokumente im Überblick

Selbsttests an Schulen

Kreisverwaltung MYK

 

 

 

01.Mai 2022

Wissenswertes von Rita

Bildschirmfoto 2022 05 01 um 14.12.55Am 08. April 2022 wurde das Drama „Rita will’s wissen“ im Theater am Ehrenbreitstein auf kleiner Bühne aufgeführt. Dieses hatten wir, zwei Englisch Leistungskurse des Wilhelm-Remy-Gymnasiums in Bendorf, bereits vorher über einige Wochen im Unterricht in seiner Originalform „Educating Rita“ von Willy Russell behandelt. Über mehrere Stunden hinweg beschäftigten wir uns mit den Charakteren, analysierten diese und stellten Hypothesen auf, wie man sie am besten auf der Bühne darstellen könnte. Glücklicherweise hatten wir am letzten Freitag vor den Ferien die Möglichkeit, unsere Theorien zu überprüfen und das Drama hautnah zu erleben.

Denn die einzigartige Nähe zur Bühne und den Schauspielern sowie der kleine Zuschauerraum sorgten für eine einmalig intensive Theatererfahrung, die unsere Erwartungen übertroffen hat. Nach der etwa 90-minütigen Vorstellung haben unsere Lehrerinnen Frau Lattwein und Frau Pütz-Wilhelm außerdem eine Fragerunde mit den Schauspielern organisiert, bei der wir viel über die wochenlange Vorbereitung und die persönlichen Bezüge zu dem Drama erfahren haben, was uns allen sehr gut gefallen und das Erlebnis noch persönlicher gemacht hat.

Auf diese kleine Exkursion haben wir uns nach den letzten zwei Jahren, in denen aufgrund der Corona- Pandemie solche Ausflüge kaum möglich waren, besonders gefreut und danken dem Förderverein des Wilhelm-Remy-Gymnasiums, dass der Abend durch ihn für uns alle ermöglicht wurde.

(Lara Vomweg)

07.April 2022
Titel Abi 22„Jedes Märchen hat ein Happy End“
 
Gymnasium Bendorf verabschiedet 72 Abiturientinnen und Abiturienten
 
Ob die diesjährige Abiturientia des Wilhelm-Remy-Gymnasiums bei der Wahl ihres Mottos „Simsabi Grimm – Jedes Märchen hat ein Happy End“ bereits den Zeugnistag vorausahnte, ist nicht bekannt. Dass aber eine reguläre Zeugnisvergabe, zu der die Schule am 26. März – bei strahlendem Sonnenschein und frühsommerlichen Temperaturen – in die Turnhalle des Gymnasiums eingeladen hatte, überhaupt stattfinden konnte, mag nicht wenigen der Anwesenden tatsächlich wie ein märchenhaftes Ende vorgekommen sein. Schulleiter Johannes Arnold zeigte sich in seiner kurzen Begrüßungsansprache hoch erfreut, die Abiturientinnen und Abiturienten persönlich und zudem im Beisein ihrer Angehörigen sowie des Lehrerkollegiums begrüßen zu dürfen. Eindringlich hob er die besonderen Anstrengungen hervor, welche die von Schulschließungen, Maskenpflicht und regelmäßigen Selbsttestungen geprägte Oberstufenzeit allen Beteiligten abverlangt habe, ehe er gemeinsam mit Oberstufenleiter Sven Störmer und den Stammkursleitern die Abiturzeugnisse überreichte. Insgesamt 18-mal konnte ein Einser-Abitur vergeben werden, Nina Bösl und Niklas Nink durften sich über das Erreichen der Bestnote 1,0 freuen. Die Schulband unter Leitung von Daniel Brengmann sorgte für einen feierlichen musikalischen Rahmen.
 
 Abi 2022 mittel
 
Im Anschluss blickte der Abiturjahrgang im Rahmen eines unter Beratung von Judith Vomfell sorgfältig vorbereiteten und von den Pfarrern Jijo Antony und Edwin Dedekind geleiteten ökumenischen Gottesdienstes in der Bendorfer Medarduskirche zurück auf ihre von Stürmen sowie vor allem einem starken Gemeinschaftsgefühl geprägte Reise auf der „Wilhelm-Remy“. „Wir alle waren in den vergangenen Schuljahren füreinander da; haben uns stets geholfen und unterstützt. Denn wir alle saßen stets in einem Boot, auf unseren individuellen, aber verbindenden Wegen zu neuen Ufern.“, konstatierte Pascal May für seine Stufe und erinnerte unter Verweis auf die geradezu politischen Worte Jesu vom Herrschen und Dienen an die wesentlichen Werte, auf die unsere Kultur und unsere Gesellschaft gegründet seien. Die Abi-Band aus dem Grundkurs Musik setzte dem Gesagten gemeinsam mit dem Abi-Chor ein musikalisches Ausrufezeichen.

