04.Oktober 2020

Lesewettbewerb

Vorlesewettbewerb2020Am 2. Oktober fand in der Schulbibliothek des Wilhelm-Remy-Gymnasiums wieder der Vorlesewettbewerb für die sechsten Klassen statt. Die Deutschlehrkräfte der vier sechsten Klassen hatten zuvor insgesamt zwölf Klassensiegerinnen und Klassensieger im Rahmen des Deutschunterrichts ermittelt, die in der zweiten Runde beim Schulentscheid antraten.
Zunächst wurde drei Minuten lang aus einem Buch vorgelesen, das sich die Jugendlichen selbst ausgesucht und zum Wettbewerb mitgebracht hatten. Im zweiten Teil musste ein unbekannter Text vorgelesen werden; diesmal zwei Minuten aus dem ersten Band von Stefan Gemmels neuer Reihe „Im Zeichen der Zauberkugel“.
Dann gespanntes Warten für die Schülerinnen und Schüler und Beratung der in Corona-Zeiten auf drei Deutsch-Lehrkräfte verkleinerten Jury mit Heike Opgenorth-Hoffmann, Martin Finke und Ralf Hoffmann.
Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten Urkunden für den „Klassensieg“ sowie ein Buchpräsent nach Wahl. Schließlich die Siegerehrung für die drei besten, die Schulleiter Johannes Arnold vornahm: Die Schulsiegerin, Stella Mia Sporn aus der 6c, die Zweitplatzierte, Emma Dünchem aus der 6b, und die Drittplatzierte, Mika Zieglowski aus der 6a, freuten sich über Urkunden und Büchergutscheine vom Bendorfer Buchladen über 10, 15 und 20 Euro.
Ein Vorlesewettbewerb ist ein probates Mittel, um einer zunehmenden Leseschwäche bei Kindern und Jugendlichen zu begegnen. Er trainiert, mit Lampenfieber umzugehen, denn immerhin ist so ein Auftritt vor Schülerinnen und Schülern aus anderen Klassen und teils fremden Lehrkräften keine einfache Sache. Er macht neugierig auf mehr Lektüre, Orthographie prägt sich beim Lesen ein und der Ausdruck wird geschult. Viele Gründe dafür, dass der Wettbewerb seit nun mehr als zehn Jahren ein fester Bestandteil im Jahresprogramm des Wilhelm-Remy-Gymnasiums ist.

(- R. Hoffmann -)