06.Juni 2022

"Schublade auf!"

DS12 2022 3DS-Treffen in Leutesdorf - Thema „Vorurteile - Schublade auf!“

Vor einiger Zeit wurde dem Grundkurs Darstellendes Spiel (DS) des 12. Jahrgangs von Herrn Surall - auch von eben diesem Lehrer - das Angebot unterbreitet, an einem DS-Treffen teilzunehmen, bei dem man ein

selbst erarbeitetes Stück präsentieren kann. Die Schüler waren dieser Idee nicht abgeneigt und somit wurde eine Bewerbung zu ihrem derzeitigen Projekt „Vorurteile - Schublade auf!“ abgeschickt. In der Zeit - in der auf eine Antwort gewartet wurde - konnte das Stück vom Kurs noch weiter ausgebaut und verfeinert werden, was von den Schülern auch herzhaft angegangen wurde. Als dann nun endlich die Rückmeldung zur Annahme bei dem Treffen kam, wurde auch noch eine Generalprobe organisiert, bei der alles noch einmal auf Herz und Nieren geprüft wurde und am Ende ein aufpoliertes und präsentationsfähiges Stück zum Vorschein kam. Somit wurden die Schüler am Schluss mit einem guten Gefühl entlassen, auf dass die Vorstellung nur gut ablaufen könne.

Am 28. April war es dann soweit und die Anreise des Kurses, der auch von Frau Schatz begleitet wurde, in Leutesdorf begann. Neben dem Kurs aus Bendorf hatten sich auch noch vier weitere Kurse beworben, welche nun alle nach und nach eintrafen. Als auch die letzten Schüler eingetroffen waren, gab es noch eine kurze Einweisung von Herrn Surall, woraufhin die Begrüßung und die Vorstellung der Gruppen begann.

Bei dieser hatte jede Gruppe ein kleines Vorstellungsstück vorbereitet, welches nun - nach einer kleinen Gemeinschaftsübung, wobei die Gruppennamen laut „vorgesungen“ wurden und auch in Fantasiesprache eigene Begrüßungen entwickelt und auch weitergegeben wurden - präsentiert und aufgeführt wurde.

Nun begann der eigentliche Teil, bei dem die Gruppen ihre Arbeit, in Form von Stücken, präsentieren konnten. Zunächst stellten Kurse vom Gymnasium im Kannenbäckerland aus Höhr-Grenzhausen, vom Bertha-von-Suttner Gymnasium aus Andernach, und vom Gutenberg-Gymnasium aus Mainz ihre Programme vor.

DS12 2022 2Danach gab es erst einmal eine längere Pause, in welcher die Zimmer bezogen werden konnten. Die Schüler aus Bendorf allerdings versammelten sich auch auf der Bühne, um die baldige Vorstellung fertig zu besprechen und die Bühne auch leicht umzugestalten. Vor allem dem „Off“ wurde hierbei besondere Aufmerksamkeit geschenkt, da es für die Vorstellung komplett umgestaltet werden musste. Nachdem aber auch diese letzten Vorkehrungen getroffen wurden, konnte sich der Kurs noch für eine Zeit lang entspannen.

Nun aber war der Bendorfer Kurs mit seinem Stück  „Schublade auf!“ an der  Reihe. Es gab noch eine kurze  Motivation von Seiten des Lehrers, und dann ging es auch schon los. Obwohl während der Aufführung nicht alles reibungslos ablief,  konnte die Vorstellung  durch die gute Initiative der Schüler flüssig durchgespielt  werden und auch zu einem  sauberen Abschluss kommen. Dies wurde auch von den Zuschauern so aufgefasst - was sich aus den Rückmeldungen ablesen lässt.

Nachdem als letzte Gruppe der Kurs des Sebastian-Münster-Gymnasiums aus Ingelheim einen - in ihren eigenen Worten - „satirischen Rückblick auf die letzten zwei Jahre“ dargestellt hatte, konnte das Abendessen beginnen. Als auch dies vollendet war, wurde das „Rückspiel“ für die einzelnen Gruppen geplant, bei dem jede Gruppe eine spielerische Rückmeldung zu einer anderen Gruppe geben sollte. So musste Bendorf ein „Rückspiel“ für Höhr-Grenzhausen - und umgekehrt - geben.

Schlussendlich konnte der Abend entspannt ausklingen und kursintern wurden noch einige Aktivitäten unternommen.

Am nächsten Tag wurde bereits früh zum Frühstück aufgerufen, damit danach schnell die Zimmer geräumt werden konnten. Nach Erledigung dieser Pflichten wurden die Kurse nun auf drei unterschiedliche Workshops aufgeteilt, in denen unterschiedliche Bereiche des Theater- und Schauspielarbeitens beleuchtet wurden, was von Tanzen bis hin zu Figurenentwicklung reichte. Diese erarbeiteten Konzepte und Ergebnisse wurden dann am Ende den anderen Workshop-Gruppen präsentiert. Während Unterkunft und Verpflegung frei waren, musste für die Workshops ein Eigenbeitrag bezahlt werden, für den uns der Förderverein des WRG Bendorf einen großzügigen Zuschuss gewährt hat – vielen Dank!

Dann gab es noch eine kurze Schlussansprache und somit wurden sämtliche Kurse entlassen. An unserem Stück „Schublade auf!“ werden wir weiterarbeiten und es in überarbeiteter Form beim Landesschultheatertreffen in Speyer sowie möglicherweise auch bei einem Kulturabend in Bendorf aufführen.

(-Felix Hüsam, Gk ds2, 12. Jg.-)