07.März 2020

Jugend forscht

JuFo 2020 01Zwei erste Plätze und ein zweiter Platz waren die Ausbeute beim diesjährigen Wettbewerb Jugend forscht

 Eine umweltfreundliche Art der Stromgewinnung mit einer Batterie aus Hefe, Untersuchung des Einflusses von Mikroplastik auf das Wachstum von Pflanzen und ein eigens für die Schule entwickeltes und programmiertes Alarmsystem für den Schulsanitätsdienst: Diese nachhaltigen und kreativen Projekte stammen von den jungen Forschern des Bendorfer Gymnasiums, die gemeinsam mit ihrer betreuenden Lehrern Sabrina Geimer und Dietmar Müller einen erlebnisreichen Tag in Remagen verbrachten. Sie haben das WRG am 12.02.2020 beim Regionalwettbewerb Jugend forscht in der Altersgruppe Schüler experimentieren erfolgreich vertreten.

JuFo 2020 02Einen tollen zweiten Platz erreichte Jonas Reif (9. Klasse) mit einem von ihm entwickelten Alarmierungssystem für den Schulsanitätsdienst. Dieses soll in naher Zukunft das alte ersetzen und die Schulsanitäter bei einem Notfall noch gezielter und schneller erreichen können. Er trat im Fachgebiet Mathematik/Informatik an und zeigte hier seine Fähigkeiten im Konstruieren und Programmieren.
JuFo 2020 04Lea Werle (Klasse 9) und ihre Partnerin (Klasse 8) gingen der Aufgabe nach, Strom aus alternativen Quellen zu gewinnen und damit eine umweltfreundliche Batterie zu bauen. Hierzu nutzten sie Organismen, die überall zu finden sind: Hefepilze! Die Schülerinnen setzten sich im Fachbereich Chemie gegen eine große Konkurrenz durch. In der Laudatio wurden sie für ihre strukturiert aufgebauten Versuchsansätze und ihren erkenntnisreichen sowie souverän präsentierten Vortrag der Ergebnisse gelobt. Ihnen gelang es, mithilfe von Hefe eine Spannung von 500mV zu erzeugen.
JuFo 2020 03Unsere jüngsten Teilnehmer Lennja Bumblies, Paula Nachtsheim und Hanna Ludwig (Schülerinnen der 6. Klasse) haben im Fachbereich Biologie den Einfluss von Mikroplastik auf das Wachstum von Pflanzen untersucht. Im Rahmen ihrer Versuchsreihe konnten sie zeigen, dass Mikroplastik das Wachstum und die Entwicklung von Kresse negativ beeinflusst. Die Jury betonte insbesondere, dass sie mit ihrer Untersuchung den aktuellen Alltagsbezug sehr deutlich gemacht und die Dringlichkeit einer Gegensteuerung veranschaulicht hätten. Die Schülerinnen wurden darüber hinaus für ihre beeindruckende Teamarbeit gelobt.

Ende März werden die beiden erstplatzierten Schülergruppen ihre Ergebnisse auf dem Landeswettbewerb in Ingelheim präsentieren.

( - S. Geimer -)