Zauberer Arnold und Sven im Glück
Zauberer Arnold und Sven im Glück
Gesangseinlagen
Gesangseinlagen
Maennerballet
Maennerballet
Das Kollegium ist begeistert.
Das Kollegium ist begeistert.
Mottotage
Mottotage "Filmfiguren"
Mottotage
Mottotage "Assi"
Mottotage
Mottotage "Jahrzehnte"
Mottotage
Mottotage "anything but a backpack"
Mottotage
Mottotage "Simsagrimm - jedes Märchen hat eine happy End!"
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Eine Fortsetzung fanden die Feierlichkeiten am Samstagabend im Neuwieder Heimathaus mit einem Abiturball, dessen gleichermaßen umfang- und abwechslungsreiches Programm keinerlei Langeweile aufkommen ließ.
 
In seiner Festrede ließ es sich Simon Elias Dörstel nicht nehmen, „mit den Staatslakaien mehr oder weniger abzurechnen“ und dem Frust über so manches Ärgernis der Oberstufenzeit deutlichen Ausdruck zu verleihen, stimmte aber schließlich auch versöhnliche Töne an, „denn ganz so schlimm war es dann doch nicht“. Seinen einstigen Mitschülerinnen und Mitschülern, denen er einen engen Zusammenhalt und Teamgeist attestierte, rief er zu: „Der Zug, in dem wir sitzen, fährt mit Vollgas voraus ins Unbekannte, aber die Erinnerungen, die wir an unsere Schulzeit haben werden, geben uns Kraft und frischen Mut für unsere Zukunft.“
 
Vertreterinnen und Vertreter der einzelnen Stammkurse gewährten sodann, ergänzt durch sorgfältig zusammengestellte Videobeiträge, vertiefte Einblicke in die gemeinsamen Erlebnisse mit ihren Kursleitern. Hierbei fanden ausgewählte Ereignisse der beiden Kursfahrten ebenso Erwähnung wie die bisweilen vergeblichen Bemühungen beim Schleifen mathematischer „Rohdiamanten“, die lebensnahe Ersetzung der Variablen x und y durch „Bratwurst und Pommes“ oder der insbesondere im Grundkurs oftmals bemühte Leitspruch der Grundrechenarten: „Addition, Subtraktion, Frustration und Kapitulation.“
 
Einen der durchaus zahlreichen Höhepunkte des Abends stellte freilich der Auftritt des Männerballetts dar, der ebenso wie etwa die Videobeiträge nachgestellter Unterrichtsszenen, in denen die Absolventen die Eigenheiten ihrer einstigen Pauker deutlich, aber zugleich auch liebevoll aufs Korn nahmen, die ohnehin gute Stimmung nochmals zu steigern vermochte.
 
In Anlehnung an das diesjährige Abimotto betrat schließlich der „Zauberer Arnold mit seinem Handlanger, dem Störmer, genannt Sven im Glück“ die Bühne, um den Anwesenden die Geschichte des kleinen Wilhelm zu Gehör zu bringen, der zunächst „neun beschwerliche Jahre zusammen mit seinen 77 Gesellen in den Mauern der Stadt, die wie ein Dorf hieß“, zugebracht hatte. Nachdem er und seine Freunde zahlreiche Prüfungen und Aufgaben bewältigt hätten, sei ihnen als letzte und größte Aufgabe die Suche nach ihrem eigenen Lebensglück aufgetragen worden.
 
Eingebettet in diese – freilich in ein Happy End mündende – Geschichte, in die der Schulleiter alle Nachnamen der diesjährigen Abiturientia eingeflochten hatte, fand die Ehrung herausragender Leistungen statt.
 
