10.August 2019

Nachhaltigkeit

Schulsanitätsdienst am WRG arbeitet nachhaltig

SSD 01Vielfältig sind seit nunmehr 13 Jahren die Aktivitäten der Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter am Wilhelm-Remy-Gymnasium Bendorf, und zwar insbesondere immer wieder unmittelbar vor den Sommerferien: Die sanitätsdienstliche Betreuung der Bundesjugendspiele und anderer Sportturniere - in diesem Jahr die des Lehrer-Schüler-Fußballduells - sowie die Assistenz bei der Ausbildung der Klassen 10 in erster Hilfe sind dann fixe Programmpunkte.

Wie jedes Jahr konnten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 die Erste-Hilfe-Bescheinigung für den Führerschein erwerben. Ebenfalls zu diesem Zweck bot am 24. Juni im Sanitätsraum Optik Gisch aus Heimbach-Weis den erforderlichen Sehtest kostenlos an.

Die Projekttage standen in der letzten Schulwoche ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit. Für zwölf Schülerinnen und Schüler, sechs davon vom SSD, und den AG-und Projektleiter Ralf Hoffmann bedeutete dies zunächst eine Evaluation der Arbeit des Schulsanitätsdienstes. Schnell entschieden sie: Der Sanitätsraum hat eine Renovierung und Grundreinigung nötig. Also ging man eifrig ans Ausbauen der Regale und Ausräumen des Materials, bewaffnete sich mit Pinseln und Farbe und verpasste dem Raum einen neuen, medizinweißen Anstrich. Vor dem Einräumen wurden alle Regale abgewaschen, dann gab es zweckmäßige Veränderungen bei der Ordnung: Verbindungsschläuche und -masken zum Anschluss an die Sauerstoffflaschen liegen nun griffbereit gleich neben den Flaschen, Verbandbuch und Formblätter in der Nähe des Tisches. Decken kamen in die Reinigung, Warm-Kalt-Kompressen wurden nachbestellt, der Kühlschrank mit Trinkwasserflaschen aufgefüllt.

SSD 02Nachhaltig arbeiten heißt auch, neue Schülerinnen und Schüler für die AG zu begeistern. Die Schulsanitäterinnen und -sanitäter der AG haben zu diesem Zweck eine Unterrichtseinheit „Erste Hilfe für die Klassen 7“ entwickelt und werden sich zu Beginn des neuen Schuljahres 2019/20 als Ausbilder und Werber ausprobieren. Die Kultusministerkonferenz hat bereits im Jahr 2014 den Bundesländern empfohlen, dass jährlich zwei Unterrichtseinheiten erste Hilfe (vor allem die Herz-Lungen-Wiederbelebung) an allen Schulen in den Klassenstufen 7 bis 10 gelehrt werden sollen, und die Steuerungsgruppe Prävention am WRG befürwortet, dass die Erste-Hilfe-Ausbildung über den Kurs für die Klassen 10 hinaus auch auf die anderen Klassen der Mittelstufe ausgeweitet wird.