WRG-Schüler bei der Internationalen ChemieOlympiade erfolgreich
Bereits im Sommer 2025 stellten sich Arvid Tegtmeier, Samiyel Adiyaman, Tim Unterderweide und Yann Bauersfeld aus dem Chemie LK12 der Herausforderung der Internationalen ChemieOlympiade. In diesem wissenschaftlichen Wettbewerb werden zunächst die besten Schülerinnen und Schüler des Landes ermittelt, die sich dann im internationalen Finale mit den Teams anderer Nationen messen. In der ersten Runde bedeutete das für die Teilnehmer, dass sie in den Sommerferien umfangreiche Aufgaben über unterschiedliche Aspekte von Pilzen bearbeiten mussten. Dabei wurde die Molekülstruktur der Giftstoffe ebenso untersucht wie das Phänomen der Biolumineszenz (Erzeugung von sichtbarem Licht mittels chemischer Reaktionen) einiger Pilzarten oder eine Schwermetallanalysen in Stoffproben der Pilze. Auf Grundlage der überzeugenden Ergebnisse in der ersten Runde qualifizierten sich die vier WRGler für die zweite Runde der Chemieolympiade. Diese bestand aus einer dreistündigen Klausur. Nachdem die jungen Chemiker die Arbeit im Dezember zusätzlich zu ihren regulären Klausuren bestritten hatten, kamen nun die Urkunden für die erfolgreiche Teilnahme, die Schulleiterin Birgit Vogel sowie Chemie-Leistungskurslehrer Tim Eggersglüß stolz ihren Schützlingen überreichten. Arvid Tegtmeier und Yann Bauersfeld wurden auf Grundlage der ausgezeichneten Ergebnisse der zweiten Runde sogar zu einem viertägigen Seminar an die Universität Kaiserslautern eingeladen, um dort gemeinsam mit Teilnehmern anderer Schulen aus ganz Rheinland-Pfalz die experimentellen Möglichkeiten der Unilabore auszukosten und vielfältige Teilbereiche der Chemie zu erforschen.
Auch wenn der Weg für die Schüler schließlich nicht bis zum internationalen Finale nach Taschkent in Usbekistan führte, ist Tim Eggersglüß trotzdem beeindruckt: „Unsere Schüler haben außergewöhnliches Engagement gezeigt und super Ergebnisse erzielt. Vor allem haben sie ihr chemisches Wissen ganz eigenständig und unabhängig vom Chemieunterricht erweitert und dabei Einblicke sammeln können, welche Möglichkeiten und Herausforderungen das Fach Chemie über die Schule hinaus bietet. Das ist auch für die berufliche Orientierung der Jugendlichen sehr wertvoll.“
(Tim Eggersglüß)