Für ihren vorbildlichen Einsatz für ihre Jahrgangsstufe erhielt Alisha Mendieta Fernandez den Preis der Ministerin für Bildung des Landes Rheinland-Pfalz, Dr. Stefanie Hubig. Helen Renée Keffer wurde für das beste Abitur im Fach Biologie geehrt. Die Auszeichnung der Gesellschaft Deutscher Chemiker wurde an Niklas Nink vergeben, der aufgrund seiner bemerkenswerten Leistungen zugleich auch mit dem Preis der Deutschen Mathematiker-Vereinigung sowie dem Preis der Fachschaft Religion geehrt wurde. Der Fachbereich Physik ehrte neben Erik Romanski für das beste Physik-Abitur auch Max und Paul Löhr, Simon Elias Dörstel sowie Daniel Krah für ihre sehr guten Leistungen mit einer Urkunde sowie einer einjährigen Mitgliedschaft in der Deutschen Physikalischen Gesellschaft. Erik Romanski erhielt zudem den Preis des rheinland-pfälzischen Philologenverbandes für das beste Abitur im Fach Geschichte. Aufgrund ihrer herausragenden Leistungen und das jeweils beste Abitur erhielt Nina Maria Bösl die Preise der Fachschaften Deutsch, Französisch und Latein, inklusive der lateinischen Urkunde des Deutschen Altphilologenverbandes. Marie Nadler wurde für ihre Leistungen im Fach Darstellendes Spiel ausgezeichnet.
Die Fachschaft Musik ehrte Judith Gebauer sowie Max Löhr und Paul Löhr unter anderem für ihren langjährigen Einsatz in der Schulband.
Daneben erhielten die Jahrgangsbesten, unter ihnen auch Alicia Ghafouri, jeweils einen Buchpreis des Förderkreises.
Für sehr gute Leistungen sowie besonderes Engagement im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik verlieh die Schule zudem das schuleigene MINT-Diplom an Niklas Nink sowie Daniel und Tobias Krah.
 
Im Anschluss an das offizielle Programm ließen es sich die Abiturientinnen und Abiturienten nicht nehmen, das Erreichte ausgiebig zu feiern und in zahlreichen Gesprächen Vergangenes und Künftiges in den Blick zu nehmen.
 
Und wenn nicht irgendwann äußere Zwänge der Feier ein Ende gesetzt hätten, dann, so heißt es, feierten und tanzten sie vermutlich noch heute.
 
 
Die Abiturientinnen und Abiturienten:
 
Hanna Balzer, Amelie Beus, Rebekka Borchardt, Nina Maria Bösl, Eric Braun, Jason Brautschek, David Brüggemann, Max Busch, Simon Elias Dörstel, Jan-Luca Drefs, Michael Eich, Judith Gebauer, Alicia Ghafouri, Anna-Carina Grote, Luca Sophie Grunwald, Leonie Heinz, Angelina Horch, Katharina Kahn, Jannick Kalter, Christine Kaul, Helen Renée Keffer, Daniel Krah, Tobias Krah, Daniel-Alexander Kramer, Max Kreil, Johan Mattes Kreuter, Sergio La Rocca, Lucia Maria Lahr, Max Löhr, Paul Löhr, Paul Mannweiler, Luca Matthies, Pascal May, Alisha Mendieta Fernandez, Maximilian Mies, Darya Mohebzada, Jennifer Müller, Marie Nadler, Niklas Nink, Nabil Osmani, Danny Prochnau, Tayab Tariq Ranjha, Leon Remy, Simon Rieder, Erik Romanski, Oliver Rommel, Lennart Roos, Leon Ulrich Rösch, Jette Rothbächer, Maikel Schaufler, Alexander Schmidt, Jakob Schmidt, Jana Romy Schneider, Armeek Serkees, Teresa Simoni, Christopher Sladkovic, Annalisa Smolders, Sebastian Sperber, Felix Stein, Dane Simon Stollenwerk, Anesa Suta, Nikita Sytsko, Dylan Theuer, Janik Thomas, Anna Traupe, Kim Velten, Robin Völkel, Alba von Altrock, Nele Wasmuth, Julia Weichert, Torid Weiss, Sophie Wersdörfer.
 
 
 
 
( - M. Prill -)
04.April 2022

Das Wilhelm-Remy-Gymnasium gegen Blutkrebs!

Foto DKMS AktionFür Betroffene ist die Diagnose „Blutkrebs“ ein Schock, denn mit ihr beginnt in der Regel ein Wettlauf gegen die Zeit: Ohne eine lebensrettende Stammzellenspende können viele Patientinnen und Patienten nicht überleben, und nur in etwa 30 Prozent der Fälle lässt sich eine passende Spende innerhalb der Familie finden.

Mit dem Ziel, möglichst vielen Betroffenen eine zweite Lebenschance zu geben, wurde im Jahre 1991 die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) gegründet. Als internationale gemeinnützige Organisation widmet sie sich hauptsächlich der Registrierung potenzieller Stammzellenspender.  Voraussetzung für eine Stammzellenspende ist nämlich die nahezu vollständige Identität der Gewebemerkmale, die Suche nach einem passenden „Match“ gleicht also der sprichwörtlichen Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen.  Aus diesem Grund arbeitet die DKMS daran, ihre Datei potenzieller Stammzellenspender kontinuierlich zu erweitern. Sie ist dabei auch auf die Unterstützung öffentlicher Einrichtungen angewiesen.

Bereits zum zweiten Mal organisierte die Schülervertretung des Bendorfer Wilhelm-Remy-Gymnasiums deshalb am 8. März eine schulische Registrierungsaktion. Zielgruppe war vornehmlich die Jahrgangsstufe 12, da eine Registrierung ab dem 17. Lebensjahr, eine Stammzellenspende mit Erreichen der Volljährigkeit möglich ist. Eine Referentin der DMKS informierte die Schülerinnen und Schüler zunächst über das Thema Blutkrebs und die Arbeit der DKMS, zudem berichtete ein mehrfacher Stammzellenspender von seinen beeindruckenden Erfahrungen. Pandemiebedingt war eine „bequeme“ Registrierungsaktion in der Schule leider nicht möglich, die zahlreichen Interessenten konnten sich aber ein Registrierungsset mit nach Hause nehmen. Schülersprecher Nils Frisch zeigte sich erfreut über die positive Resonanz in seinem Jahrgang und betonte: „Die Bereitschaft, sich als Spenderin oder Spender registrieren zu lassen, ist bei vielen vorhanden. Aktionen wie diese tragen aber sicherlich dazu bei, dass ein guter Vorsatz auch umgesetzt wird.“

Für die Schülervertretung des WRG steht bereits fest, dass die Aktion im kommenden Jahr wiederholt werden soll, denn jeder neue Datensatz in der Spenderdatei erhöht die Chancen Erkrankter auf das lebensrettende „Match“.

Falls auch Sie, liebe Leserin, lieber Leser, an einer Aufnahme in die Spenderdatei interessiert sind, finden Sie alle nötigen Informationen unter https://dkms.de/wrg.

(M. Prill)

23.März 2022

Titel kleinMit unserer Abiturientia 2022 verabschiedet sich auch der Grundkurs Kunst 13 (Fr. Haubrich) mit einer Galerie ansehnlicher Design-Lichtobjekte.

zur Galerie

22.März 2022

kids g8eed22a82 1280Herzlich willkommen!

Liebe Eltern, liebe Sorgeberechtigte,

wir freuen uns über das rege Interesse an unserer Schule und sind froh, dass wir alle angemeldeten Viertklässler:innen zum neuen Schuljahr 2022/2023 bei uns aufnehmen können!

Herzlichen Dank für Ihr Vertrauen!

Weitere Informationen zur Aufnahme erhalten Sie vor den Osterferien über die Grundschulen.

Sobald die Schulbuchliste für das neue Schuljahr fertiggestellt ist, werden wir einen entsprechenden Hinweis auf der Homepage veröffentlichen.

Mit freundlichen Grüßen
J. Arnold (Schulleiter)
U. Meurer (Orientierungsstufenleiterin)

22.März 2022

...in Kunst und Wissenschaft

12er LK Biologie besucht die Ausstellung „Das Gehirn in Kunst und Wissenschaft“ in der Bundeskunsthalle in Bonn

1Am Donnerstag, den 10.03.2022 besuchte der LK BIO1 die Ausstellung „Das Gehirn in Kunst und Wissenschaft“. Der Besuch der Ausstellung, der auch dank der Unterstützung des Fördervereins des WRG möglich wurde, bildete den Abschluss der Unterrichtsreihe „Unser Gehirn – Lernen und Gedächtnis“.

2In der groß angelegten Ausstellung der Bundeskunsthalle Bonn treffen Kunst, Kulturgeschichte und Wissenschaft unmittelbar aufeinander. Neben neueste Erkenntnisse der Hirnforschung kommen in der Ausstellung auch die Philosophie, Religion, Medizingeschichte und Psychologie nicht zu kurz.

So wirft die Ausstellung zahlreiche spannende Fragen auf wie: Was macht das Ich aus? Ist die Antwort darauf im Gehirn zu finden? Und was hat es mit dem freien Willen auf sich?

Die im Unterricht gewonnen Erkenntnisse konnten somit vertieft, neue Eindrücke gewonnen und bisher nicht behandelte/gestellte Fragen und auch kaum berücksichtigte philosophische bzw. religiöse Aspekte näher beleuchtet werden.

3Zudem gibt es in der Ausstellung zahlreiche außergewöhnliche Exponate wie den Totenschädel des Philosophen René Descartes (im Bild links zu sehen- "Ich denke, also bin ich") oder die berühmt gewordenen Kartierungen des Gehirns aus der Zeit um 1900 sowie neue Installationen und seltene Leihgaben zu bestaunen.

Am Ende der Exkursion waren sich daher alle Teilnehmenden einig: Ein Besuch dieser Ausstellung lohnt sich auf jeden Fall!

4(-N. Otto-)